Solartab im Test: riesiger Solar-Akku im iPad-Look

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Solartab: Sonnenernergie für den Smartphone-Akku.
Solartab: Sonnenernergie für den Smartphone-Akku.(© 2015 CURVED)

Mit dem Solartab produziert Ihr selbst Ökostrom für Smartphones und Tablets: Das Solarladegerät mit integriertem Akku ist ein Begleiter für Camping, Roadtrips, Festivals und jeden anderen Ort ohne Steckdose - dafür mit Sonnenschein.

Mit seiner Lederhülle halten viele das Solartab im ersten Moment für ein iPad. Öffnet man aber die Verpackung wird auf einen Blick klar, dass man ein Solarladegerät vor sich hat. Die Hülle schützt das die Solarzellen beim Transport nicht nur vor Kratzern, sondern bietet drei unterschiedliche Winkel zum Aufstellen, damit das Solartab immer optimal zur Sonne steht.

Akku laden - solange die Sonne scheint

Wenn man für das lange Wochenende am Meer kein Smartphone mit Monster-Akku einpacken kann, dann erweist sich das Solartab als verlässlicher Energielieferant - zumindest, wenn die Sonne genug scheint. Der interne Lithium-Polymer-Akku mit einer Kapazität von 13.000 Milliamperestunden lässt sich bereits zu Hause über den Micro-USB-Anschluss aufladen. Unterwegs reichten vier bis fünf Sonnenstunden am Tag aus, um den internen Akku geladen zu halten, wenn man ein Smartphone und ein Tablet mit dem Solartab laden will.

Hat man jedoch Pech mit dem Wetter und die Sonne scheint kaum, neigt sich der Ladezustand des internen Akkus bei einem Smartphone und einem Tablet nach drei Tagen stark der Null entgegen. Damit das 5,5-Watt-Solarpanel Energie erzeugt, muss es direkt in der Sonne stehen. Bereits der Schatten eines Fingers genügt, um den Ladevorgang zu unterbrechen. Eine kleine Lampe an der Seite des Solartab leuchtet auf, sobald die Solarzellen Strom erzeugen.

Ich kann mein Smartphone und Tablet gleichzeitig am Solartab aufladen, da zwei USB-Anschlüsse mit jeweils 2,1 Ampere vorhanden sind. Das mitgelieferte USB-auf-Micro-USB-Kabel schafft es aber nicht, die volle Leistung durchzuleiten. Das LG G4 zum Beispiel meldet sich und sagt, dass es seinen Akku nur langsam laden kann. Mit einem anderen Kabel bleibt diese Meldung aus. Wollt Ihr wissen, wie voll der interne Akku des Solartab noch ist, genügt ein Druck auf die Taste an der Seite des Gehäuses - und je nach Ladestand leuchten bis zu vier LED-Indikatoren auf. Eine genauere Angabe gibt es leider nicht.

Für längere Ausflüge bei Sonnenschein

Das Solartab hat als Kickstarter-Projekt begonnen und ist inzwischen direkt beim Hersteller für eine unverbindliche Preisempfehlung von 109 Euro in Deutschland erhältlich. Mit dem Code "CURVED20EURO" spart Ihr als CURVED-Leser bei der Bestellung 20 Euro und zahlt nur 89 Euro für das Solartab. Für den Alltag ist das Ladegerät eindeutig zu groß und mit 1200 Gramm schwer, da solltet Ihr lieber zu einem kleinen externen Akku greifen. Begebt Ihr Euch dagegen auf einen längeren Trip und erwartet mehr Sonne als Wolken, verschafft Euch das Solartab Unabhängigkeit von Steckdosen - zumindest, wenn Ihr nicht mehr als ein Smartphone und ein Tablet oder vergleichbare Geräte laden wollt.


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