Handy beim Sport: Die besten Tipps für euren "Smart-Coach"

So wird euer Handy beim Sport zum Smart-Coach.
So wird euer Handy beim Sport zum Smart-Coach.(© 2019 Stocksy)

Egal ob beim Laufen oder im Fitnessstudio – das Handy ist heutzutage beim Sport immer dabei. Lasst euch aber von WhatsApp und Instagram nicht zu sehr vom Training ablenken! Hier erfahrt ihr, wie ihr mit Hilfe von passenden Apps, Zubehör und Tricks besser in Form kommt.

Ohne Handy kommen wir nur noch selten aus. Auch bei vielen Sportarten ist das Smartphone nützlich, etwa beim Laufen, Fahrradfahren oder im Fitnessstudio. Ein spezielles Handy braucht ihr dafür nicht, die nötigen Features haben aktuelle Geräte mit Android und iOS eingebaut. Doch bevor ihr das Handy mit in die Muckibude nehmt, solltet ihr euch als aller erstes um den passenden Schutz kümmern. Denn wenn das teure iPhone beim Spinning aus der Hoodie-Tasche rutscht und auf den Betonboden knallt, ist das Display schnell gebrochen.

Aber auch in weniger schlimmen Situationen solltet ihr darauf achten, dass das Handy sicher verstaut ist. Die edle Lederhülle ist zum Sport nicht wirklich geeignet, besser sind beispielsweise Cases für den Oberarm, die es von Sportartikel-Herstellern wie Adidas oder Asics gibt. Wenn euch das Smartphone am Oberarm stört, könnt ihr auch zu einem Silikon-Case greifen. Wer mit gängigen Handys zu harten Outdoor-Aktivitäten antritt, sollte vor allem an einen ausreichenden Schutz vor Wasser denken. Doch wie genau kann euch das Smartphone beim Sport selbst helfen?

Empfehlenswerte Sport-Apps für euer bestes Trainings-Ergebnis

Je nach Sportart könnt ihr euch mit passenden Apps eindecken, die euer Training voranbringen. Dabei gibt es auf der einen Seite komplette Trainingssysteme, die sich auf Apps stützen. Zu diesen zählen etwa Freeletics oder Gymondo.

Läufer können aber auch mit Apps wie Runtastic etwas mehr Struktur ins Training bringen. Wollt ihr eure Laufstrecke aufzeichnen und sie im Nachhinein mit anderen sportbegeisterten teilen, bietet sich Strava an. Auch viele Fitness-Apps wie 7 Minuten Training oder Your Own Gym liefern hilfreiche Trainingspläne und Coaching-Videos. So wird das Handy nicht nur zum Motivator, sondern auch zum smarten Trainer. Sucht ihr nach einer Möglichkeit, unterstützend zum Work-out eure Ernährung im Blick zu haben, gibt es einige hilfreiche Apps. Die berühmteste darunter dürfte MyFitnessPal sein.

Die Vorteile, mit dem Smartphone zu trainieren

Das größte Plus eines Handys beim Sport ist wohl die Tatsache, dass ihr mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen könnt: Musik läuft, die Fitness-App trackt den Fortschritt, gleichzeitig seid ihr immer erreichbar und könnt sogar das ein oder andere Bild auf diversen Kanälen posten.

Auch wenn ihr unsicher seid, ob ihr die Übungen richtig ausführt, könnt ihr das Handy nutzen. Filmt euch doch einfach beim Training und fragt in Fitness-Communities um Rat. Das Smartphone kann allerdings noch mehr: Praktisch sind zum Beispiel die Bezahlmöglichkeiten. Wer sich beim langen Lauf zu viel zugemutet hat, kann im Notfall per Handy ein Ticket für Bus oder Bahn lösen. Im Supermarkt deckt ihr euch dank Apple oder Google Pay mit Getränken und Müsliriegel ein – und das Ganze ganz ohne den Geldbeutel herumzuschleppen.

Praktisches Zubehör für den Sport mit dem Handy

Läufer, die neben Handy und Schlüssel noch ein paar andere Kleinigkeiten verstauen wollen, können sich den Kauf eines Fitnessgürtels überlegen. Die Tech-Firma Belkin hat beispielsweise so einen im Angebot, ein weiteres Zubehör mit Läuferkult-Status ist der Formbelt.

Sportkopfhörer erleichtern das Training

Musik ist beim Sport für viele ein Muss und mehrere Studien weisen darauf hin, dass die passende Mucke die Leistungsfähigkeit steigert. Doch Sportler wissen, dass Standardkopfhörer dafür nicht so gut geeignet sind. Wenn ich persönlich nur ein Zubehörteil zum Sport kaufen dürfte, wären es eindeutig spezielle Sportkopfhörer. Die sind immun gegen Erschütterungen und sitzen auch bei Sprüngen oder Sprints immer fest.

Apropos Sitz: Sportkopfhörer müssen perfekt sitzen, weshalb sie in der Regel individuell anpassbar sind. Neben hohem Tragekomfort, sollte ein Sportkopfhörer auch eine große Bewegungsfreiheit bieten; Schweiß und Schmutz muss er abkönnen. Es gibt zwar auch Sportkopfhörer mit Kabel, aber wer sich neue anschafft, greift wegen der besseren Bewegungsfreiheit besser zu Bluetooth-Modellen.

Sind auch die Ohrstecker nicht mehr per Kabel verbunden, spricht man von True Wireless Kopfhörern. Die Bose Sound Sport Free Wireless oder die Jabra Elite Sport sind solche Modelle. Die Apple AirPods werden zwar auch als Sportkopfhörer vermarktet, in der Praxis ist ihr Halt aber nicht so, wie Sportler sich das vorstellen. Es gibt allerdings spezielle Silikonaufsätze, die den AirPods einen besseren Sitz verleihen.

Smartwatch als nächste Option

Wer am Training mit Handy-Unterstützung Gefallen gefunden hat, kann das mit einer Smartwatch, einem Fitness-Armband oder einer Sportuhr auf das nächste Level heben: Fitness-Tracking klappt nämlich umso besser, je mehr Daten verfügbar sind. Smartwatches, Armbänder und Sportuhren mit eingebautem Herzfrequenzmesser bieten hier einen deutlichen Mehrwert.

Wie ihr eure Smartwatch auch ganz ohne Handy verwenden könnt, erfahrt ihr hier.


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