Lenovo Moto G5: Tipps für eine längere Akkulaufzeit

Den Akku des Moto G5 könnt Ihr selbst auswechseln
Den Akku des Moto G5 könnt Ihr selbst auswechseln(© 2017 CURVED)

Beim Moto G5 die Akkulaufzeit verlängern: Das Smartphone von Lenovo verfügt über einen Akku mit der Kapazität von 2800 mAh – was laut Hersteller bei durchschnittlicher Nutzung für einen Tag ausreichen sollte, bevor das Smartphone wieder an die Steckdose muss. Auch wenn das Gerät eine Schnellladevorrichtung unterstützt, ist manchmal kein Stromanschluss in der Nähe. Wir verraten Euch ein paar Tipps, um den Akku zu entlasten und die Betriebszeit zu verlängern.

Energiehungrige Apps finden

Wie bei vielen anderen Smartphones könnt Ihr auch beim Moto G5 nachsehen, welche Anwendungen und Komponenten viel Energie verbrauchen. Öffnet die "Einstellungen" und tippt auf den Menüpunkt "Akku", um die energiehungrigen Apps angezeigt zu bekommen. Manche Apps wie zum Beispiel Messenger-Dienste belasten den Akku durch häufige Hintergrundaktualisierungen – und sollten dementsprechend in der Liste relativ weit oben auftauchen.

Apps verbrauchen oft durch Funktionen wie eine Standortermittlung Energie – auch dann, wenn Ihr sie gar nicht aktiv verwendet. Um Apps den Zugriff auf GPS zu verwehren, öffnet Ihr auf dem Moto G5 die "Einstellungen", tippt auf "Standort" und anschließend auf "Akkuschonbetrieb". Alternativ seht Ihr in den Einstellungen der jeweiligen Apps nach, ob sie ein Deaktivieren der GPS-Funktion erlauben.

Verbindungen einschränken

Viele Verbindungen verbrauchen viel Energie; so zum Beispiel WLAN, da das Moto G5 immer wieder nach vorhandenen Netzwerken sucht. Wenn Ihr unterwegs seid und kein bekanntes Netz in der Nähe ist, könnt Ihr die WLAN-Funktion deshalb auch ausschalten. Dafür öffnet Ihr die Schnelleinstellungen durch ein Wischen vom oberen Bildschirmrand nach unten und tippt auf "WLAN Aus". In den Schnelleinstellungen könnt Ihr auch Bluetooth deaktivieren, wenn Ihr es nicht benötigt.

Energiesparmodus aktivieren

Die oben beschriebenen Maßnahmen sind vor allem dazu gedacht, den Akku Eures Moto G5 vorbeugend zu entlasten. Wenn sich der Akkustand aber bereits dem Ende zuneigt und Ihr das Smartphone noch dringend benötigt, könnt Ihr den Energiesparmodus einschalten. Ist der Modus aktiviert, werden die mobilen Datenverbindungen eingeschränkt, sodass Euch nur noch grundlegende Funktionen wie Telefonieren und SMS zur Verfügung stehen.

Um den Energiesparmodus zu aktivieren, wischt Ihr auf der Statusleiste mit zwei Fingern nach unten und tippt auf das Akku-Symbol. Anschließend schaltet Ihr die Akkusparfunktion ein. Wenn Ihr möchtet, dass sich dieser Modus automatisch einschaltet, wenn der Ladestand des Akkus ein kritisches Niveau erreicht hat, tippt Ihr auf "Automatisch aktivieren". Im aktivierten Energiesparmodus leuchten die Statusleiste und die Navigationsleiste Orange.

Zusammenfassung

  • Auf dem Moto G5 könnt Ihr in den "Einstellungen" unter "Akku" nachsehen, welche Funktionen und Apps den Akku stark belasten
  • Um Apps den Zugriff auf GPS zu verwehren, folgt Ihr dem Pfad "Einstellungen | Standort | Akkuschonbetrieb"
  • Öffnet die Schnelleinstellungen, indem Ihr vom oberen Displayrand nach unten wischt, und deaktiviert dort WLAN und Bluetooth über die jeweiligen Icons, wenn Ihr die Verbindungen nicht benötigt
  • Den Energiesparmodus aktiviert Ihr, wenn Ihr auf der Statusleiste nach unten wischt, auf das Akku-Symbol tippt und anschließend auf "Akkusparfunktion ein"
  • Damit sich der Energiesparmodus automatisch einschaltet, tippt Ihr dort auf "Automatisch aktivieren"
Weitere Artikel zum Thema
Vor Galaxy S8: Essen­tial Phone ist das rand­lo­seste Rand­los-Smart­phone
Francis Lido3
Das Essential Phone soll aktuell den dünnsten Rand haben
Welches Smartphone hat den im Verhältnis zum Display dünnsten Rand? Laut einem Vergleich gebührt diese Ehre dem Essential Phone
Monu­ment Valley 2: Android-Version ab Anfang Novem­ber verfüg­bar
Lars Wertgen
Monument Valley 2
Das Warten nähert sich dem Ende: Das Mobile-Game "Monument Valley 2" erscheint bald auch für Android. Bisher war es nur unter iOS verfügbar.
Ablauf­da­tum für Apple ID: Betrü­ger wollen Eure Account-Daten
Christoph Lübben
Betrüger können mit Zugriff auf Eure Apple ID etwa Euer iPhone sperren
Via iMessage-Nachricht versuchen Betrüger wohl, an die Zugangsdaten Eurer Apple ID zu gelangen. Ihr solltet den Anweisungen im Text nicht folgen.