Knox 2.0: Das kann Samsungs Sicherheitssoftware

Knox 2.0 bietet mehr Sicherheit - auch beim cloudbasierten Arbeiten
Knox 2.0 bietet mehr Sicherheit - auch beim cloudbasierten Arbeiten(© 2014 CC: Flickr/FutUndBeidl)

Mehr als 25 Millionen Geräte mit der Sicherheitssoftware Knox hat Samsung innerhalb eines Jahres verkauft. Mit dem Galaxy S5 tritt jetzt Knox 2.0 seinen Dienst an. Wir sagen Euch, was das Programm alles kann.

Die auffälligste Neuerung bei Knox 2.0 ist die Unterstützung des Fingerabdruckscanners für das Samsung Galaxy S5. Dadurch wird der Zugriff auf das mobile Gerät für Fremde noch einmal verkompliziert. Knox 2.0 ermöglicht dem Nutzer also eine Zweischritt-Authentifizierung, bei der neben Passwort oder PIN auch noch der Fingerabdruck zum Entsperren nötig ist.

Trennung von beruflichen und privaten Anwendungen

In Knox 2.0 ist auch eine verbesserte Sandbox enthalten. Diese ermöglicht es, Anwendungen in sicherer Umgebung laufen zu lassen, ohne dass sie auf das eigentliche System des Smartphones zugreifen müssen. Das ist vor allem nützlich für Menschen, die ihr Smartphone auch für die Arbeit verwenden - Stichwort "BYOD": Bring your own device. So können berufliche und private Inhalte auf dem Gerät strikt getrennt werden.

Sicherer Zugriff über die Cloud

Mit Knox 2.0 steht auch ein cloudbasierter Dienst für die Verwaltung mobiler Geräte zur Verfügung. Das soll dem Nutzer beziehungsweise den IT-Abteilungen, die Zugriff auf diese Geräte benötigen könnten, mehr Flexibilität ermöglichen.

Eigener SaaS-Marktplatz

Mit Knox 2.0 öffnet Samsung einen eigenen Marktplatz für "Software as a Service" (SaaS), also Anwendungen, die nicht auf dem Smartphone installiert werden müssen. 140 SaaS-Apps sollen zum Start erhältlich sein. Außerdem ist es möglich, die Abonnements für Knox-Produkte und SaaS-Apps zentral zu verwalten.

Zusammenfassung

  • Mit dem Fingerabdruckscanner ist eine doppelte Sicherung des Gerätes möglich
  • Knox 2.0 bietet eine bessere Trennung von privaten und beruflichen Daten
  • Per Cloud kann sicher auf das Gerät zugegriffen werden
  • Samsung bietet einen eigenen Marktplatz für SaaS-Apps

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