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Handy als Navi nutzen: Was ist dabei zu beachten?

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23.01.14 von

Curved Redakteur

Moderne Smartphones sind mobile Alleskönner und nicht wenige Autofahrer nutzen ihr Handy als Navi, um Routen zu planen und schnell ans Ziel zu kommen. Einige Dinge musst du dabei allerdings beachten, damit du nicht gegen die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) verstößt. Lenkt das Smartphone nämlich ab, kann es schnell zur Sicherheitsgefahr für dich und andere Verkehrsteilnehmer werden. Wie du dein Handy als Navi sicher und legal benutzt, erfährst du hier.

Um das Smartphone als Navigationsgerät zu nutzen, muss es über GPS(Global Positioning System) verfügen. Solche Geräte sind mittlerweile in allen Preisklassen erhältlich. Somit kann man sich auch das Geld für ein extra Navigationsgerät sparen. Eine Navigationssoftware ist bei einigen Handys sogar vorinstalliert. Für andere Geräte stehen neben kostenpflichtigen auch einige kostenlose Anwendungen als Download zur Verfügung.

Wenn umfangreiches Kartenmaterial zu viel Speicherplatzbelegt

Grundsätzlich lassen sich zwei Formen von Navigationslösungen für Smartphones unterscheiden: Onboard- und Offboard-Systeme. Insbesondere wenn das Handy nur wenig Speicherplatz zur Verfügung stellt, ist zu überlegen, ob eine Offboard-Lösung infrage kommt. Diese benötigt nur wenig Platz, da sie Karten, Routen und Co. nicht auf dem Gerät speichert, sondern online abruft, sobald sie gebraucht werden. Hierbei ist eine schnelle mobile Internetverbindung natürlich von Vorteil. Zu bedenken ist allerdings, dass das Handy dann womöglich nur innerhalb Deutschlands als Navi genutzt werden kann – dann nämlich, wenn kein Daten-Roaming gewünscht ist.

Smartphone-Halterung fürs Auto kaufen

Unabhängig davon, ob du dich für Onboard- oder Offboard-Navigation entscheidest – die Nutzung des Handys im Auto ist vom Gesetzgeber streng reglementiert. Bekannt ist, dass das Telefonieren am Steuer verboten ist, da es zu sehr vom Straßenverkehr ablenkt. Der grundlegende Gedanke dahinter: Der Autofahrer muss zu jeder Zeit beide Hände zum Fahren freihaben. Daher ist das Telefonieren nur mit Headset oder Freisprecheinrichtung erlaubt. Analog darf das Handys als Navi nur mit einer entsprechenden Halterung genutzt werden.

Beim Autofahren das Handy nicht bedienen

Wer sein Handy regelkonform als Navi nutzen möchte, darf das Gerät während der Fahrt nicht bedienen. Außer der Nutzung einer Halterung ist es daher am besten, wenn ein Beifahrer mit an Bord ist, der sich um die Bedienung des Smartphones kümmert. Wer allein unterwegs ist, muss die Route vor Fahrtantritt eingeben und darf dann keine Änderungen mehr vornehmen – es sei denn, man hält an und stellt den Motor ab. Ansonsten droht ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro sowie ein Punkt im Flensburger Verkehrszentralregister.

Zusammenfassung

  • Moderne Smartphones machen die Anschaffung eines Navigationsgeräts überflüssig
  • Onboard-Anwendungen speichern Kartenmaterial auf dem Gerät
  • Offboard-Lösungen beziehen alle nötigen Informationen aus dem Internet
  • Für die Nutzung im Auto wird eine passende Smartphone-Halterung benötigt
  • Beim Bedienen des Smartphones während der Fahrt drohen ein Bußgeld und Punkte in Flensburg
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