Google Pixel: So richtet Ihr das Android-Smartphone ein

Vor der Nutzung für Daydream und Co. müsst Ihr das Google Pixel zunächst einrichten
Vor der Nutzung für Daydream und Co. müsst Ihr das Google Pixel zunächst einrichten(© 2016 CURVED)

Nach dem Kauf des Google Pixel empfehlen sich einige Handgriffe, um mehr aus dem Top-Smartphone rauszuholen. Und zwar egal, ob es Euer erstes Smartphone ist oder Ihr von einem anderen Gerät gewechselt seid. Die ersten Schritte führt der Assistent mit Euch durch und richtet beispielsweise einen PIN-Code ein und speichert Euren Fingerabdruck zum Entsperren. Wir wollen daher einige Ratschläge geben, was sich darüber hinaus empfiehlt.

Daten vom alten Smartphone übernehmen

Sollte das Google Pixel nicht Euer erstes Smartphone sein, dann möchtet Ihr wahrscheinlich Kontakte, Kurznachrichten, Medien und sonstige Daten vom alten Gerät übernehmen. Eigens für diesen Zweck befindet sich im Lieferumfang ein Adapterkabel von USB-A zu USB-C, das Google "QuickSwitch" nennt. Voraussetzung für eine funktionierende Datenübertragung ist die passende Betriebssystem-Version Eures Vorgänger-Handys.

Wollt Ihr Inhalte von einem iPhone übertragen, dann muss mindestens iOS 8 installiert sein. Android-Smartphones hingegen erfordern mindestens Android 5.0 Lollipop. Der Akku des Pixel sollte mindestens zur Hälfte gefüllt sein, bevor Ihr die Übertragung beginnt. Für ehemalige Apple-Nutzer hat Google zudem eine spezielle Webseite eingerichtet, die den Prozess Schritt für Schritt erklärt.

Backup anfertigen

Um eine Sicherheitskopie Eurer Daten anzulegen, müsst Ihr einfach mit der Einrichtung des Google Pixel fortfahren. Ihr werdet gefragt, ob Ihr ein Backup in der Cloud via Google Drive erstellen möchtet. Ihr müsst daher nicht groß Gedanken daran verschwenden, wo Ihr die Funktion später in den Einstellungen findet.

Google Assistant

Das Gleiche gilt für den Google Assistant: Androids Siri-Pendant erkennt Sprachanfragen Eurerseits, muss dafür aber zuvor mit Eurer Stimme während des Pixel-Setups "gefüttert" werden, damit die Erkennung funktioniert. Für gewöhnlich erfolgt dieser Schritt im Laufe des Einrichtungsprozesses automatisch. Sollte das aber nicht der Fall sein, könnt Ihr das auch später erledigen. Drückt dazu den mittleren Button, dann steht Euch die Software zu Diensten.

Apps auswählen

Kurz vor Ende der Einrichtung, dürft Ihr festlegen, welche zusätzlichen Apps auf Eurem Pixel installiert werden sollen. In einer Liste legt Ihr einfach den Schalter neben dem jeweiligen Eintrag um und erteilt so eine Freigabe für die Installation. Darunter befinden sich Tools wie Google Docs, aber auch die Videotelefonie-App Google Duo. Solltet Ihr ohne diese Anwendungen auskommen, dann lasst die Schalter einfach unangetastet.

Zusammenfassung:

  • Bei der ersten Inbetriebnahme des Google Pixel führt Euch das Smartphone durch die nötigen Schritte
  • Für die Datenübertragung Eures alten Smartphones liegt das QuickSwitch-Kabel bei
  • Daten lassen sich sowohl von iOS- als auch von Android-Geräten übernehmen, Voraussetzung ist mindestens iOS 8 oder Android 5.0 Lollipop
  • Das Google Pixel fragt Euch, ob es ein Backup der Daten in der Cloud mit Google Drive anlegen soll
  • Der Google Assistant erfordert Sprachproben Eurer Stimme. Andernfalls startet Ihr die Software über den mittleren Button nach der Einrichtung
  • Ihr dürft bei bestimmten Apps in einer Liste festlegen, ob eine Installation erfolgen soll oder nicht; dazu gehören etwa Google Docs oder Google Duo

Weitere Artikel zum Thema
Galaxy S8: Iriss­can­ner lässt sich einfach über­lis­ten
Guido Karsten2
Wie die Gesichtserkennung des Galaxy S8 lässt sich auch der Irisscanner überlisten
Der Irisscanner könnte in Zukunft den Fingerabdrucksensor ablösen. Das Bauteil im Galaxy S8 lässt sich aber offenbar noch recht einfach austricksen.
Huawei P10 Plus vs. Honor 8 Pro: Wozu 200 Euro mehr zahlen? [mit Video]
4
Gleich und gleich gesellt sich gern: Huawei P10 Plus und Honor 8 Pro (v.li.)
Die Datenblätter des Huawei P10 Plus und des Honor 8 Pro lesen sich nahezu identisch, bis auf den Preis. Warum? Der Test.
Huawei MateBook E: Neues Conver­ti­ble-Tablet erscheint Ende Juni
Michael Keller
Das Huawei MateBook E soll einen besseren Neigungswinkel bieten als der Vorgänger
Zusammen mit dem MateBook X hat Huawei auch ein neues 2-in-1-Gerät vorgestellt: Das MateBook E soll nicht zuletzt bei der Video-Wiedergabe glänzen.