ZTE Blade V7 Lite im Test: Smartphone mit Alleskönner-Fingerabdrucksensor

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ZTE Blade V7 Lite: Sparversion mit Fingerabdrucksensor und besserer Frontkamera.
ZTE Blade V7 Lite: Sparversion mit Fingerabdrucksensor und besserer Frontkamera.(© 2016 CURVED)

Zusammen mit dem Blade V7 hat ZTE auch das Blade V7 Lite vorgestellt - eine abgespeckte Version des Smartphones, die überraschenderweise über eine bessere Frontkamera und einen Fingerabdrucksensor verfügt. Auf was Ihr verzichten müsst und was die zwei besseren Features bringen, erfahrt Ihr im Test.

Rahmen und Rückseite des ZTE Blade V7 Lite bestehen aus Metall, sehen recht schick aus und liegen angenehm in der Hand. Der Kunststoff rund um das fünf Zoll große Display sorgt dann aber wieder für einen billigen Look. Die HD-Auflösung des Bildschirms kann nur nur wenig gegensteuern. Farblich ist der Touchscreen in Ordnung und auch nicht pixelig, aber ein Full-HD-Display hat dann doch das schärfere Bild.

Wenig Power unter der Haube

Es ist nur ein zusätzlicher Buchstabe und ein Zahlendreher, aber der Mediatek MTK6735P mit vier Rechenkernen und einer Taktfrequenz von 1,3 Gigahertz im Blade V7 Lite ist leistungsschwächer als der MTK6753 im Blade V7. Zusammen mit zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und dem Grafikchip Mali T720 reicht es für rund 22.000 Punkte im Antutu-Benchmark und schwache 396 bzw. 1108 Punkte bei Geekbench 3. Zwar fallen die Ladezeiten der Apps länger aus, aber insgesamt bleibt das Smartphone mit Android 6.0 Marshmallow und einer flüssig animierten Nutzeroberfläche nutzbar. Überraschenderweise lässt sich sogar Asphalt 8 bei hoher Qualität spielen, das ist sogar bei Smartphones mit höheren Punktwerten nicht immer der Fall.

Android und die vorinstallierten Apps belegen rund 7,5 Gigabyte. Das heißt, dass vom 16 Gigabyte internen Speicher für Eure Daten rund 8,5 Gigabyte zur Verfügung stehen. Reicht das nicht aus, könnt Ihr statt einer zweiten SIM-Karte auch eine microSD-Karte einlegen, um die Speicherkapazität zu erhöhen.

Lieber Selfies als Fotos

Die Kamera des Blade V7 Lite löst mit 13 Megapixeln auf und bewegt sich bei Tageslicht im durchschnittlichen Qualitätsbereich. Die Farben wirken blass, die Detailgenauigkeit ist ausreichend, aber könnte auch noch deutlich besser sein. Der HDR-Modus lohnt sich sehr bei Aufnahmen mit unterschiedlich hellen Bereichen. Steht nur wenig Licht zur Verfügung, lohnt es sich nicht die Kamera aus der Tasche zu holen. Die Selfies der Frontkamera mit einer Auflösung von acht Megapixeln sind dagegen überdurchschnittlich gut.

Obwohl das Blade V7 Lite die günstigere und eigentlich schlechtere Variante des ZTE Blade V7 ist, verfügt es nicht nur über die bessere Selfie-Kamera, sondern auch über einen Fingerabdrucksensor. Ähnlich wie beim Huawei Mate S dient er nicht nur zum Entsperren des Smartphones, Ihr könnt ihn auch als Bedienelement einsetzen: um eine App zu starten, um ein Foto aufzunehmen, als Zurück-Taste, zum Wechseln von Musiktiteln oder Anpassen der Anruf-Lautstärke. Praktisch!

Fazit: wenig Geld, wenig Ausstattung

Mit 169 Euro ist das ZTE Blade V7 Lite ein günstiges Smartphone, das sogar über eine Metallrückseite, einen Fingerabdrucksensor und Android 6.0 Marshmallow verfügt. Andererseits erhaltet Ihr aber schwache Hardware, eine durchschnittliche Kamera und ein Display, dass OK ist, aber nicht beeindruckt. Wollt Ihr wenig Geld für ein Smartphone ausgeben, dann bleibt das Vernee Thor, das sogar noch etwas günstiger ist, mein Tipp.


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