Homeoffice und mobiles Arbeiten: Das sind die Unterschiede

Für effizientes Arbeiten außerhalb eures Büros, benötigt ihr einen ordentlichen Laptop und mobiles Internet
Für effizientes Arbeiten außerhalb eures Büros, benötigt ihr einen ordentlichen Laptop und mobiles Internet(© 2020 picture alliance/dpa/Peter Steffen)

Die Corona-Pandemie hat bei vielen Menschen den beruflichen Alltag verändert. Millionen arbeiten im Homeoffice. Es fällt jedoch noch ein weiterer Begriff: mobiles Arbeiten. Wir erklären euch, was beide Modelle der Telearbeit unterscheidet.

Inhaltsverzeichnis:

Tipp der Redaktion: Um im Homeoffice flexibel von jedem Ort aus arbeiten zu können, braucht es passende Hardware und mobiles Internet. Durch das leichte Gewicht von 1,29 kg ist das MacBook Air 13 quasi prädestiniert für mobiles Arbeiten. Aktuell gibt es den Apple-Laptop günstig im Bundle mit einem mobilen LTE-Router, so dass ihr auch unterwegs immer verbunden seid. Dank unlimitierter Datenflatrate sind auch Video-Streaming-Angebote kein Problem. Wie es um den Empfang in eurer Region steht, könnt ihr hier nachsehen.

Homeoffice: Gesetzlich geregelt

Wenn von Homeoffice die Rede ist, arbeitet ihr in eurem Zuhause an einem festen Arbeitsplatz, heißt es in der Arbeitsstättenverordnung. Euer Büro befindet sich also auf der einen Seite ziemlich nah an eurem Schlafzimmer. Es wird aber so behandelt, als gehöre das Zimmer zu den Räumen eures Arbeitgebers.

Ein Homeoffice ist mit Rechten und Pflichten verbunden. Hier müsst ihr arbeiten und erreichbar sein. Euer Arbeitgeber hingegen muss euch für die Heimarbeit einen entsprechenden Arbeitsplatz zur Verfügung stellen – und die entstandenen Kosten tragen. Stichwort: Computer.

Zudem gibt es keine Unterschiede was den Arbeitsschutz angeht. Ob die Vorgaben eingehalten werden, hat der Arbeitgeber in eurem Büro auch zu prüfen. Ihr müsst euch hingegen an die gesetzlichen Zeitregeln (Arbeitszeit und Pausen) und allgemeinen Vereinbarungen halten, die in eurem Arbeitsvertrag festgehalten sind.

Für die Arbeit zuhause benötigt ihr einen ordentlichen Desktop-PC oder ein Notebook wie das MacBook Air(© 2020 Apple)

Eigener Computer im Homeoffice

Ihr könnt aber auch vereinbaren, dass ihr etwa euren eigenen Computer nutzt. Ihr benötigt dann nicht zwingend einen klassischen Desktop-PC. Denn ein leistungsstarkes Notebook bietet viele Vorteile. Während der Arbeitszeit schließt ihr euren Laptop an einen großen Bildschirm an und nutzt die große Bildfläche für komfortables und effizientes Arbeiten. Nach Feierabend seid ihr dann mobil: In der Freizeit könnt ihr auf der Couch surfen oder auf Reisen Filme und Serien schauen. Ein Laptop passt schließlich in nahezu jeden Rucksack, was man von einem großen Computer behaupten kann.

Computer beruflich und privat nutzen?

Ihr benötigt für mehrere Einsatzbereiche also nur ein Gerät. Achtung: Nutzt ihr euren eigenen Computer sowohl beruflich als auch privat, solltet ihr dies mit eurem Arbeitgeber bezüglich eventueller Probleme mit Sicherheit und Datenschutz absprechen.

Die bei der Anschaffung entstandenen Kosten könnt ihr euch (anteilig) ersetzen lassen. Das betrifft auch Kosten für Strom und Heizung. Sprecht die Punkte mit eurem Arbeitgeber ab und trefft Abmachungen. In der Regel vereinbart ihr regelmäßige Kostenpauschalen (Aufwendungsersatz).

Richtig gute Laptops bieten längst auch für anspruchsvolle Aufgaben ausreichen Performance(© 2020 Apple)

Mobiles Arbeiten: Kein Gesetz, mehr Freiheit

Während gesetzlich geregelt ist, was unter ein Homeoffice fällt, trifft dies nicht auf mobiles Arbeiten zu. Habt ihr mit eurem Arbeitgeber vereinbart, dass ihr mobil arbeitet, dann steht im Wesentlichen im Fokus, dass ihr eure Arbeit erledigt. Der Ort, an dem ihr arbeitet, ist hingegen egal – ob auf der Couch, im Kaffee oder am Strand. Eines euer wichtigsten Arbeitsmittel dürfte daher ein Laptop sein, der wie das MacBook Air eine lange Akkulaufzeit hat.

Je nach Aufgabengebiet eignen sich auch Tablets oder (große) Smartphones. Das Galaxy Note 20 Ultra hat zum Beispiel ein 6,9 Zoll großes Display. Das iPhone 12 Pro Max kommt immerhin auf 6,7 Zoll. Das Duo bietet euch also reichlich Bedienfläche zum Arbeiten – und in der Freizeit nutzt ihr dann andere Features wie die tolle Kamera.

Im Mobil Office ist auch die Arbeitszeit nicht so genau geregelt; wobei euer Chef in der Regel durchaus Zeitfenster bestimmen kann, in denen ihr erreichbar sein solltet. Er dürfte zudem voraussetzen, dass ihr unterwegs stets eine gute Internetverbindung habt. Wer wirklich maximale Flexibilität möchte, dürfte relativ selten auf sein heimisches Internet zugreifen. Ihr benötigt daher einen Tarif mit sehr viel, wenn nicht sogar unbegrenztem Datenvolumen.

Natürlich gibt es aber auch beim mobilen Arbeiten arbeitsschutzrechtliche Rahmenbedingungen. Das Arbeitszeitgesetz gilt also weiterhin. Euer Chef muss aber zum Beispiel nicht mehr kontrollieren, ob euer mobiler Arbeitsplatz sicher ist. Er wird euch zwar darauf hinweisen, aber letztendlich tragt ihr eine deutlich höhere Eigenverantwortung. Wir empfehlen grundsätzlich, dass ihr nicht täglich stundenlang auf einem Café-Stuhl hockt und auf den Bildschirm eures Laptops schaut. Verknüpft eher euer Notebook mit einem großen Display.

Für den persönlichen Kontakt

Mobiles Arbeiten in der Lite-Version

Für viele Angestellte ist das Arbeiten im Homeoffice jedoch nicht möglich und mobiles Arbeiten sowieso nicht. Sie müssen stattdessen im Büro präsent sein – aus den unterschiedlichsten Gründen. Wenn ihr einen längeren Anfahrtsweg habt, könnt ihr euch jedoch mit eurem Arbeitgeber auf einen Kompromiss einigen.

Ausgerüstet mit einem leistungsstarken Laptop und viel Datenvolumen nutzt ihr eure Zugfahrt, und arbeitet auf Hin- und Rückweg in den öffentlichen Verkehrsmitteln; die Zeit arbeitet ihr dann weniger im Büro. Hier bietet sich dann auch ein mobiler Router mit Akku an, das könnte eine stabilere Verbindung benötigen als das Bahn-WLAN. Dann fühlen sich die ewigen Fahrten mit Bus und Bahn auch nicht so nach verschwendeter Lebenszeit an.

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