Android-Apps entwickeln: Das Baukastenprinzip hilft

Mit einfachen Anwendungen lassen sich Android-Aps nach dmeBaukastenprinzip erstellen
Mit einfachen Anwendungen lassen sich Android-Aps nach dmeBaukastenprinzip erstellen(© 2014 iStock.com/aNdreas Schindl)

Wer Android-Apps entwickeln möchte, muss kein Informatiker sein: Mit App-Generatoren geht das spielend leicht von der Hand, ganz ohne Vorkenntnisse. Und die Ergebnisse sind gar nicht mal schlecht.

An eine 15.000 Euro teure App reichen solche zusammengebauten Anwendungen natürlich nicht, trotzdem können sie den Alltag vereinfachen. Beispielsweise lassen sich so selbsterstelle Webseiten anzeigen, Google-Kalender einbinden

Android-Apps entwickeln: Generatoren helfen

Es gibt zahlreiche App-Generatoren, mit deren Hilfe Apps nach dem Baukastenprinzip zusammengestellt werden können. Für den Einstieg besonders hilfreich ist der App-Generator von www.ibuildapp.com. Die Nutzung des Dienstes ist kostenlos und erfordert keinerlei Vorkenntnisse in Java oder in bestimmten Entwicklungs-Umgebungen. Allerdings ist zu beachten, dass die App mit Werbung versehen wird, die für einen monatlichen Betrag von 9,99 Dollar abgeschaltet werden kann.

Bei der "ibuildapp" werden zunächst Design und Hintergrund bestimmt

Nach dem Aufrufen der Seite ist sofort die Entwicklung von Android-Apps möglich. Hierzu müsst Ihr nur auf "Create App Now!" klicken, woraufhin eine Übersicht mit verschiedenen Grund-Designs zum Vorschein kommt. Dann seid Ihr bereits richtig drin im Baukastenkonzept und legt nach der Wahl des Designs und der Bestätigung durch "Create App" noch ein Benutzerkonto an oder meldet Euch mit Euren Zugangsdaten für Facebook oder Twitter an.
"Design & Customize" ist der zweite Abschnitt des App-Baukastens. Hier bekommt die Android-App einen Hintergrund und ein Logo. Beides kann hochgeladen werden, es stehen aber auch vordefinierte Designs bereit. Ferner könnt Ihr hier den Begrüßungstext angeben.

Anschließend sind die Funktionen an der Reihe

Um Android-Apps entwickeln zu können, müssen die Funktionen festgelegt werden. Dies geschieht im nächsten Schritt – "Manage Navigation". Im oberen Bereich der App stehen neun, im unteren fünf Icons zur Verfügung, die Ihr als Entwickler im Hinblick auf Design und Text beliebig anpassen könnt. Durch Anklicken der erstellten Icons legt Ihr den Inhalt fest. Beispiel: Der Twitter-Icon z.B. wird über die öffentlichen Twitter-Feeds definiert. Anschließend nehmt Ihr über den Button "Preview" das Ergebnis in Augenschein. Der Home-Button führt direkt zum Navigationsmenü, wo der Inhalt des nächsten App-Icons bearbeitet werden kann.

Vielfältige Seitentypen können dargestellt werden

Der ibuildapp-Baukasten kann zahlreiche Seitentypen darstellen. Neben Twitter und Facebook ist die Einbindung von RSS-Feeds, Web-Inhalten, HTML, Foto-Feeds und vielem mehr möglich. Wer Android-Apps entwickeln möchte, muss also kein Experte sein. Nachdem Ihr die Icons inhaltlich gestaltet habt, kann bei "Design & Customize" über "Manage Content" die Entwicklung mit einem Klick auf "Complete" abgeschlossen werden. Nach einem weiteren Klick auf "Publish" ist der Download der App-Installationsdatei möglich.

Nun muss nur noch die Datei über ein USB-Kabel oder per Email auf das Gerät übertragen und über einen kostenlosen Dateimanager installiert werden. Nachträgliche Änderungen der App sind kein Problem – die Inhalte befinden sich auf die "ibuildapp"-Server; Ihr könnt sie sofort aktualisieren.

Zusammenfassung

  • Wer Android-Apps entwickeln möchte, für den stehen Baukastenkonzepte zur Verfügung
  • In mehreren, vordefinierten Schritten werden die Parameter für die eigene App eingegeben
  • Der "ibuildapp"-Generator beinhaltet folgende Schritte: Design und Hintergrund, Festlegung der Navigations-Icons, Bestimmung des Inhalts, Generierung der App und die Installation
  • Nachträgliche Änderungen sind bei "ibuildapp" jederzeit möglich

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