Fitnesstracker oder Smartwatch? So unterscheiden sich die Sport-Gadgets

Viele Smartwatches und Fitnesstracker errechnen die von euch verbrannten Kalorien
Viele Smartwatches und Fitnesstracker errechnen die von euch verbrannten Kalorien(© 2017 CURVED)

Schritte zählen oder eine komplette Überwachung eures Trainings – Wearables wie Fitnesstracker und Smartwatches haben eine Vielzahl nützlicher Funktionen. Während, aber auch nach dem Training ist es interessant zu wissen, was ihr geleistet habt. Wichtige Informationen sind beispielsweise, wie hoch die Pulsfrequenz war und wie viele Kalorien ihr ungefähr verbrannt habt. Statt all diese Werte umständlich selbst auszurechnen, könnt ihr euch auch eine Smartwatch oder einen Fitnesstracker mit den entsprechenden Funktionen zulegen. Doch welches Wearable ist für eure Zwecke besser geeignet?

Vorteile von Fitnesstrackern

Klassische Fitnessarmbänder sind im Vergleich zu Smartwatches in ihrer Funktionalität eingeschränkt. Sie erfassen vor allem Bewegungsverhalten, Kalorienverbrauch, Puls, zurückgelegte Schritte, Distanzen und Stockwerke, Schlafqualität und -zeit sowie zu euch genommene Kalorien – sofern ihr einige Daten selbst eintragt. Besonders die günstigen Fitnesstracker bieten häufig kaum weitere Funktionen. Hochwertigere Geräte können da schon mehr leisten. So signalisiert die Samsung Gear Fit 2 Pro etwa eingehende Anrufe, zeigt euch auf eurem Smartphone eingetroffene Mitteilungen an und kann Musik von Spotify abspielen. Sie bietet damit viele Funktionen einer Smartwatch, kostet aber auch etwas mehr.

Viele Daten errechnet ein Fitnesstracker auf Basis der von euch eingegebenen Daten, wie beispielsweise Alter, Geschlecht, Körpergröße oder Gewicht. In den zum Wearable dazugehörigen Smartphone-Apps legt ihr zudem optional tägliche Ziele wie Schrittzahl oder Kalorienverbrauch fest. Ein großer Vorteil der Wearables: Der digitale Fitness-Coach erinnert euch immer wieder an eure individuellen Ziele, sodass Bewegung und Sport bestenfalls zur Gewohnheit werden. Nachteil: Viele Fitnesstracker sammeln die Daten lediglich. Viele Informationen könnt ihr daher nur über euer Smartphone einsehen.

Das bietet eine Smartwatch

Eine Smartwatch bietet euch im Vergleich zu einem Fitnesstracker viele komfortable Features, die eure Smartphone-Nutzung ergänzen. Sie sind besonders praktisch, wenn ihr Nachrichten checken, telefonieren, Musik hören oder per Sprachsteuerung Termine eintragen wollt. Der sportliche Aspekt ist bei vielen Modellen eher ein Zusatz. In der Regel können die smarten Uhren wie ihre Fitnesstracker-Konkurrenz Bewegungsdaten wie Schritte, Schlafrhythmus oder eure Vitalfunktionen messen.

Einige Wearables können die Informationen auch dann erfassen, wenn das gekoppelte Smartphone gerade nicht in der Nähe ist. Das dürfte besonders dann praktisch sein, wenn ihr Joggen möchtet, aber dabei nicht zu viel in den Taschen haben wollt. Wollt ihr ohne schlechtes Gewissen auch bei Regen Sport machen oder sogar mit eurer Smartwatch schwimmen, solltet ihr euch ein wasserdichtes Modell zulegen, am besten mit GPS, damit das Handy dann eben auch zuhause bleiben kann.

Hybrid-Watch als Alternative?

Wenn ihr eher eine klassische Uhr bevorzugt, dennoch aber nicht auf ein paar Fitnesstracking-Funktionen verzichten wollt, könnte eine Hybrid-Watch etwas für euch sein. Diese besitzt ein klassisches Zifferblatt, die smarten Funktion verbergen sich also nur im Inneren des Gadgets. Wie bei anderen Wearables werden die Hybriden via Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt. Günstigere Modelle bieten meist nur wenige Features.

Hybrid-Smartwatches zählen etwa eure Schritte und die in etwa verbrauchten Kalorien, zudem können sie meist euren Schlaf überwachen. Außerdem vibrieren einige Ausführungen leicht, sobald ihr eine Benachrichtigung auf dem gekoppelten Smartphone erhaltet. Da kein Display vorhanden ist, könnt ihr Mitteilungen aber natürlich nicht direkt von dem Wearable ablesen. Ebenso wie die meisten gesammelten Informationen.

Das fehlende Display ist aber auch ein großer Vorteil der Hybrid-Watches. Sie benötigen nur sehr wenig Energie. Unter Umständen haben sie also eine Akkulaufzeit von bis zu einem Jahr. Zum Vergleich: Die meisten Smartwatch-Modelle bieten euch lediglich eine Laufzeit von ein bis drei Tagen, ehe sie aufgeladen werden müssen. Wenn ihr euch nach dieser allgemeinen Einführung ins Thema noch ein paar konkrete Kaufempfehlungen von der CURVED-Redaktion wünscht, lest weiter: Zu den aus unserer Sicht besten Fitnestrackern und Smartwatches geht es hier.


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