5 Tipps erfolgreicher Menschen: So starten Morgenmuffel besser in den Tag

Vor 10 Uhr seid ihr nicht ansprechbar? Die richtigen Rituale helfen Morgenmuffeln auf die Sprünge.
Vor 10 Uhr seid ihr nicht ansprechbar? Die richtigen Rituale helfen Morgenmuffeln auf die Sprünge.(© 2018 picture alliance / Westend61)

Heute morgen mal wieder mit dem falschen Fuß aufgestanden? Die richtigen Rituale helfen selbst den verdrießlichsten Morgenmuffeln aus den Federn. Diese fünf kleinen Dinge am Morgen manchen Menschen auf Dauer nicht nur erfolgreicher, sondern auch zufriedener und fitter.

Die Nacht war viel zu kurz, der Kaffee ist schon wieder alle, und im Kleiderschrank findet sich kein Gewinner-Outfit? Kein Grund für schlechte Laune: Mit der richtigen Morgenroutine geht ihr gegen Hektik, negative Gedanken und Müdigkeit an. Keine Sorge: Dafür braucht es nicht zwingend 108 Sonnengrüße oder ayurvedische Superfood-Detox-Matcha-Smoothies. Wenn der erste Gedanke nach dem Aufwachen den Griff zum Smartphone auslöst, ist das auch völlig in Ordnung. Allerdings gibt es wohltuendere digitale Morgen-Rituale, als Emails zu checken, und negative Schlagzeilen zu verinnerlichen. Wir verraten euch, wie ihr munter und erfolgreich in den Tag startet.

1. Smarter schlafen und aufwachen mit diesen Apps und Gadgets

Technik lenkt nur vom Schlafen ab? Der Meinung sind zumindest Puristen, die nachts nichts als ihre Decke um sich haben wollen und Smartphones und Gadgets aus dem Schlafzimmer verbannen. Doch wer sie richtig einsetzt, kann mit smarter Technik nicht nur besseren Schlaf finden, sondern auch morgens leichter aufstehen. Etwa wenn man sich morgens immer wie gerädert fühlt: Dann können vor allem Schlaftracker helfen, die Schlafphasen zu analysieren. Vielleicht stellt sich dabei heraus, dass eure Nachtruhe unruhiger war als gedacht, und ihr könnt analysieren, was euch belastet und um den Schlaf bringt. Wer dauernd zu spät ins Bett kommt, weil er bis in die Nacht daddelt und klickt, braucht eventuell eine Smartphone-Sperre: Mit Apps wie BreakFree oder Offtime könnt ihr festlegen, wann Sendepause ist.

Schäfchen zählen macht nicht müde? Dann atmet tief durch: 2breathe ist ein Schlafgadget, das euch dabei meditativ anleitet, bis ihr im Traumland seid. Mit einem smarten Lichtwecker wie "Beddi" fällt auch das Aufwachen leichter: Die Dockingstation für euer Smartphone simuliert einen Sonnenaufgang, regelt das Licht im Schlafzimmer, begegnet Störgeräuschen mit entspannten Klängen und kann zum Wachwerden auch mit Spotify verbunden werden. Was viele nicht wissen: Das iPhone hat von Haus aus ein paar clevere Funktionen für (Lang-)Schläfer in petto: etwa einen Dimmer, der den Blauanteil auf dem Display abends runter regelt oder eine Schlummerfunktion für den Wecker und einen Timer, der eure Hörbücher zum Einschlafen automatisch anhält.

2. Instagram ist das beste Medium für morgens

Wer zum Wachwerden gern surft, muss den Tag ja nicht unbedingt mit den Themen und Sorgen anderer Leute beginnen: Statt Facebook, Twitter, Nachrichten und E-Mails empfehlen wir Instagram. Was an Poser-Pics von Freunden und Fremden besser sein soll? Die positiven Botschaften: Instagram ist tendenziell ein fröhlicheres Medium. Hier findet man selten Lästereien, Trolle und beängstigende News. Stattdessen gibt es romantische Sonnenaufgänge, Fotokunst, beflügelnde Zitate und witzige Schnappschüsse so weit der Daumen scrollt. Selbst sein Essen zu fotografieren ist laut einer Studie gesund, weil es entspannt und die Vorfreude steigert. Probiert es einfach aus, bevor ihr euch in den Alltags stürzt.

Kaum sind die Augen auf, blicken sie aufs Handy: Schaut am besten zuerst bei Instagram rein, hier werden eher positive Botschaften geteilt.(© 2017 CURVED)

3. Rituale machen euch zu erfolgreicheren Menschen

Nach dem Aufstehen geht es erstmal darum, sich wenigstens ein paar Entscheidungen zu sparen. Wir sind nunmal Gewohnheitstiere: Warum zu viele Gedanken ans Frühstück verschwenden, wenn das Lieblings-Müsli schmeckt, gesund ist und fit für den Tag macht? Morgens immer dasselbe zu essen ist keine Schande, sondern ein Ritual – und die haben alle erfolgreichen Menschen. Oder glaubt ihr, Mark Zuckerberg macht sich jeden Morgen einen Kopf darüber, was er anzieht – nur um dann doch wieder und wieder zum grauen T-Shirt zu greifen? Eben. Außerdem lässt sich so ein ritualisiertes Frühstück leichter mit einer Ernährungs-App tracken, falls ihr Fitnessziele verfolgt. Also: Findet einfach eurer Frühstück und euren Style. Wenn ihr dazu immer zur selben Zeit die Nachrichten hört oder die Lieblings-Playlist abspult, bekommt euer Ritual Routine. Wer früh morgens einfach nichts essen kann, trinkt wenigstens ein Glas warmes Wasser, das regt nämlich den Stoffwechsel an. Oder macht direkt Frühsport zum neuen Ritual: Mit welchen Triggern ihr solche großen Vorsätze erfolgreich durchzieht, verraten wir euch gesondert. In jedem Fall sind frische Luft, Licht und Bewegung perfekte Turbos, um in den Tag zu starten.

4. Positive Gedanken und To-dos

Der letzte Gedanken vorm Einschlafen ist auch der erste am Morgen. Daher ist es wichtig, im Bett nochmal an was Schönes zu denken. Die To-do-Liste hebt ihr euch lieber für den nächsten Morgen auf: Sie kann euch dann aber sogar dabei helfen, den Tag motiviert anzugehen. Nutzt zum Beispiel die kostenlose Wunderlist (für iOS/Android) für eure Aufgaben, Einkaufslisten oder persönliche Ziele. Tragt auch Kleinigkeiten ein, so gerät nichts in Vergessenheit und das Abhaken gibt euch ein gutes Gefühl, etwas geschafft zu haben. Darüber hinaus ist es auch für eure Lebensziel-Planung hilfreich, Ziele über einen längeren Zeitraum zu dokumentieren: Am Ende eines Jahres merkt ihr dann zum Beispiel, was ihr wirklich schon alles erreicht habt. Außerdem geht man Sachen, die man aufgeschrieben und dadurch verinnerlicht hat, viel gezielter an.

5. Macht eure Lieben und euch selbst happy

Geburtstage, gute Wünsche oder persönliche Lageberichte: Nehmt euch die Zeit für eure Lieben, jetzt – sonst holt euch im Bett das schlechte Gewissen ein. Raubt es euch regelmäßig den Schlaf, weil ihr schon wieder den Muttertag, Geburtstag, die Prüfung der besten Freundin, das Vorstellungsgespräch des Bruders oder die Operation eures Opas verschwitzt habt? Klar, im Joballtag, im Stau und in überfüllten Bahnen gerät sowas schnell ins Abseits. Wem früh morgens nicht gleich nach Kommunikation ist, der speichert eine Erinnerung im Handy und schreibt die Nachricht für später vor. Ihr könnt auch Events und Geburtstage aus Facebook ganz einfach in den Google Kalender importieren.

Neben der Nächstenliebe sollte auch die Selbstliebe nicht zu kurz kommen: Beschenkt euch regelmäßig selbst mit kleinen, bewussten Auszeiten, gern auch schon zum Start in den Tag – sei es das Lieblingslied laut aufgedreht, der Kaffee auf Balkonien, die Kuscheleinheit mit dem Haustier oder Partner. Hauptsache, ihr seid mal eben richtig glücklich und nehmt diese Haltung mit auf den Weg zur Arbeit, Uni oder Schule.


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