Geocaching: trendige Schnitzeljagd mit dem Smartphone

Geocaching führt dich teils sogar durch Gewässer.
Geocaching führt dich teils sogar durch Gewässer.(© 2014 CC: flickr/quinn.anya)

Das moderne Geocaching ist erst seit der Jahrtausendwende wirklich möglich: Denn erst im Jahr 2000 ermöglichte es die US-Regierung, dass auch Privatpersonen GPS-Signale deutlich präziser empfangen können, was den Trend begründete – zuvor wurde das Tracking eingeschränkt, die Genauigkeit bei der Ortung lag bei etwa 100 Metern. Das ist zu viel, um ein kleines Objekt zu entdecken. Denn beim Geocaching muss ein kleiner, witterungsbeständiger Behälter gefunden werden, der sogenannte Cache. In ihm sind neben einem Logbuch, in dem sich die Finder verewigen, auch meist Tauschgegenstände platziert.

Account anlegen und Zielgebiet erforschen

Um beim Geocaching überhaupt den versteckten Behälter finden zu können, sind dessen Koordinaten notwendig. Diese werden meist im Internet ausgetauscht, registriere dich daher bei einer Community. Ein Beispiel hierfür ist geocaching.com, wo sich anhand der Postleitzahl Verstecke in der näheren Umgebung aufrufen lassen. Notiere die Koordinaten und sammle Informationen über das Zielgebiet, beispielsweise mittels Google Maps, bevor die Suche losgeht.

Achtung: Es gibt verschiedene Geoaching-Varianten, beim Mystery-Cache etwa muss ein Rätsel gelöst werden, um den Behälter aufzufinden. Beim Night-Cache wiederum ist das Versteck so markiert, dass es nur bei Nacht zu erkennen ist - etwa anhand von Reflektoren oder UV-Licht-Markierungen.

Neben dem Smartphone weitere Ausrüstung einpacken

Die Grundlage für das Geocaching ist natürlich ein Mobilgerät mit GPS-Empfänger, um die Koordinaten des Verstecks zu finden – mittlerweile haben die meisten neueren Smartphones einen solchen Empfänger integriert. Sinnvoll ist außerdem, dass das Mobiltelefon über eine möglichst hohe Akkulaufzeit verfügt, gerade wenn die Suche in freiem Gelände stattfindet. Denn der Kreativität des Verstecks sind keine Grenzen gesetzt - in der Wildnis, auf Schrottplätzen, alten Ruinen oder in kleinen Seitengassen werden die begehrten Schätze platziert.

Insbesondere wer einen Cache nicht nebenbei auf dem Weg zur Arbeit oder zur Uni-Veranstaltung entdecken will, sollte abgesehen vom Smartphone ein wenig Ausrüstung mitnehmen. Zwingend notwendig ist meistens etwas zu Schreiben, um sich im Logbuch zu verewigen. Darüber hinaus sind für längere Touren festes Schuhwerk, wasserabweisende Kleidung, Lampen, ausreichend Verpflegung und ein Blick in die Wettervorhersage hilfreich.

Apps für Android und iOS herunterladen

Sind die Koordinaten des Verstecks bekannt, ist noch eine App zum Auffinden hilfreich. Für Android ist c:geo beliebt – die Anwendung bietet eine Live-Karte, außerdem lassen sich Funde sowohl online als auch offline loggen, also als Erfolg kennzeichnen. Zudem können Wegpunkte erstellt und verwaltet werden, für eine vereinfachte Navigation gibt es auch einen integrierten Kompass. Besitzer eines iPhones können sich zu diesem Zweck beispielsweise die App Geocaching herunterladen.

Zusammenfassung

  • Um am Geocaching teilnehmen zu können, benötigst du ein GPS-fähiges Smartphone und einen Account in einer Geocaching-Community
  • Je nach Versteck des Behälters ist spezielle Ausrüstung hilfreich, etwa festes Schuhwerk, Lampen oder ein Vorrat an Proviant
  • Verschiedene Geocaching-Varianten erschweren die Suche
  • Im Idealfall informierst du dich über das Zielgebiet und besitzt außerdem eine Karte der Gegend
  • Zum Auffinden des Verstecks bieten sich Apps als Navigationssystem an, die Koordinaten verarbeiten können

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