E-Books ausleihen: Welche Möglichkeiten gibt es?

Schon seit Jahren bieten verschiedene Stadtbibliotheken in Deutschland E-Books zum Ausleihen oder besser gesagt zur „Onleihe“ an, mittlerweile sind es mehr als 1.500 (Stand Januar 2014). Der Bestand schwankt aber von Einrichtung zu Einrichtung, auch wenn er sich insgesamt als noch stark ausbaufähig bezeichnen lässt. Vorreiter ist der Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB), der bereits seit 2008 elektronische Bücher zum Ausleihen anbietet – mittlerweile kommen Magazine, Zeitschriften, Hörbücher und Musik hinzu, das Angebot reicht von Belletristik über Sachbücher bis hin zu Wissenschaftsliteratur. Wer Bibliotheken in seiner Stadt sucht, findet die Einrichtungen über das Portal Onleihe.

E-Books kostenlos in Bibliotheken ausleihen

Beim VÖBB können sich Besitzer eines Benutzerausweises die gewünschten E-Books ganz einfach mit ihrem Passwort online über die Internetseite des Verbundes herunterladen. Je nach Bibliothek stehen die E-Books in verschiedenen Formaten zur Verfügung, beispielsweise als EPUB oder PDF, und können innerhalb der Ausleihfrist auf dem Smartphone, Tablet oder E-Book-Reader gelesen werden. Ohne Sperre funktioniert dies natürlich nicht: Alle digitalen Medien sind mittels Digitaler Rechteverwaltung (DRM) vor Vervielfältigung geschützt. Sobald die Ausleihfrist erlischt, können andere Nutzer auf die Lizenz zugreifen, und die Datei auf dem eigenen Gerät wird unbrauchbar.

Digitale Bücher über private Anbieter beziehen

Neben den öffentlichen Bibliotheken etablieren sich aber auch zunehmen privatwirtschaftliche Anbieter, zu denen insbesondere Skoobe gehört. Das Portal bietet eine Art Flatrate für Bücher von mehr als 400 Verlagen an, die E-Books können mit einer App für Amazon Kindle, das iPhone und iPad sowie für Android-Geräte heruntergeladen werden. Diese Dienstleistung ist allerdings kostenpflichtig: Die Basic-Mitgliedschaft kostet 9,99 Euro im Monat und erlaubt drei Ausleihen gleichzeitig. Bei der Premium-Mitgliedschaft für 19,99 Euro im Monat sind es bis zu 15 Titel, die sogar auf bis zu drei Geräten gleichzeitig gelesen werden können. Immerhin: Eine zeitliche Einschränkung gibt es beim Lesen nicht.

Zusammenfassung

  • E-Books können inzwischen über Bibliotheken kostenlos oder zumindest kostengünstig ausgeliehen werden
  • Zur Online-Ausleihe in den öffentlichen Einrichtungen sind eine Mitgliedschaft und Zugangsdaten notwendig
  • Die E-Books sind mittels DRM geschützt und können nur innerhalb der Ausleihfrist gelesen werden
  • Bei den privaten Anbietern hat aktuell Skoobe in Deutschland das größte Angebot

Weitere Artikel zum Thema
iPad Pro 2021: Neuer Apple Pencil mit genia­ler Funk­tion für Desi­gner?
Guido Karsten
Nicht meins6Mit der dritten Generation des Apple Pencil könnt ihr womöglich im echten Leben auf Farbenjagd gehen
Das nächste iPad Pro könnte nicht nur 5G unterstützen, sondern auch einen brandneuen Apple Pencil mitbringen, der Farben in eurer Umgebung erkennt.
Daten­nut­zung via Handy und Co.: Zusätz­li­che SIM-Karten sinn­voll einset­zen
Martin Haase
Wie sieht's mit eurer Datennutzung aus?
Mit stärkerer Datennutzung und mehr Datenvolumen erhaltet ihr auch zusätzliche SIM-Karten. Hier erfahrt ihr, was ihr mit ihnen anstellen könnt.
Update: Plant Apple AR-Brille schon für 2021? Güns­ti­gere iPads unter­wegs
Guido Karsten
UPDATESo schmal wie in unserem CURVED/labs-Konzept des iPad Pro werden die Ränder der neuen iPads wohl kaum
Noch 2020 soll mindestens ein neues iPad oder iPad mini kommen. Als Vorbild gelte das iPhone SE. Außerdem gibt es Neuigkeiten zu Apples AR-Brille.