Auch mit Android: Online-Status bei WhatsApp verbergen

WhatsApp verrät jedem, wann du zuletzt online warst
WhatsApp verrät jedem, wann du zuletzt online warst(© 2014 CURVED)

In seiner iOS-Version erlaubt WhatsApp das Verbergen des standardmäßig immer angezeigten Online-Status, sodass deine Kontakte nicht sehen, ob du den Messenger gerade nutzt. Umgekehrt bedeutet dies natürlich, dass du nicht bemerkst, ob deine Kontakte online sind. Auf Android lässt die App diese Möglichkeit vermissen. Da die betreffende Einstellung nicht in der App selbst, sondern auf den Servern von WhatsApp gespeichert wird, können Android-Nutzer ihren Online-Status doch noch verbergen – wenn auch etwas umständlich.

WhatsApp für Android via iPhone registrieren

Um als Android-Nutzer den eigenen Online-Status dauerhaft verbergen zu können, braucht es tatsächlich ein iPhone. Auf diesem muss die Messenger-App ohne Nutzerbindung installiert sein. Ist der Besitzer des iPhones also selbst WhatsApp-Nutzer, muss die Anwendung zunächst gelöscht und wieder aufgespielt werden; falls nicht, einfach die App herunterladen und installieren. Starte nun WhatsApp und gebe bei der Registrierung des Accounts die Rufnummer des Android-Smartphones an. Auf diesem landet nach der Anmeldung auch der Bestätigungscode, welcher wiederum auf dem iPhone angegeben werden muss, um den Account freizuschalten. Falls das nicht klappen sollte, muss ein Zwischenschritt eingeschoben werden: Lege vor der Registrierung die Sim-Karte aus dem Android-Gerät in das iPhone ein.

Anzeige des Online-Status wird via iPhone deaktiviert

Nun kann unter „WhatsApp | Einstellungen | Chat-Einstellungen | Erweitert“ die Option „Zuletzt online“ für den Account deaktiviert werden. Ehe diese Einstellung auf den Online-Servern gespeichert ist, kann ein ganzer Tag vergehen. Dann kann der iPhone-Besitzer WhatsApp auf seinem Smartphone wieder mit seinem eigenen Konto nutzen. Dazu einfach den eventuellen Sim-Karten-Tausch rückgängig machen, die App löschen, nochmals neu installieren und mit der eigenen Nummer anmelden. Auf dem Android-Gerät darf WhatsApp nach der Prozedur direkt wieder mit der eigenen Rufnummer genutzt werden, Löschen und Neuinstallation sind hier nicht nötig.

Ohne fremde Hilfe: Online-Status beim Senden verbergen

Soll einfach nur eine Nachricht an einen WhatsApp-Kontakt gehen, ohne dass jemand erfährt, dass du online warst, geht es auch einfacher. Aktiviere hierzu unter „Menü | Einstellungen | Offline-Modus“ der Flugmodus des Android-Geräts, damit es nicht mehr mit dem Internet kommuniziert. Nun kann WhatsApp bedenkenlos geöffnet, eine Nachricht getippt und abgeschickt werden – ohne dass die App und irgendjemand anders registriert hätte, dass du online warst. Nach Verlassen der Anwendung darf das Android-Gerät wieder ins Internet, und WhatsApp wird die Nachricht selbstständig ohne Aktualisierung des Online-Status verschicken.

Zusammenfassung

  • Registriere WhatsApp für Android zunächst auf einem iPhone
  • Deaktiviere die Funktion „Zuletzt online“ auf dem iPhone, anschließend gilt diese Einstellung auch auf einem Android-Gerät
  • Der Online-Status kann beim Senden mittels aktiviertem Flugmodus verborgen werden
Weitere Artikel zum Thema
iOS 10.3.1 ist da und bringt Bugfi­xes und erhöhte Sicher­heit
Michael Keller
Her damit !5iOS 10.3 unterstützt auch 32-Bit-Geräte wie das iPhone 5
Apple hat iOS 10.3.1 für alle kompatiblen Geräte veröffentlicht. Mit dem kleinen Update sollen in erster Linie Bugs von iOS 10.3 ausgeräumt werden.
Studie zeigt: iOS-Upda­tes machen iPho­nes nicht lang­sa­mer
Guido Karsten21
Supergeil !9Auch nach dem Update auf iOS 11 klagten wieder viele über Leistungseinbußen
Besitzer älterer iPhone-Modelle klagen nach großen iOS-Updates häufig über die schwächere Performance. Eine Studie soll klären, ob da etwas dran ist.
iMac Pro: Apple verrät Termin für Verkaufs­start
Guido Karsten
Das erste Mal wurde der iMac Pro auf der WWDC 2017 präsentiert
Apple hält sein Versprechen und bringt noch vor Jahresende den iMac Pro auf den Markt. Endlich gibt es einen Termin für den Verkaufsstart.