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Achtung beim Jailbreak: Was muss bedacht werden?

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31.01.14 von

Curved Redakteur

Jailbreak ist nicht gleich Jailbreak: Der Ausbruch aus dem geschlossenen Apple-System ist vor allem bei Updates mit Risiken behaftet. Die freien Gestaltungsmöglichkeiten und all die zusätzlichen Apps, die außerhalb von Apples geschlossener Welt erst mit einem Jailbreak erreichbar werden, können jedoch schnell wieder passé sein.

Ein unachtsamer Umstieg auf die neuste offizielle Betriebssystemversion und die lieb gewonnene Freiheit ist wieder verloren. Doch auch Neu-Jailbreaker sollten die vorwarnenden Schlüsselbegriffe kennen, um ihr iPhone oder iPad auch künftig problemlos ein- und ausschalten zu können.

Angeleint in die Freiheit: tethered Jailbreak

Eine wichtige Kategorie beim Jailbreak ist der Unterschied zwischen tethered und untethered. Wörtlich übersetzt bedeutet tethered so viel wie angeleint – und genau das heißt es auch für das iPhone oder iPad. Ein Gerät mit einem tethered Jailbreak kann sich zwar mit allen Vorzügen und Risikenaußerhalb in der Freiheit ohne die von Apple auferlegten Fesseln bewegen. Dafür benötigt es allerdings Starthilfe: Wird das Gerät absichtlich oder unabsichtlich ausgeschaltet, kann es nur durch den Anschluss an einen Computer mit entsprechender Jailbreak-Software wieder gestartet werden.

Untethered Jailbreak löst die Fesseln komplett

Erst mit einem untethered Jailbreak wird das iOS-Gerät wirklich frei, denn dann ist das iPhone oder iPad auch in der Lage, selbstständig zu starten. In der Entwicklung bereitet zumeist eine tethered-Version den Weg, ehe es der Jailbreak-Community schließlich gelingt, die Leinen ganz loszulassen und die Geräte so endgültig aus Apples Beschränkungen zu befreien.

Downgrade-Blockade führt zu Jailbreak-Verlust

Mit einem Jailbreak müssen Updates auf neue iOS-Versionen selbstständig aufgespielt werden. Das ist aber auch besser so, denn es dauert in aller Regel eine Weile, ehe neu erschienene Betriebssystemversionen mit ihren nachgerüsteten Sicherheitsvorkehrungen geknackt werden können. Wer mit dem Update voreilig ist, verliert die Vorzüge seines Jailbreaks und kommt mitunter nicht wieder zurück. Denn seit Ende 2010 setzt Apple verstärkt darauf, ein sogenanntes Downgrade auf ältere iOS-Versionen zu unterbinden.

Ein Rückweg ist in so einem Fall nicht mehr ohne Weiteres möglich, wenn erst einmal das aktuelle Betriebssystem aufgespielt ist – insbesondere im Falle von iOS 7.1. Aktuell ist iOS 7.0.6 dank des evasi0n7-Jailbreaks die letzte vollständig freigeschaltete Version; mit einer neueren Betriebssystem-Version ist bis dato kein Jailbreak möglich und ohne vorheriges Absichern durch ein spezielles Backup, der sogenannten „SHSH-Blobs“, auch kein Downgrade.

Zusammenfassung

  • Mit einem tethered Jailbreak kann das Gerät nicht alleine starten
  • Erst untethered bedeutet wirkliche Freiheit für iPhone und iPad
  • Achtung beim Update auf eine neue iOS-Version, denn Apple versperrt den Rückweg
  • iOS 7.0.6 ist die aktuell letzte Version mit untethered Jailbreak
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