Google Allo: die besten Tipps und Tricks für den smarten Messenger

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Ein Kontakt in Google Allo hat immer für Euch Zeit.
Ein Kontakt in Google Allo hat immer für Euch Zeit.(© 2016 CURVED)

Das größte Feature von Googles neuem Messenger Allo ist der Google Assistant. Aber auch abseits davon hat die App ein paar Tricks auf Lager.

Schon auf der Keynote zur Google I/O hat Googles Messenger Allo für jede Menge Vorfreude bei Nutzern gesorgt. Kein Wunder: Neben den typischen Messenger-Funktionen hat Allo den Google Assistant an Bord. Die Software ist zwar noch nicht ganz fertig und spricht noch kein Deutsch, beherbergt aber schon jede Menge nützlicher Funktionen. Welche das sind, erfahrt Ihr im Laufe des Artikels. Aber bevor Ihr mit Allo durchstarten könnt, müsst Ihr den Messenger erstmal einrichten.

Ohne Allo mit Allo chatten

Dazu ladet Ihr die App aus dem Play Store oder App Store herunter. Nach dem ersten Öffnen müsst Ihr dann Eure Telefonnummer eingeben und eine Bestätigungs-SMS abwarten. Danach seid Ihr schon bei Allo registriert. Ein Google-Konto braucht Ihr für die Benutzung nicht. Nun braucht die App noch Zugriff auf Eure Kontakte, um abzugleichen, wer von Euren Freunden Allo bereits nutzt.

Chat, Gruppenchat oder Google Assistant: Diese drei Möglichkeiten stehen Euch zur Verfügung.(© 2016 CURVED)

Habt Ihr Allo eingerichtet, bietet Euch die App drei Aktivitäten an: Ihr könnt mit dem Google Assistant chatten, einen Gruppenchat starten oder Nachrichten an Freunde verschicken. Findet Ihr zu wenige Kontakte, die umgestiegen sind, könnt Ihr sie dazu einladen. Dazu tippt Ihr auf das Nachrichten-Symbol unten rechts und dann auf den Namen des Kontaktes (oder auf den Einladen-Button daneben) und schreibt ihm eine Nachricht. Laut Google hängt es allerdings vom Telefon und den Einstellungen Eures Gegenübers ab, ob sie eine App Preview Message erhalten. Auf diese können Kontakte antworten, ohne Allo selbst zu installieren. Andernfalls bekommen Eure Freunde die gute alte SMS mit einem Link zum Play Store.

Im Chat: die Basics und das Plus

In einem Chat mit einem richtigen Allo-Kontakt habt Ihr natürlich sehr viel mehr Möglichkeiten als beim Einladen von Freunden. Die Grundfunktionen erklären sich von selbst: Text eingeben, auf den Senden-Button tippen, fertig. Haltet Ihr den Senden-Button länger gedrückt, könnt Ihr einen Regler nach oben ziehen, um Eure Nachricht zu vergrößern und nach unten, um sie zu verkleinern.

Haltet den Senden-Button gedrückt, um die Buchstaben zu vergrößern oder zu verkleinern.(© 2016 CURVED)

Dazu habt Ihr die Möglichkeit, über den Emoji-Button Emojis in Eure Texte einzubauen oder über den Mikrofon-Button Sprachnachrichten zu verschicken. Wie bei WhatsApp müsst Ihr den Button dafür gedrückt halten und könnt Euch die aufgenommenen Nachrichten vor dem Versenden nicht noch einmal anhören.

Fotos und Videos aufnehmen und verschicken

Klickt Ihr auf das "+" auf der linken Seite vom Textfeld, könnt Ihr Fotos oder Videos aufnehmen, Bilder aus der Galerie, Sticker oder Euren Standort an Freunde verschicken. Habt Ihr zum Beispiel gerade ein Selfie in Allo aufgenommen, könnt Ihr auf das Stift-Symbol tippen und das Bild über einen Editor rudimentär bearbeiten, indem Ihr mit dem Finger darauf herummalt und einen kleinen Text einbaut. Dafür stehen Euch  sieben Farben zur Verfügung.

Gleiches könnt Ihr auch mit bereits vorhandenen Aufnahmen in der Galerie machen. Tippt Ihr im Aufnahmemodus auf das Camcorder-Symbol, könnt Ihr auch Videos aufnehmen. Diese lassen sich nachträglich aber nicht überarbeiten. Anders als bei den Sprachnachrichten habt Ihr aber die Möglichkeit, Euch die Clips vorm Verschicken noch einmal anzusehen und gegebenenfalls zu löschen.

Auf Bildern könnt Ihr vor dem Verschicken herummalen.(© 2016 CURVED)

Weitere Sticker herunterladen

Wollt Ihr einen Text mit Stickern aufwerten, tippt auf das Sticker-Symbol neben dem Galerie-Symbol. Ihr könnt Sticker aus den vorinstallierten Packs verwenden, oder welche nachrüsten, indem Ihr auf das Symbol rechts tippt und Euch dort ein Set aussucht, dass Euch gefällt und auf den Download-Button tippt. Um einen Sticker zu verschicken, tippt Ihr einfach darauf. Sets, die mit einem Play-Symbol gekennzeichnet sind, sind übrigens animiert.

Als letzte Option könnt Ihr noch Euren Standort verschicken. Dazu tippt Ihr einfach auf den entsprechenden Eintrag. Stellt vorher sicher, dass Ihr die Ortungsdienste aktiviert habt.

Im Chat nach Infos suchen und spielen

Das größte Feature im Chat ist natürlich der Google Assistant. Mit einem einfachen @google könnt Ihr die künstliche Intelligenz zu Rate ziehen. Wenn Ihr Euch etwa nicht einig darüber seid, welchen Film Ihr sehen wollt, schreibt Ihr "@google Movies nearby." Google Assistant sucht dann die Filme aus, die in Eurer Nähe im Kino laufen. Wählt Ihr einen Film aus, öffnet Google eine Übersicht mit Spielzeiten. Darunter gibt es Links in Form von Bubbles mit weiteren Informationen (Trailer, Cast etc.) zum Film. Bei einem Restaurant würde Euch der Assistant unter anderem die Telefonnummer, die schnellste Route und die Speisekarte anzeigen.

Ist Euch eher nach einem Spielchen zumute, hat Allo auch davon ein paar auf Lager. Tippt einfach "@google Let's play" ein und schon schlägt Euch Google ein paar Emoji-Spiele vor, darunter zum Beispiel ein Filmquiz. Der Assistant gibt Emojis vor, und Ihr müsst erraten, welchen Filmtitel sie darstellen. Kommt Ihr nicht auf die Lösung, könnt Ihr Euch einen Tipp geben lassen, die Aufgabe überspringen oder das Spiel komplett beenden. Bei letzterer Auswahl wertet Google das Spiel aus und verrät den Gewinner.

Mit Google chatten

Natürlich könnt Ihr Google auch nach vielen anderen Dingen fragen. Das macht Ihr aber besser im dedizierten Chat mit dem Assistant, bevor Ihr Euren Kontakten damit auf die Nerven geht. Habt Ihr den Assistant-Chat aufgerufen, könnt Ihr Euch das @google sparen. Die Unterhaltung direkt mit Google ist hauptsächlich dazu da, um den Assistant mit Daten zu füttern. Ihr könnt Ihm etwa mitteilen, welches Euer Lieblingsteam oder -Film ist und Euch mit Infos dazu versorgen lassen.

Wenn Ihr wissen wollt, was der Assistant so drauf hat, dann fragt ihn "What can you do?" Unter anderem könnt Ihr per Google den täglichen Wetterbericht abonnieren, Euch jeden Tag ein Gedicht schicken lassen, den Assistant mit Fragen über die Welt löchern sowie Timer und Wecker stellen. Das klappt alles übrigens auch, wenn Ihr Eure Eingaben per Sprachnachricht an den Assistant schickt.

Schreibt in den Assistant-Chat "I am bored", erzählt Euch Google auf Wunsch außerdem einen Witz, teilt Euch Fun-Facts mit oder lädt zum Spielen ein. Hier stehen Euch ein paar mehr Spiele zur Auswahl als im normalen Chat. Ihr könnt die von den Google Doodles bekannten Games wie "Pacman" oder ein Allgemeinwissen-Quizze mit richtigen Fragen zocken.

Einen Inkognito-Chat starten

Doch nicht nur der Dialog mit Google ist offen, die Leitung ist es auch. Zwar ist die Kommunikation zwischen zwei normalen Chats und Googles Servern verschlüsselt, eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zwischen den Nutzern gibt es aber nicht. Außerdem werden Eure Nachrichten permanent von Google gespeichert – angeblich um den Assistant intelligenter zu machen. Wollt Ihr vermeiden, dass jemand mitlesen kann, müsst Ihr einen Inkognito-Chat starten. Dazu tippt Ihr im Hauptmenü auf das Nachrichtensymbol und dann auf Inkognito-Chat starten.

Nur Nachrichten im Inkognito-Chat bleiben privat.(© 2016 CURVED)

In diesem Modus sind alle Konversationen Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Der Nachteil: Ihr habt keinen Zugriff mehr auf den Google Assistant. Alle anderen Funktionen sind aber vorhanden. Darüber hinaus könnt Ihr für jede Nachricht ein Ablaufdatum zwischen fünf Sekunden und einer Woche einstellen. Nach Ablauf verschwinden die Nachrichten dann. Vor Screenshots sind sie aber nicht geschützt.


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