Instagram: Drei praktische Tipps für aufregendere Fotos

Fotografieren mit einer Aufsetzlinse für Smartphones
Fotografieren mit einer Aufsetzlinse für Smartphones (© 2014)

Gute Beleuchtung, richtige Perspektive und angemessene Nachbearbeitung: Was für professionelle Fotografien gilt, kann Euch auch bei den Bildern helfen, die Ihr in sozialen Netzwerken wie Instagram veröffentlicht. Mit ein wenig Grundlagenwissen könnt Ihr auch aus Schnappschüssen mehr herausholen. Wir verraten Euch ein paar nützliche Tipps.

Das Objekt ins richtige Licht setzen

Eine gute Beleuchtung ist entscheidend dafür, den Chip Eurer Smartphone-Kamera mit genügend Informationen zu versorgen. Auch eine 16 MP-Kamera nützt euch nur wenig, wenn Ihr bei Dunkelheit fotografiert. Oftmals werden Fotos für Instagram in Situationen gemacht, in denen die Lichtverhältnisse nicht optimal sind, beispielsweise bei Konzerten. Dort ein Bild aufzunehmen, das nicht zu grobkörnig und dunkel ist, gestaltet sich meistens schwierig. Wenn das Hintergrundlicht nicht ausreichen sollte, um Euer Fotoobjekt klar erscheinen zu lassen, könnt Ihr diesen Nachteil mit Apps wie zum Beispiel Night Cam, ProCapture oder Slow Shutter Cam ausgleichen.

Bildaufteilung und Hintergrund beachten

Vor einem unruhigen Hintergrund entstehen nur selten gute Fotos – es sei denn, die Atmosphäre ist genau so und soll auch dementsprechend dargestellt werden. Wenn Ihr eine Person fotografieren wollt, ist es meistens ratsam, wenn keine anderen Menschen auf dem Bild zu sehen sind. Um dies zu erreichen, kann es empfehlenswert sein, eine ungewöhnliche Perspektive zu wählen, zum Beispiel etwas von unten. Gleichzeitig solltet Ihr aber im Hinterkopf behalten, dass stets die Fotos als schön wahrgenommen werden, deren Hintergrund gedrittelt ist. Wenn Ihr zum Beispiel eine Person am Strand fotografiert, sollte der Sand nur das untere Drittel des Bildes einnehmen, während das Wasser und der Horizont die beiden oberen Drittel des Hintergrundes bestimmen.

Nachbearbeitung: Weniger ist mehr

Es gibt mittlerweile unzählige Apps, die Euch die schnelle Nachbearbeitung von Bildern für soziale Netzwerke wie Instagram erleichtern sollen. Tatsächlich sind viele Hobby-Fotografen häufig von den vielen Optionen überfordert, die diese Apps bieten. Achtet darauf, im Regelfall nur die grundlegenden Filter wie beispielsweise für Kontrast und Sättigung zu verwenden – und dies auch nur behutsam. Denn schließlich soll das Foto den Moment wiedergeben, in dem es gemacht wurde; dieses Ziel wird bei einer exzessiven Nachbearbeitung oftmals verfehlt.

Zusammenfassung

  • Wenn Ihr Eure Fotos für Instagram aufwerten wollt, wolltet Ihr ein paar Grundlagen der Fotografie beachten
  • Dazu gehört zum Beispiel, vor der Aufnahme auf eine ausreichende Beleuchtung des Objekts zu achten
  • Ist diese nicht gegeben, könnt Ihr mit Foto-Anwendungen nachhelfen, die extra zu diesem Zwecke entwickelt wurden
  • Ein ruhiger Hintergrund, der zudem gedrittelt erscheint, ist eine gute Voraussetzung für einen gelungenen Schnappschuss
  • Nutzt bei der Nachbearbeitung vor allem die Standardfilter für Kontrast und Farbsättigung, aber übertreibt es nicht

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