Google Daydream VR: Tipps und Tricks zur Einrichtung

Bei der Einrichtung der Daydream View ergeben sich einige Besonderheiten
Bei der Einrichtung der Daydream View ergeben sich einige Besonderheiten(© 2016 CURVED)

Google mischt mit seinem Headset Daydream View auch weiterhin den VR-Markt auf. Unter den sogenannten "Head-Mounted Displays", die mit kompatiblen Smartphones funktionieren, nimmt es dank des mitgelieferten Controllers und intuitiver Bedienung eine wichtige Position ein. Was Ihr über die Einrichtung der VR-Plattform wissen solltet, erfahrt Ihr hier.

Die Liste der Smartphones, die in die Daydream View eingesetzt werden können, ist noch immer ziemlich überschaubar: Neben Googles eigenen Geräten Pixel und Pixel XL sind das Moto Z beziehungsweise Z Force, das Huawei Mate 9 Pro, das ZTE Axon 7 und das Asus Zenfone AR mit Daydream kompatibel. In Zukunft dürften aber noch weitere Modelle hinzukommen. Besitzt Ihr sowohl das Headset als auch eines der genannten Geräte, kann es auch schon losgehen.

Die Besonderheiten der Daydream View

Im ersten Schritt solltet Ihr Euch die Brille etwas genauer anschauen – sie unterscheidet sich nämlich nicht nur durch die Stoffpolsterung von vielen anderen Mobile-VR-Headsets. Größter Vorteil ist zweifellos der mitgelieferte Controller, der in erster Linie durch seine Handlichkeit positiv aus der Masse hervorsticht. Ihr findet ihn, wenn Ihr die Gummischlaufe an der Oberseite der Brille löst und die Frontklappe öffnet. An der Innenseite der Klappe befindet sich eine Halterung, aus der Ihr den Controller herausziehen könnt.

Das Eingabegerät besitzt insgesamt vier Buttons: vorne das Touchpad, darüber die mit einem "Minus"-Symbol gekennzeichnete App-Taste, den mit einem Kreis versehenen Home-Button und einen Lautstärke-Kippschalter an der Seite des Controllers. Die Bedienung ist weitestgehend selbsterklärend. Am häufigsten werdet Ihr in der täglichen Anwendung das Toch-Pad verwenden. Zum Scrollen wischt Ihr einfach über die Fläche, und sobald Ihr etwas anklicken wollt, drückt ihr darauf. Für das VR-Erlebnis ist der Controller zudem mit Lage- und Beschleunigungssensoren ausgestattet.

App-Installation und Controller-Update

Die Daydream-App findet Ihr kostenlos im Play Store von Google. Mit dieser Anwendung richtet Ihr das Headset ein, startet Apps und findet neue, spannende VR-Inhalte. Da die Daydream View über einen NFC-Chip verfügt, startet die App praktischerweise automatisch, wenn Ihr Euer Smartphone einlegt. Selbst die Installation lässt sich auf diese Weise anstoßen.

Unter Umständen benötigt Euer Controller ein Update. Sollte das der Fall sein, werdet Ihr darüber informiert, sobald Ihr das Smartphone eingelegt habt – NFC-Tag sei Dank. Was Ihr dafür tun müsst, könnt ihr auf eurer Anzeige sehen: Haltet einfach den Home-Button länger gedrückt und folgt dann Schritt für Schritt der Anleitung.

So funktioniert die Bedienung

Habt Ihr das Smartphone eingelegt und die Klappe geschlossen, startet Ihr mit dem Controller-Touchpad die gewünschten Applikationen und navigiert durch die Menüs. Das Anwählen der Reiter gelingt auch ohne Übung sehr schnell. Dazu trägt auch das so übersichtliche wie simple Design des Daydream-Interface bei. Vorgeschlagene Apps findet Ihr ganz oben, die zuletzt geöffneten Anwendungen darunter und Zugang zum Play Store, den installierten Apps und den Einstellungen ganz unten. Im Bedarfsfall könnt Ihr den Controller zentrieren, indem Ihr den Home-Button gedrückt haltet. Habt Ihr euch an die Steuerung gewöhnt und die passenden Inhalte gefunden, steht dem VR-Erlebnis nichts mehr im Wege.

Zusammenfassung

  • Der mitgelieferte Controller befindet sich in der Frontklappe der Daydream View
  • Die Daydream-App und deren Installation startet dank des integrierten NFC-Chips automatisch, sobald das Smartphone im Headset eingelegt wird
  • Möglicherweise müsst Ihr ein Controller-Update durchführen
  • Das simple und übersichtliche Daydream-Interface erleichtert die Navigation

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