Akkupacks als sinnvolle Erweiterung der Batterie nutzen

Ob im Urlaub oder bei längeren Ausflügen: In manchen Situationen außerhalb der eigenen vier Wände ist es sinnvoll, einen zweiten Akku für das Smartphone dabeizuhaben. Praktisch ist das aber nicht immer. Denn auch die Ersatzbatterie muss geladen werden, zudem gibt es viele Mobilgeräte mit einem eingebauten Akku – ein Wechsel der Batterie ist hier problematisch. In solchen Fällen können Akkupacks helfen, die in der Regel über die Steckdose oder Solarzellen aufgeladen werden können und zum Teil mehrere Akkuladungen erlauben.

Gewicht und Leistung schwanken von Modell zu Modell

Viele Akkupacks sind kaum größer als das Smartphone selbst, meist bewegt sich ihr Gewicht zwischen 60 bis 300 g – besonders leicht ist etwa das Varta Portable Power Pack 57054, es wiegt nur 66 Gramm. Dank ihrer Kompaktheit passen die Gadgets in jeden Rucksack und viele Jackentaschen.

Ein wichtiger Faktor beim Kauf ist natürlich auch die Kapazität: Modelle wie der PowerGuy SPX.1200 kommen auf kaum 0,9 Ah, hingegen leistungsstärkere Akkupacks für Smartphones rund 8 Ah bieten. Wer viel Wert auf die Kapazität legt und auf ein geringes Gewicht verzichten kann, sollte beispielsweise einen Blick auf das Zndex Power Pack XM werfen – dessen Kapazität liegt bei 7,5 Ah. Zum Vergleich: Die Akkuladung eines iPhone 5s beträgt etwa 1,5 Ah. Somit kann ein voll geladenes Akkupack es mit mehreren Reservebatterien aufnehmen, was die Kapazität angeht.

Abseits von Gewicht und Kapazität sollte die Voltzahl des Akkupacks bedacht werden – diese muss auf den Wert des Smartphones abgestimmt sein, da der Ladevorgang bei zu niedrigerer Voltzahl gar nicht erst beginnt. Beim iPhone sind beispielsweise mindestens 4,4 Volt notwendig.

Bei der Reiseplanung den Ladeverlust einkalkulieren

In der Regel gibt es beim Aufladen des Handy-Akkus mit einem Akkupack etwa 20 Prozent Ladeverlust. Gerade im Bereich von Zubehör für Smartphones gibt es viele Hersteller, die mehr versprechen, als das Gerät halten kann. Das sollte bei längeren Touren einkalkuliert werden, wenn der Einsatz von Akkupacks die einzige Möglichkeit darstellt, die Laufzeit des Akkus zu verlängern. In der Regel läuft das Aufladen selbst über einen USB-Ausgang am Akkupack, das mit einem Adapterkabel oder dem normalen Ladekabel mit dem Smartphone verbunden werden kann.

Zusammenfassung

  • Mit Akkupacks lassen sich Smartphones und Tablet etwa im Urlaub unabhängig von einer Steckdose wieder aufgeladen werden – einfach die Batterie des Mobilgeräts über das Adapterkabel mit der Stromquelle verbinden
  • Kaufkriterien sind neben dem Gewicht insbesondere die Kapazität und die Voltzahl
  • Bei der Wahl des Modells sollte auch ein Ladeverlust von rund 20 Prozent berücksichtigt werden

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