Gebühren für WhatsApp: Nur das erste Jahr ist kostenlos

WhatsApp ist als kostenloser SMS-Ersatz eine der beliebtesten Apps überhaupt
WhatsApp ist als kostenloser SMS-Ersatz eine der beliebtesten Apps überhaupt(© 2014 Whatsapp, CURVED Montage)

WhatsApp ist als kostenloser SMS-Ersatz eine der beliebtesten Apps überhaupt. Wir erklären, welche Kosten zu welchem Zeitpunkt anfallen. Denn: Ganz gratis ist der Dienst inzwischen nicht mehr. Für das Versenden und Empfangen von Kurz- und Sprachnachrichten, Bildern sowie Videos fallen zwar weiterhin keinerlei Kosten an – abgesehen natürlich von den üblichen Online-Gebühren durch den Mobilfunkvertrag. Nach einiger Zeit greift aber ein Abonnement.

Im ersten Jahr entstehen bei WhatsApp keine Kosten

Der Download von WhatsApp ist inzwischen auf allen Plattformen für die Zeit nach der Anmeldung kostenlos – iPhone-Nutzer mussten noch bis Juni 2013 vorübergehend 79 Cent für die zuvor lange als Gratis-Download erhältliche App berappen.

Wer sich den Messenger bis dahin in Apples App Store heruntergeladen hat, ist jetzt fein raus: Bestandskunden, deren Account vor der Umstellung auf das Abo-System im Juli 2013 erstellt wurde, haben eine lebenslange Lizenz für die kostenlose Nutzung von WhatsApp erworben. Das gilt allerdings ausschließlich für iOS-User – und nur solange die Telefonnummer nicht geändert wird, denn an diese ist der WhatsApp-Account gebunden. Für alle anderen ist der Messenger seit Juli 2013 mit all seinen Diensten für die ersten zwölf Monate kostenlos.

Kostenpflichtiges Abo beginnt nach zwölf Monaten

Nach Ablauf der einjährigen Testphase wird WhatsApp kostenpflichtig. Bereits im Vorfeld machen Zahlungserinnerungen auf das abzuschließende Abonnement aufmerksam machen, das fortan mit 89 Cent pro Jahr zu Buche schlägt. Davon abgesehen bleibt alles beim Alten, weitere Gebühren verlangt WhatsApp nicht. Entschlossene können ihr Abo auch gleich für drei oder sogar fünf weitere Jahre abschließen und so 10 bis 25 Prozent gegenüber der jährlichen Verlängerung sparen. Bedenke aber, dass nicht absehbar ist, ob WhatsApp in ein paar Jahren noch immer so häufig genutzt wird wie heute – die Branche ist schnelllebig.

WhatsApp-Abo verlängern und bezahlen

Das Abo kann jederzeit in der App selbst verlängert werden: Unter „Einstellungen | Account | Zahlungsinformationen“ sind die mit dem Account verknüpfte Telefonnummer sowie der Abo-Status zu finden. Keine Angst bei frühzeitiger Verlängerung: Die Erweiterung der Lizenz wird immer an den verbleibenden Zeitraum angehängt – du sparst also nicht, wenn du mit der Verlängerung bis zum letzten Tag wartest. Bezahlt werden kann über den jeweiligen Store des Smartphone-Betriebssystems, alternativ aber auch über die Dienste PayPal oder Google Wallet. Wird das Abo nicht verlängert, bleiben die bisherigen Chat-Verläufe erhalten, es können aber keine weiteren Nachrichten gesendet und empfangen werden.

Zusammenfassung

  • Bis Juni 2013 kostete der WhatsApp-Download für iOS-Geräte 79 Cent
  • Unabhängig vom Betriebssystem – heute ist das erste Jahr der WhatsApp-Nutzung kostenlos
  • Nach zwölf Monaten wird ein kostenpflichtiges Abo fällig. Besitzer von iOS-Geräten, die WhatsApp vor dem Juli 2013 heruntergeladen haben, können von den Gebühren verschont bleiben
  • Abo-Verlängerung erfolgt in der App selbst unter „Einstellungen | Account | Zahlungsinformationen“

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