"Game of Thrones"-Spiele: Diese zwei iOS-Games solltet ihr ausprobieren

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Diese zwei "Game of Thrones"-Spiele für iOS solltet ihr ausprobieren.
Diese zwei "Game of Thrones"-Spiele für iOS solltet ihr ausprobieren.(© 2019 © 2019 Home Box Office, Inc. All rights reserved)

Eine Serie von einer Grandezza wie "Game of Thrones" braucht natürlich auch die richtigen Mobile-Games rund um Daenerys Targaryen, Sansa Stark, Jon Snow und Cersei Baratheon. Aber welche Spiele sind wirklich empfehlenswert? CURVED-Redakteur Benjamin hat diverse Varianten angezockt. 


"Game of Thrones" ist wohl eine der ambitioniertesten Serien aller Zeiten, mit einigen der brutalsten Morde und großen Skandalen. Von der "Roten Hochzeit" bis zur Schicksalsschlacht von Winterfell in Staffel 8 – bot die Serie viele unvergessliche Szenen. Hier findet ihr eine Auswahl der besten "Game of Thrones"-Games für mobile Zocker. 

"Game of Thrones: Conquest": Wer kann ein besseres Winterfell bauen?

Der Trailer zeigt im Video, wie das Gameplay funktioniert


„An diesem Schrein betete mein Vater jeden Tag. Zum Schutz der Mauer“, erzählt Sophie Turner in ihrer berühmten Rolle als Sansa Stark ein paar Stunden nach Installation von "Game of Thrones: Conquest" aus dem App Store für iOS. Es ist ein Strategiespiel, das sehr nah rankommt an die Faszination "Game of Thrones", wie es George R. R. Martin schuf. An das Gefühl der Serie und auch der Bücher, denn unser Job ist es Winterfell zu managen, zu einer riesigen Festung von Westeros auszubauen und schließlich auf den Eisernen Thron zu steigen.

Wir starten mit einer Stadt, die keinerlei militärische Kreisläufe hat. Wie in einem klassischen Strategiespiel auf dem PC, beispielsweise "Anno 1800", kümmern wir uns zunächst um Warenkreisläufe: Das Volk von Westeros braucht Getreide und Brot, eine erste Kaserne entsteht, ein Truppenübungsplatz. Das fühlt sich toll an, gerade weil es ein offizielles Spiel ist und somit euer Mentor kein geringerer ist als Tyrion Lannister mit der Stimme von Peter Dinklage. Für die richtige "Game of Thrones"-Atmosphäre ist gesorgt und das Spiel bedient sich nicht nur bei der TV-Serie, sondern auch sehr stark der Bücher von George R. R. Martin, die ja was Wirtschaftskreisläufe und das Leben in der Festung angeht, sehr viel stärker ins Detail gehen.

Tyrion peitscht uns an, Gebäude zu upgraden und eine Armee zur Verteidigung dieser zentralen Stadt von Westeros zu bauen: Zunächst sind das nur Knechte, später Kurz- und Langschwertkämpfer, echte Ritter in Kettenhemd und Rüstung. Selbige wollen allerdings erforscht werden, im Turm des Maesters. Auch Kavallerie lässt sich trainieren und sogar ein Drache ausbrüten, was allerdings ziemlich lange dauert.

Unser CURVED-Redakteur hat übrigens auch "Star wars: Jedi Fallen Order" angespielt – sein Fazit findet ihr hier.

“Ein entspanntes Spiel für alle, die pendeln müssen“

Wichtig zu wissen: "Game of Thrones: Conquest" gehört zum Genre der City-Builder. Es ist kein Echtzeitstrategiespiel, sondern das Bauen von Gebäuden und Einheiten kostet Zeit. Ist das ein Problem? Es stört mitunter, theoretisch kann man natürlich reales Geld investieren, um Prozesse zu beschleunigen. Aber man groovt sich schnell ein: Wir waren in letzter Zeit viel unterwegs, in Berlin und London, es ist das perfekte Spiel für den Zug. Oder die Busfahrt. Einfach mal schnell reinchecken, ein paar Upgrades in Auftrag geben und nach 30 Minuten bis zwei Stunden schaut man wieder rein und baut ein bisschen mehr.

Das gefällt nicht jedem, ist also wichtig zu erwähnen – das hier ist kein Spiel, was ihr mehrere Stunden am Stück spielt, aber es fesselt und weckt den Fan in einem. Wir mussten gleich noch mal reinschmökern in die zahlreichen Bücher von George R.R. Martin und es ist auch so ein bisschen eine Reise zurück. Uns hat es direkt gepackt nochmal die Blu-Rays der ersten Staffeln auszupacken. Dort wo alles losging, in King's Landing, welches ebenfalls ausbaubar ist.

"Game of Thrones: Conquest" überzeugt besonders im Multiplayer

Was zudem überrascht, ist die taktische und strategische Tiefe, mit der das Allianzen-System funktioniert, was sich uns erst nach gut zwei Wochen mit dem Mobile-Game zur HBO-Serie wirklich bewusst wurde. "GoT: Conquest" könnt ihr problemlos alleine spielen und es macht Laune. Seine ganze Vielfalt zeigt es aber im Multiplayer. Dort gibt es immer wieder Anfragen von Allianz-Gründern als Verbündete beizutreten und zusammen ganz Westeros zu erobern. Das sollte man erst tun, wenn man eine stattliche Armee hat und in den Krieg ziehen will.

Als Allianz ergeben sich erstaunlich viele Meta-Ebenen, die wichtig sind. Es hat sich eine richtige Community um das Spiel gebildet, die auf YouTube Taktik-Tipps austauscht, was für den Titel spricht. Wer etwa Dragonstone knacken will, die Festung von Daenerys Targaryen – die auch hier von Emilia Clarke gespielt wird –  der muss seine Attacken exakt timen und mit seinen Verbündeten absprechen, welche Truppen sie unterstützen. Die Drachen-Königin hat nicht nur ihre flammenspeiende Luftwaffe, sondern auch eine starke Dothraki-Kavallerie, die sich zum Bespiel durch Pikeniere kontern lässt.

"Game of Thrones: Winter is Coming"

Wer mehr Tiefe, Strategie und Action sucht, spielt "Winter is Coming". Die zweite Empfehlung spielt sich ähnlich, ist aber eher fürs iPad optimiert und liefert deutlich mehr Action und auch taktische Optionen. Wer "Total War" kennt, der fährt schon auf der richtigen Straße: Genau wie in "GoT: Conquest" baut ihr vier unterschiedliche Städte aus: Winterfell, Castle Rock, King’s Landing und Eyrie. Die Verteidigungsstrategie ist wichtiger, ihr könnt etwa Steine entwickeln, die der Defensive dienen. Es sieht deutlich besser aus und ist grafisch näher dran an klassischen PC-Spielen, deswegen läuft es auch direkt im Browser.

Später soll es auch eine iOS-Version geben, aktuell könnt ihr es direkt in Safari auf eurem iPhone oder iPad spielen. Auf dem iPad respektive iPad Pro fühlt es sich am Besten an, weil es ein wunderschönes, sehr detailliertes Spiel ist. Ihr könnt beispielsweise zum Hafen scrollen, dort schwimmen Haie unter euren Schiffen und könnt dort eure Flotte steuern.

"Game of Thrones: Winter is Coming": Strategie-Liebhaber kommen voll auf ihre Kosten

Hier könnt ihre eine Schlacht sehen.


"Game of Thrones: Winter is Coming" passt etwas besser zur weltberühmten Serie von HBO, weil auch die TV-Serie von Staffel 1-8 so stark auf Details achtete. Ihr könnt zuschauen, wie Standarte und Wache von Winterfell vom Torhaus durch die ganze Stadt patrouilliert. Zudem lassen sich der Armee Kommandeure zuweisen und das sind alles berühmte Charaktere: Cersei und ihr Bruder Jaime Lannister, Brienne von Tarth oder Robert Baratheon. Es bringt viele beliebte Figuren zurück, die wir durch George R.R.s recht brutalen Skript-Stil verloren haben und jeder hat unterschiedliche Fähigkeiten.

Zudem lassen sich ähnlich wie in einem "Total War" Formationen freischalten, die letztlich effektive Schlachtformationen ermöglichen, damit ihr nicht all die Fehler aus der Serie wiederholt. Kleiner Tipp: Kavallerie lässt man nicht frontal Infanterie angreifen, besonders wenn diese Armbrustschützen in ihren Reihen haben. Jon Snow musste das auch erst lernen und ja – Kit Harrington sieht lebensecht aus in diesem Spiel und ihr könnt mit ihm das Ende des wohl größten Fantasy-Epos aller Zeiten verändern.

Hinweis: Viele Fans werden in einer solchen Liste das brillante "Game of Thrones – A Telltale Series "erwarten. Ein wundervolles Game mit Multiple-Choice-Rollenspiel-Elementen und exzellentem Storytelling. Leider ist das Studio Telltale Games insolvent und die Spiele sind nicht mehr auf iOS, Playstation 3, Xbox 360 respektive Playstation 4 und Xbox One verfügbar. Wir konnten das Spiel leider auch nicht im App Store auf macOS finden, wo es vor einem Monat noch spielbar war.


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