TomTom Spark Cardio + Music im Test: die musikalische 24h-Sportuhr

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TomTom Spark: Mehr als nur eine Sportuhr.
TomTom Spark: Mehr als nur eine Sportuhr.(© 2015 CURVED)

Das Smartphone kann ab sofort beim Joggen zuhause bleiben: Die Sportuhr TomTom Spark Cardio + Music zeichnet per GPS und Pulsmessgerät Daten auf, beliefert dieBluetooth-Kopfhörer mit Musik und ist darüber hinaus ein Fitnesstracker.

Geht es nach TomTom zieht Ihr die Spark nicht wie ihre Vorgänger nur zum Sport an, sondern tragt die Uhr 24 Stunden, lasst sie Eure Schritte zählen und Euren Schlaf überwachen. Ich finde die Sportuhr sitzt bequem und ist auch nicht zu groß oder klobig. Als täglicher Fitnesstracker ist sie mir aber trotzdem zu groß, da bevorzuge ich leichtere Wearables. Aber das ist Geschmacksache.

Platz für einen Musik-Marathon

Der interne Speicher des TomTom Spark Cardio + Music ist drei Gigabyte groß. Das ist genug Platz für rund 500 Songs, sodass Ihr beim Marathon keinen Song zweimal hören müsstet. Die MP3 oder AAC-Dateien übertragt Ihr mit dem Programm TomTom MySports Connect über das Ladekabel vom Computer auf die Sportuhr. Um die Verbindung zu einem Bluetooth-Kopfhörer herzustellen, genügt es, auf der Vier-Wege-Taste nach oben zu drücken und das gewünschte Abspielgerät in der Liste auszuwählen. Insgesamt finde ich die Bedienung über die Taste unterhalb des Displays gut gelöst. Schon nach wenigen Tagen hatte ich die Menüstruktur verinnerlicht und konnte schnell das Tracking für das Laufen und Radfahren - jeweils Indoor und Outdoor - sowie Schwimmen - die Spark ist bis zu einer Tiefe von 40 Metern wasserdicht - Fitnessstudio- und Freestyle-Aktivitäten starten.

Macht das denn der Akku mit? Und ob: Bei mir hielt der Spark zehn Tage durch, der Akku war dann noch immer nicht gänzlich leer. In dieser Zeit habe ich die Sportuhr vor allem als Fitnesstracker getragen und insgesamt rund 75 Minuten Sport mit Musik sowie GPS- und Pulsmessung, die sich beide nur einschalten, wenn sie für die gewählte Sportart hilfreich sind, gemacht. Schafft man es tägliche eine Stunde laufen zu gehen, verkürzt sich die Akkulaufzeit natürlich.

Die gesammelten Daten könnt Ihr per Bluetooth vom TomTom Spark auf Euer Smartphone übertragen und mit der MySports-App auswerten. Nebenbei landen die Daten auch auf den Servern von TomTom - so könnt Ihr sie auch im Browser betrachten. Alternativ ist auch eine Übertragung über das Ladekabel und den Computer in die Cloud möglich. Hier kann ich nicht nur sehen, wie viele Schritte ich am Tag gegangen bin, sondern bekomme auch eine detaillierte Auswertung meiner sportlichen Aktivitäten angezeigt.

Fazit: Smartes Training ohne Internetverbindung

Ich fand es sehr schön, dank der TomTom Spark Cardio + Music auch mal Sport ohne Smartphone machen zu können, aber gleichzeitig weder auf Messdaten noch auf Musik verzichten zu müssen. Allerdings habe ich nur Zugriff auf MP3s oder AACs und muss auf Spotify und Co. verzichten. Die ähnlich teure Fitbit Surge finde ich optisch jedoch ansprechender, die Polar V800 setzt auf ein anderes Bedienkonzept - auf Musik müsste ich bei den beiden aber verzichten.

TomTom bietet vier verschiedene Varianten der Spark an. Die getestete Version Cardio + Music ist mit 249 Euro das Topmodell. Daneben gibt es die Sportuhr wahlweise auch nur mit Pulsmessgerät oder nur mit Musikspeicher für 199 Euro oder komplett ohne die Zusatzfunktionen als reines GPS-Fitness- und Sport-Weartable für 149 Euro.

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