Gesunde Ernährung: Diese Salat-Fehler solltet ihr vermeiden

Salat ist nicht immer gesund
Salat ist nicht immer gesund(© 2018 Shutterstock/golubovystock)

Salat und gesunde Ernährung – beides wird oft gleichgesetzt. Dabei ist Salat nicht gleich Salat. Wenn ihr nicht aufpasst, nehmt ihr sogar mehr Kalorien zu euch als mit einer Nudel- oder Brotmahlzeit. Was ihr beim Kauf und bei der Zubereitung beachten solltet, erfahrt ihr hier.

Fehler, die Salat zur Anti-Diät machen

Nur weil grüne Salate wie Rucola, Endivie und Co. so gut wie keine Kalorien haben, ist eine Salatmahlzeit noch lange nicht gesund. Denn alles steht und fällt mit der Zusammenstellung der einzelnen Komponenten. Vor allem Fertigsalate sind versteckte Kalorienfallen, denn das enthaltene Dressing ist meist alles andere als zucker- und fettarm. Unser Tipp daher: Finger weg von der abgepackten Variante. Oder aber das dazugehörige Dressing weglassen und selbst eines anrühren – ohne Sahne, Crème fraîche und Co., versteht sich.

Wer im Restaurant Salat bestellt, hat meist das gleiche Problem: Es ist kaum ersichtlich, welche Zutaten in der Soße stecken. Um trotzdem die Kontrolle über die Kalorienmenge zu behalten, könnt ihr entweder das Dressing separat bestellen und so nur wenig davon auf euren Salat geben. Oder ihr bestellt gleich eine Vinaigrette aus Öl und Essig. Bereitet ihr Salat selbst zu, versucht zudem folgende Kalorienbomben wegzulassen oder nur in Maßen zu verwenden: panierte Fleisch- oder Fischstücke, Käse (oder zumindest auf Menge und Fettgehalt achten), Croutons sowie übermäßig viele Fette (z.B. Avocado, Nüsse, Fisch oder Öl) und Brot.

Diese Zutaten solltet ihr für Salat verwenden

Nun fragt ihr euch vielleicht: Wenn ihr auf Avocado, Brot, Käse und Co. im Salat verzichten sollt – was bleibt dann noch? Kombiniert eure Basis aus verschiedenen Gemüsesorten wie Paprika, Tomate und Gurke zum Beispiel mit gekochtem Ei und Fleisch oder Fisch. Achtet hier aber auf eine gesunde Zubereitungsweise. In wenig Öl angebraten, sind Huhn, Pute, Garnelen oder Tofu ein wichtiger Beitrag zu einer gesunden Ernährung. Für das Dressing gilt: Verwendet lieber Öl, Essig oder auch Joghurt statt Sahne, Mayo und andere fetthaltige Zutaten. Mit den richtigen Gewürzen und Kräutern ist das ebenso schmackhaft – und kalorienärmer allemal.

Rezepte für gesunde Ernährung per App

Auch eine App kann euch dabei helfen, gesunde Lebensmittel von versteckten Dickmachern zu unterscheiden. „Lebensmittelampel & Kalorien“ beispielsweise bewertet einzelne Produkte mithilfe eines Ampelsystems (rot, gelb, grün). So seht ihr auf einen Blick, von welchen Nahrungsmitteln ihr nur wenig zu euch nehmen solltet (rot) und welche zu einer gesunden Ernährung gut passen (grün). Auch für einzelne Komponenten eines Salates kann das hilfreich sein. Einziger Haken: Die App ist nur für iOS im App Store verfügbar und kostet einmalig 3,49 Euro.

Um allgemein auf die Menge an Kalorien zu achten, die ihr mit einer Mahlzeit zu euch nehmt, eignet sich auch die kostenlose App „Eat Smarter“, die es für iPhone und Android gibt. Diese Rezepte-Datenbank umfasst mehr als 100.000 Rezepte aus allen möglichen Kategorien und bietet sowohl Bilder und Videos als auch Infos zu Nährstoffangaben. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, Einkaufszettel zu erstellen. Tipp: Sucht gezielt nach Salaten und filtert die Ergebnisse zum Beispiel nach Kalorien. So werden euch die kalorienarmen Rezepte zuerst angezeigt.


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