Apple Watch, Android Watch oder Samsung Watch? Das sind die Unterschiede

Android Watch: Die Casio WSD-F30 zählt zu den Modellen, die auf Wear OS setzen
Android Watch: Die Casio WSD-F30 zählt zu den Modellen, die auf Wear OS setzen(© 2017 CURVED)

Immer mehr Smartwatches drängen auf den Markt. Apple Watch, Android Watch und Samsung Watch bilden ein modernes Gegenstück zur klassischen Uhr. Doch was unterscheidet die drei Systeme?

Das kann Apples watchOS

Die Apple Watch Series 3 verfügt über ein ganzes Arsenal an Features, darunter, GPS, Pulsmessung, barometrischer Höhenmesser, Beschleunigungssensor und ein wasserdichtes Gehäuse. Das Wearable von Apple gibt es auch als LTE-Version. Das trifft auf fast alle Android Watches nicht zu; mit Ausnahme der Huawei Watch 2. Zudem gibt es Force Touch, worüber ihr verschiedene Einstellungen aufrufen könnt – je nachdem ob ihr den Bildschirm leicht oder fest berührt.

Ihr könnt außerdem mit der Sprachassistenz Siri kommunizieren, Nachrichten auf der Uhr lesen und profitiert von einer Speicherkapazität von 8 oder 16 GB. Ihr habt entsprechend viele Freiräume, um Daten oder eure Musik-Sammlung zu speichern. Der Prozessor Apple S3 gilt als sehr flott. Als Betriebssystem setzt Apple auf das hauseigene watchOS. Zuletzt konzentrierten sich die Entwickler in puncto Verbesserungen unter anderem auf eine optimierte Aufzeichnung von sportlichen Aktivitäten.

Vorteile einer Android Watch

Im Vergleich zu den Apple-Modellen haben Smartwatches mit Wear OS (ehemals Android Wear) einen Vorteil: Vielfalt. Da es mehrere Hersteller gibt, die bei ihren Wearables auf Googles Betriebssystem setzen, habt ihr eine größere Auswahl, was das Design (und Funktionen) angeht. Apple beschränkt sich auf die eckige Optik, während es bei der Konkurrenz zum Beispiel auch Modelle mit einem runden Design gibt. Da Smartwatches immer noch Uhren sind und bei deren Kauf das Aussehen eine große Rolle spielt, ist dies ein durchaus wichtiger Punkt. Außerdem habt ihr eine größere Spannbreite zwischen günstigeren und teureren Modellen.

Zudem lassen sich Uhren mit Android Watch mit anderen Smartphones koppeln – auch mit einem iPhone. Die Apple Watch versteht sich dagegen nur mit Geräten aus dem eigenen Hause. Außerdem gilt die Apple Watch Series 3 (mindestens 369 Euro) als relativ preisstabil, während es andere Modelle anderer Hersteller mittlerweile zu (deutlich) günstigeren Preisen gibt.

Samsung Gear mit Tizen OS

Samsung setzt – nicht wie bei Smartphones – bei seinen Wearables nicht auf Android Software. Die Gear-Serie ist entsprechend keine Android Watch. Die Südkoreaner probieren es mit einer eigenen Lösung: Tizen OS. Insgesamt bietet Samsungs Betriebssystem ausreichend Anwendungen, aber deutlich weniger Apps als die Konkurrenz. Da ist Wear OS deutlich umfangreicher. Stark: Die Anwendungen laufen auch eigenständig, also ohne Verbindung zu Apps auf dem Smartphone.

Die Samsung Gear Sport konzentriert sich wie keine zweite auf sportliche Aktivitäten, darunter eine automatische Aktivitätserkennung. Die Apple Watch genießt einen guten Ruf und bringt viele Vorzüge mit, wie Felix in seinem Test herausstellt. Die Konkurrenz muss sich aber hinter Apple nicht verstecken, bringt sie doch mitunter mehr Vielfalt mit. Welche Uhr letztendlich für euch die richtige ist, kommt auf eure individuellen Bedürfnisse an.

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