Skullcandy Grind Wireless im Test: voll auf die Ohren

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Das Skullcandy-Design kann sich sehen lassen.
Das Skullcandy-Design kann sich sehen lassen.(© 2016 CURVED)

Der Skullcandy Grind Wireless sieht schick aus und ist erschwinglich. Allerdings hat der Kopfhörer einen Haken. Welcher das ist, verrät der Test.

Wer schicke kabelloser Kopfhörer mit gutem Sound will, muss tief in die Tasche greifen. Das ist die landläufige Meinung. Tatsächlich sehe ich auf dem Arbeitsweg fast nur Beats- oder Monster-Kopfhörer auf den Häuptern der Leute. Dabei geht’s auch günstiger wie Skullcandy mit den Grind Wireless beweist.

Für rund 90 Euro bekommt Ihr den Bluetooth-Kopfhörer je nach Wunsch im dezenten Schwarz, mit braunem Leder oder in knalligen Farben wie Blau oder Türkis. Hier in der Redaktion haben wir die komplett schwarze Variante, die sich echt sehen lassen kann. Der Bügel besteht aus Aluminium und fühlt sich sehr wertig an. Und ja, über Geschmack lässt sich streiten, aber ich finde das Skullcandy-Logo auf dem Bügel macht echt etwas her.

Zusammenklappbar wie etwa die Modelle von Beats ist der Skullcandy nicht. Er hat aber auch so ohne Probleme in meinen Rucksack gepasst und über den Testzeitraum keinen Schaden genommen. Für Tragekomfort am Mann (oder an der Frau) sollen eine Polsterung am Bügel und an den Muscheln sorgen. Die hätte aber an den Ohren ruhig etwas dicker ausfallen können. Nach einiger Zeit fängt der Grind an, leicht zu drücken. Richtig unangenehm wurde es für mich zwar nicht (man gewöhnt sich schließlich an alles), aber jeder empfindet da anders. Probiert's deshalb nach Möglichkeit im Laden vor dem Kauf aus.

Der Sound stimmt

An der rechten Ohrmuschel befinden sich die Bedienelemente. Insgesamt gibt es drei Buttons: Über Plus und Minus könnt Ihr die Lautstärke regeln und bei längerem Druck zum nächsten oder letzten Track springen, der runde Knopf dient zum Ausschalten und als Play-Pause-Taste. Die Buttons fühlen sich aber nicht so hochwertig an wie der restliche Kopfhörer.

Die Bedienlemente vom Skullcandy Grind Wireless hätten einen festeren Druckpunkt vertragen können.(© 2016 CURVED)

Darunter befinden sich ein Eingang für ein 3,5-Millimeter-Klinkenkabel und ein Mikro-USB-Anschluss zum Aufladen. Letzterer hielt im Test die versprochenen zwölf Stunden durch. Bei ständiger Benutzung musste der Skullcandy nach zwei Tagen an die Steckdose. Ein Lob gibt's für die Bluetooth-Verbindung. Die machte nicht einmal Probleme.

Auch das Klangbild ist insgesamt ordentlich und der Sound gut ausbalanciert: Die Mitten und Höhen sind klar, nur die Bässe könnten besonders bei Hip-Hop-Tracks stärker sein. Insgesamt klang aber jedes Musik-Genre gut mit dem Skullcandy. Was fehlt, ist eine Geräuschunterdrückung. Bei Musik in normaler Lautstärke bekommt man noch immer ganz schön viel von der Umwelt mit.

Fazit: Beats-Konkurrenz mit Abstrichen

Die Skullcandy Grind Wireless eignen sich besonders für Leute, die schicke kabellose Kopfhörer wollen, ohne ein kleines Vermögen zu investieren. Der Sound kann sich hören lassen, am Tragekomfort und den Ohrpolstern darf Skullcandy für die nächste Version aber gern noch ein bisschen arbeiten. Ansonsten gibt es für einen Preis von rund 90 Euro nichts am Bluetooth-Kopfhörer zu rütteln.


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