iPhone 7: Das solltet Ihr bei Wasser im Gehäuse tun

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Ihr solltet Euer iPhone 7 und 7 Plus trotz des guten Schutzes von Flüssigkeiten fern halten
Ihr solltet Euer iPhone 7 und 7 Plus trotz des guten Schutzes von Flüssigkeiten fern halten(© 2016 CURVED)

Das iPhone 7 ist nass, und nun? Wenn Euch das Smartphone aus der Hand rutscht und in der Badewanne oder im Meer landet, ist guter Rat teuer. Sind alle Dichtungen noch intakt, kann das Smartphone den Ausflug ins Nass überleben, doch solltet Ihr in jedem Fall wissen, was Ihr zu tun habt, wenn Euch doch mal solch ein Unglück passieren sollte.

Wie wasserdicht ist das iPhone 7 überhaupt?

Apple bescheinigt dem iPhone 7 einen Schutz vor Wasser und Staub nach IP67. Diese Kennziffer gibt an, dass das Gerät zeitweiliges Untertauchen unbeschadet übersteht. Genauer gesagt: 30 Minuten in einer Wassertiefe von bis zu einem Meter hält das iPhone 7 aus. Die Angabe bezieht sich allerdings auf sauberes Süßwasser, sodass Ihr keine Rückschlüsse auf andere Flüssigkeiten ziehen solltet. Außerdem deckt die Garantie des Herstellers keine Wasserschäden ab.

Zudem bedeutet IP67 nicht, dass Ihr das iPhone 7 eine halbe Stunde lang in seichtem Wasser benutzen sollten, also gar im nächsten Südseeurlaub unter Wasser filmt. Apple empfiehlt, das Smartphone erst nach fünf Stunden wieder aufzuladen oder anderweitig anzuschließen, nachdem es in Kontakt mit Wasser gekommen ist. Auf der Support-Seite findet Ihr eine Reihe von Aktivitäten, die Ihr tunlichst mit Eurem iPhone 7 vermeiden solltet, etwa Duschen oder Saunieren.

Was tun, wenn's feucht ist?

Sollte Euer iPhone 7 also doch einmal nass werden, braucht Ihr nicht gleich in Panik zu verfallen. Einige Erste-Hilfe-Maßnahmen solltet Ihr dennoch befolgen. Entfernt zunächst alle etwaigen Kabel und trocknet das Smartphone mit einem weichen, fusselfreien Tuch ab. So weit, so klar. Offene Anschlüsse trocknen aber besser von allein. Von Wattestäbchen oder ähnlichen Lösungen solltet Ihr absehen, da die Gefahr besteht, dass das Wasser versehentlich tiefer ins Innere gelangt.

Das Gleiche gilt für das Trocknen mit einem Fön oder anderen Geräten, die heizen: Lasst das iPhone 7 lieber an einem gut belüfteten Ort liegen, anstatt es mit externen Hilfsmitteln schneller zu trocknen. Lediglich der Einsatz eines Lüfters kommt für Apple infrage. Um in den Lightning-Port eingedrungenes Wasser zu entfernen, klopft Ihr das Smartphone vorher lieber sanft auf der Handinnenfläche aus. Sollte der Sound Eures iPhone 7 dumpf klingen, wenn es nass geworden ist, dann ist höchstwahrscheinlich Wasser in den Lautsprecher oder das Mikrofon eingedrungen. Legt es in dem Fall mit dem Lautsprecher nach unten auf ein weiches Tuch und gebt ihm Zeit zum Trocknen.

Zusammenfassung:

  • Keine Panik, das iPhone 7 hält einem gewissen Maß an Feuchtigkeit stand
  • Laut Apple ist das Gerät nach IP67 geschützt, das heißt es übersteht 30 Minuten in einer Tiefe von maximal einem Meter unbeschadet
  • Ihr solltet dennoch darauf verzichten, es nass werden zu lassen, oder gar damit zu baden oder Unterwasseraufnahmen zu machen: Die Garantie des Herstellers deckt keine Wasserschäden ab
  • Sollte das iPhone 7 doch einmal feucht werden, dann zieht alle angeschlossenen Kabel ab und trocknet es mit einem weichen, fusselfreien Tuch
  • Nutzt keine Wattestäbchen, Küchentücher oder Ähnliches, um die Anschlüsse von Wasser zu befreien
  • Einen Fön oder andere Hilfmittel mit Heizwirkung solltet Ihr ebenfalls nicht verwenden
  • Falls der Sound dumpf klingt, ist womöglich Wasser im Lautsprecher – legt das iPhone dann auf ein weiches Tuch und lasst es trocknen
  • Wenn das iPhone 7 nass wird, sollte es erst nach fünf Stunden wieder aufgeladen werden
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