Home-Office-Regeln mit Augenzwinkern: Fröhlich trotz mentaler Belastung

Home-Office kann auf Dauer belastend sein.
Home-Office kann auf Dauer belastend sein.(© 2020 Getty Images)

Erfahrungsgemäß stehen Arbeitnehmer, die anfangen, zu Hause zu arbeiten, trotz unterschiedlicher Berufe sehr oft vor ähnlichen Herausforderungen. Denn die Trennung von Freizeit und Arbeitswelt fällt oftmals nicht leicht. Wir haben euch ein paar Tipps zusammengetragen, wie ihr es auch noch länger im Home-Office aushaltet, ohne völlig durchzudrehen – und das ist leichter gesagt, als getan.

Da sitzen wir nun alle – täglich und das seit über drei Wochen. Es mag durchaus einige Berufstätige geben, die sich an das Arbeiten von zuhause längerfristig gewöhnen können. Für die meisten von uns stellt der Daueraufenthalt in den eigenen vier Wänden in Verbindung mit den beruflichen Pflichten jedoch eine besondere Herausforderung dar.

Im Netz kursieren derzeit viele Ratgeber, was ihr im Home-Office beachten solltet, welche rechtliche Rahmenbedingungen gelten oder wie ihr produktiv bleibt – aber ganz klar: Home-Office kann auf Dauer belastend sein, wenn einem die Decke auf den Kopf fällt.

Und genau deswegen wollen wir die Sache ein wenig anders gestalten und versuchen euch auf eine humorvolle Art den heimischen Küchentisch namens "Home-Office" wieder ein Stückchen näher zu bringen. Denkt daran: Ihr seid nicht alleine.

Home-Office: Wohnst du schon oder arbeitest du noch?

Wer in den letzten drei Wochen virtuell oft in Kontakt mit seinen Freunden und Arbeitskollegen stand, erkennt vielleicht ein Muster: Es gibt zwei Arten des typischen Home-Office-Arbeiters. Für die einen stellt das Arbeiten von Zuhause überhaupt kein Problem dar.

Der Wecker klingelt um eine Stunde später. Vor dem ersten Meeting noch schnell die Jogginghose und die Lieblingspantoffeln übergestreift. Obenrum reicht das getragene Hemd von vorgestern – merkt doch niemand, solange die Kamera ausbleibt. Und im Notfall schieben wir bei einem Video-Call die schlechte Internetverbindung als Ausrede ein und schalten die Kamera schnell wieder aus. Schließlich wollen wir doch die so schon überlasteten Netze nicht weiter strapazieren. Aber für so manch einen verschwimmt die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit immer mehr:

Fest steht: Es gibt einige Arbeitstüchtige die den Daueraufenthalt Zuhause mit Leichtigkeit hinnehmen und noch dazu wissen, ihr vertrautes Umfeld sinnvoll ihren Arbeitsalltag zu integrieren.

Für andere ist die psychische Belastung im Home-Office eindeutig höher. Kein Wunder: Die ersten zwei Wochen waren trotz des lauten Nachbars, der sich in der Corona-Krise vorgenommen hat diszipliniert Trompete zu lernen, relativ gut auszuhalten. Mit der dritten Woche wächst aber langsam aber sicher eine gewisse Unzufriedenheit. Und auch den Kindern fehlt die ausgleichende Abwechslung.

Noch dazu gehen besonders den Kleinen so langsam die Ideen aus, wie sie sich alleine Daheim beschäftigen können. Selbst der neu zugelegte Disney Plus Account erscheint nicht mehr attraktiv genug.

Und so rücken sie zunehmend ihren Eltern auf die Pelle – egal, woran die gerade arbeiten. Kurzum: Home-Office ist für alle Beteiligten anstrengend und macht uns langsam aber sicher verrückt. Oder zumindest verrückter als man vorher schon war. Ein Twitter-Nutzer weiß allerdings die Kinder sinnvoll im Meeting einzubinden:

Home-Office: Kommunikation ist alles

Da bei den meisten die beruflichen Absprachen jetzt täglich über wichtige Online- und Telefongespräche abgewickelt werden, kommt der Rest der Familie unfreiwillig auch in den Genuss.

Egal wie innig die Kommunikation in der Beziehung bisher war, plötzlich fällt vielen auf, womit sich ihre Liebsten im Job eigentlich den ganzen Tag herumschlagen müssen. Das stößt hoffentlich bei den meisten auf Verständnis – oder das Unverständnis steigt.

An dieser Stelle ist ganz klar zu sagen: Kommunikation ist und bleibt bekanntlich alles. In der Curved-Redaktion ist uns in letzter Zeit intern aufgefallen, dass vor allem der sonst rege Austausch von persönlichen Gesprächen oder Meinungen zu Testgeräten innerhalb des Teams kürzertreten. Genau das schafft aber normalerweise die Abwechslung im Arbeitsalltag, egal wie stressig er auch sein mag.

Deswegen ist es wichtig, dass ihr euch auch weiterhin diese kleinen sozialen Highlights gönnt. Um das derzeitige soziale Defizit im Austausch mit den Kollegen auszugleichen, bieten sich hier kurze virtuelle Kaffeepausen, gemeinsame Lunch-Dates oder ein Feierabend-Umtrunk an – hier können dann auch die geliebten Familienmitglieder munter mitmischen.

Home-Office: Nicht ablenken lassen

Die Regeln fürs Home-Office unterscheiden sich prinzipiell eigentlich nur wenig von den üblichen Büroregeln. Allerdings ist unser persönliches Umfeld gespickt mit selbstauferlegten Ablenkungen. Daher ein gut gemeinter Rat: Schafft euch eine angenehme Arbeitsatmosphäre, die vielleicht sogar den gewohnten Konditionen im Büro ähneln.

Wo ihr Zuhause am Ende genau arbeitet ist an sich egal. Hier steht eure Effektivität im Vordergrund. Und wer ehrlich zu sich selbst ist, weiß, dass sich das gemütliche Bett nicht lange als idealer Arbeitsplatz erweist. Von zusätzlichen Ablenkungen, wie laufenden Fernsehern, Radios oder Ähnlichem ist ebenfalls abzuraten.

Der Staubsauger bleibt in der Abstellkammer, die Regale erstmal staubig. Auch die Schmutzwäsche muss im besten Fall bis zum verdienten Feierabend warten, schließlich haben wir die nächsten Tage und Wochen noch genug Zeit uns darum zu kümmern.

Trotz Home-Office: Arbeitsalltag bewusst gestalten

Schon komisch, aber zusammen trinkt sich der morgendliche Kaffee einfach besser. So fällt es vielen Home-Offizieren zuhause schwerer ihren Arbeitsalltag effektiv zu koordinieren – und das obwohl kleine Pausen äußerst wichtig sind. Der Kaffeekonsum steigt und zu Mittag gegessen – wenn überhaupt – wird am Laptop, während die PowerPoint-Präsentation noch schnell angepasst wird. Der eingerichtete Arbeitsplatz wird außerdem lediglich für dringende Sitzungen auf der Toilette verlassen.

Das sollte sich schleunigst ändern, wenn ihr auch noch die nächsten Wochen fröhlich im Home-Office sitzen wollt. Ihr selbst kennt euch am besten und wisst, zu welchen Zeiten ihr am effektivsten seid. Gönnt euch deshalb zwischendurch Zeit für euch selbst und gestaltet euren Arbeitsalltag bewusster.

Ein kleiner Spaziergang um den Block, eine kurze Verschnaufpause am offenen Fenster oder auf dem Balkon tun ungemein gut. Vielleicht erwischt ihr die Tage ja sogar wieder ein paar Sonnenstrahlen.

Wichtiger noch: Bleibt gesund

#WirBleibenZuhause


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