"Tom Clancy’s Shadowbreak" auf dem Smartphone im Test

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Shadowbreak ist eine Mischung aus Taktik- und Scharfschützen-Modus
Shadowbreak ist eine Mischung aus Taktik- und Scharfschützen-Modus(© 2017 CURVED)

Ubisoft bringt mit "Tom Clancy's Shadowbreak" ein gut aussehendes Taktik-Shooter-Spiel auf Eure Smartphones. In einer Mischung aus Strategie und Sniper-Modus kämpft Ihr gegen andere Spieler. Wir konnten vorab schon eine Preview-Version ausprobieren.

Ganz im "Tom Clancy"-Stil soll hier wie auf dem PC oder bei den Konsolen-Spielen Wert auf realistische Waffen und gute Erzählung gelegt werden. Von einer vorhandenen Story haben wir im Spiel noch nichts bemerkt, Ubisoft beschreibt es aber ungefähr so: Ihr seid ein Elite-Scharfschütze des "Shadowbreak Initiative"-Teams, der seine Einheit in Echtzeit kommandiert. Dieses Team musste sich formieren, weil die Welt erschüttert wurde von kriminellen, radikalen Verbindungen, die ganze Bevölkerungen als
Geiseln genommen haben. Kurz: Ihr müsst mal wieder die Welt retten.

Das Gameplay: Strategie...

Euer Team (Squad) besteht aus vier Kämpfer-Typen. Welche es in Euer Team schaffen, wählt Ihr anhand von Karten aus. Darunter befinden sich ganz unterschiedliche Fraktionen wie Feldkämpfer, Raketenwerfer oder ähnliche, die Ihr beliebig kombinieren könnt. Wenn der Kampf startet, lädt sich am unteren Bildschirmrand ein Balken mit "Deployments Points" auf. Jeder Kämpfer-Typ kostet eine gewisse Anzahl von diesen Punkten. Ist die erreicht, könnt Ihr den Kämpfer aufs Feld schicken. Der Balken füllt sich über Zeit selbstständig wieder auf und Ihr könnt dem Nächsten befehlen zu kämpfen.

Das Spielfeld besteht aus zwei Attack-Lanes, einer linken und einer rechten, zwischen denen Ihr wechseln könnt. Eure Soldaten starten dann auf der jeweils ausgewählten Seite und kämpfen sich nach vorne. Eine Spielfeldübersicht seht Ihr oben links auf der Mini-Map. Euer Gegner schickt seine Kämpfer von der Euch gegenüberliegenden Seite auf das Feld. Nun kommt es auf Eure Taktik an, denn Ihr müsst Eure Basis verteidigen während Ihr gleichzeitig die des Gegners dem Erdboden gleichmacht. Auf halber Strecke zum Gegner befinden sich noch kleine Stützpunkte, die ebenfalls zerstört werden können. Am Ende gewinnt der Spieler, der die Basis des Gegners zerstört oder nach Ablauf der Zeit die meisten Stützpunkte vernichtet hat.

… und snipen!

Um Euren Kämpfern zu helfen, könnt Ihr mit Eurem Snipergewehr mitmischen. Mit dem linken Daumen bewegt Ihr das Fadenkreuz über den Bildschirm. Am rechten Bildschirmrand stellt Ihr die Zoomstufe des Gewehrs ein und löst den Schuss aus.

Tom Clancy's ShadowBreak: So sieht der Scharfschützen-Modus aus(© 2017 CURVED)

Auch den gegnerischen Spieler könnt Ihr ausschalten. Diesen findet Ihr an einer der fünf unterschiedlichen Positionen auf der Map. Auch Ihr könnt Euren Standort zwischen fünf Deckungen jederzeit ändern. Wird ein Spieler eliminiert, ist er für ein paar Sekunden außer Gefecht und kann seine Kämpfer nicht weiter unterstützen – auch die Deployment Points laden sich dann für kurze Zeit nicht weiter auf.

Hier gilt es, das richtige Verhältnis aus Risiko beim genauen Zielen und Sicherheit durch Wechseln der Orte zu finden. Headshots machen 50 Prozent mehr Schaden als Body Shots. Doch haltet Ihr Eure Waffe zu lange im Zielen-Modus, dann blinkt sie auf und Euer Gegner kann Euch leichter finden.

Aufleveln und Free2Play

Pro Spiel bekommt Ihr Erfahrungspunkte, pro Sieg sogar eine Schatztruhe. Darin enthalten sind zum Beispiel neue Kämpfertypen, Geld oder Waffenupgrades. Eure Kämpfer levelt Ihr auf indem Ihr mehrere Karten von ihrem Typ sammelt und ein bisschen Geld investiert.

Tom Clancy's ShadowBreak: Durch häufiges Spielen levelt Euer Charakter auf(© 2017 CURVED)

Im Spiel gibt es zwei Währungen: Geld und Gold. Während Ihr das Geld durch Siege im Spiel gewinnen könnt, müsst Ihr das Gold hauptsächlich per In-App-Kauf mit echtem Geld erwerben. Ihr bekommt es aber auch selten in Kisten. Das Gold benötigt Ihr zum Beispiel, um Eure Schatzkisten schneller zu öffnen (bei unserem Spielstand dauert das zwischen 3 und 8 Stunden) oder um neue Kisten voller Karten zu kaufen. Das kostenlos gesammelte Geld braucht Ihr zum Aufleveln Eurer Kämpfer und Ihr könnt es im Shop gegen drei wechselnde Items wie zum Beispiel Karten eintauschen.

Derzeit ist es noch nicht möglich, dass Ihr gezielt gegen Eure Freunde in den Kampf zieht. Beim Spielstart werdet Ihr mit einem zufälligen Gegner verbunden. Doch im Startmenü befindet sich schon ein bisher noch inaktiver Button "Clans". Die Entwickler arbeiten noch an einer Möglichkeit, um Freunde einzuladen und auch mit ihnen zu kommunizieren. Weil Ihr ausschließlich online spielt, benötigt die App eine permanente Internetverbindung.

Ihr könnt Euch drei unterschiedliche Squads aus je vier Kämpfertypen zusammenstellen und diese Kombination auch im Training gegen einen Computer ausprobieren, um zu schauen, ob sich dieses Team im Kampf gut steuern lässt.

Fazit: Viel zu tun!

Als Kommandant schickt Ihr Eure Einheiten in den Kampf und müsst gleichzeitig selber mit dem Sniper-Gewehr mitmischen. Hier passiert viel gleichzeitig und stellt Euch vor immer neue Herausforderungen. Wer auf Taktikshooter steht, sollte Shadowbreak unbedingt herunterladen.

Als wir das "Tom Clancy’s Shadowbreak" ausprobieren konnten, war es noch nicht fertig, lief dafür aber schon sehr flüssig. Beim Matchmaking könnte man noch die ein oder andere Verbesserung vornehmen. Meine Gegner hatten manchmal einen Kämpfertyp dabei, der für mich viel zu stark war. So hatte ich von Beginn an keine Chance.

"Tom Clancy’s Shadowbreak" soll im Laufe des Jahres für iOS und Android erscheinen.


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