Mehr Energie: 15 Tricks für eine längere Akkulaufzeit

Und schon ist der Akku leer: Einige Apps verbrauchen zu viel Energie
Und schon ist der Akku leer: Einige Apps verbrauchen zu viel Energie(© 2014 CURVED)

Oftmals kommt es doch auf die Länge an: zumindest wenn es um die Laufzeit des Akkus geht. Denn nichts nervt mehr als ein ständiges Aufladen der eigenen Mobil-Geräte. Obwohl Ihr selbst keinen Einfluss auf die von den Herstellern verbaute Batterie-Hardware habt, könnt Ihr mit ein paar einfachen Kniffen dafür sorgen, dass der Energieverbrauch Eures Smartphones oder Tablets sinkt und es so länger läuft. Das sind die 15 besten Tricks für eine längere Batterielaufzeit. 

1. Batterie schonen via WLAN 

Schont Euren Akku schon da, wo Ihr Euch häufig aufhaltet: zum Beispiel zu Hause. Statt in den heimischen vier Wänden auf dem Ticket Eures Providers zu surfen, nutzt lieber Euer  WLAN. Das spart Geld und Energie. 

2. Aktuelle Software spart Strom

Sorgt dafür, dass auf Eurem Smartphones oder Tablets immer das aktuellste Betriebssystem läuft. Der Vorteil: Mit jedem Update, haben die Software-Ingenieure meistens auch den Energieverbrauch optimiert. Das gilt natürlich auch für Apps. Auch bei ihnen sind Updates Pflicht.

3. Keine automatischen Hintergrundaktualisierungen

So wichtig es ist, stets aktuelle Software auf den eigenen Geräten zu haben, so wenig sinnvoll ist es, dabei auf automatische Aktualisierungen zu setzen – zumindest aus Sicht der Akkulaufzeit. Die Updates, die unbemerkt im Hintergrund ablaufen, kosten oftmals unnötig viel Strom. 

4. Dunkles Display gleich niedriger Energieverbrauch

Für die meisten Mobilgeräte gilt: Je heller ein Display, desto stärker wird der Akku belastet. Also dimmt ruhig etwas die Helligkeit. Bei iOS-Geräten gibt es zudem die praktische Option „Auto Helligkeit“. 

5. Push-Benachrichtigungen deaktivieren

Ob Facebook-Nachricht oder Breaking-News von der favorisierten News-App: Immer mehr Applikationen versorgen ihre Nutzer selbstständig mit Info-Häppchen, ohne dass diese extra aktiviert werden. Diese Push-Benachrichtigungen sind praktisch, aber auch eine ganz schöne Belastung für die Batterie. Der eigene Akku wird am effektivsten geschont, wenn Ihr bereit seid, auf die Sofort-Meldungen zu verzichten. 

6. Datensparen schont den Akku

Jeder E-Mail-Abruf, jede Nachricht und jeder Instagram-Upload kostet Energie. Im Umkehrschluss bedeutet dies: Je weniger Daten ihr abruft, desto länger hält der Akku.

7. Push-Mail deaktivieren

Was für Apps und deren Push-Nachrichten zutrifft, gilt auch für das mobile Postfach. Eure Batterie dankt es Euch mit einer längeren Laufleistung, wenn Ihr auch bei Eurem Mail-Programm die Push-Funktion abstellt.

8. Sparsamer Einsatz von Ortungsdiensten

Ähnlich wie die Push-Funktionen geht auch der exzessive Einsatz von Ortungsdiensten auf Kosten des Energieverbrauchs. Viele Applikationen wie Facebook, Kartendienste oder MyTaxi greifen auf die Location-Informationen zurück, die Euer Smartphone oder Euer Tablet permanent sendet. Schaltet sie lieber ab und nur dann an, wenn Ihr deren Hilfe tatsächlich benötigt.

9. Bei schlechter Netzabdeckung Flugmodus einschalten

Kaum etwas belastet den Akku derart wie die Netzsuche. Seid Ihr also auf dem Weg durch ländliche Gebiete (beispielsweise im Zug), spricht nichts dagegen, Euer Mobil-Gerät in den Flugmodus (unter „Einstellungen“) zu stellen. Zur Belohnung gibt es eine Extra-Portion Energie. Der Flugmodus-Trick empfiehlt sich übrigens auch im Ausland. 

10. Batterien lieben warme Räume

Euer Handy-Akku friert nicht gerne. Ein wohl temperierter Raum kann sich tatsächlich positiv auf die Lebensdauer der aktuellen Batterieladung auswirken. So rät Apple beispielsweise zu einer konstanten Raumtemperatur von 22 Grad Celsius.

11. Batterien hassen extreme Temperaturunterschiede

Apple selbst weist beispielsweise darauf hin, dass man darauf achten sollte, Smartphones oder Tablets nicht in der prallen Sonne oder in warmen Autos liegen zu lassen. Das gelte auch für das Handschuhfach. Denn: „Hitze kann die Batterieleistung stark beeinträchtigen“.

12. iOS7-Tipp I: AirDrop nur bei Nutzung aktivieren

Das Apple-Feature hilft beim Austausch von Dateien zwischen Mobil-Geräten und Mac-Rechnern. Allerdings saugt der Dienst auch dann viel Strom, wenn er gar nicht aktiv genutzt wird. Deshalb schaltet AirDrop nur bei Bedarf ein.

13. iOS 7-Tipp II: Schluss mit 3D

Schönheit hat tatsächlich ihren Preis. Die neuen 3D-Wallpaper sehen toll aus, allerdings auf Kosten des Stromspeichers. Mit einem festen Hintergrundbild verhelft Ihr Euren Apple-Gadgets zu einem Plus an Power.

14. Backups können Akku ausbremsen

Wie bereits bei den Updates können auch Software-Backups den Stromverbrauch belasten. So kann es passieren, dass bei jeder neuen Betriebssystem-Version Einstellungen des Vorgängers trotzdem gespeichert bleiben und deshalb die Rechenleistung belasten. Einziger Ausweg aus dieser Falle ist ein kompletter Software-Neustart. Dieser sollte jedoch wohl überlegt sein.

15. Benutzungsstatistiken als Energie-Coach

Erst wer weiß, wie er seine Mobil-Geräte tatsächlich nutzt, kann auch sinnvolle Strategien für einen schonenderen Akku-Umgang entwickeln. Einige Smartphones bieten hierzu interessante Benutzerstatistiken. Beim iPhone verstecken sich beispielsweise unter „Einstellungen“ > „Allgemein“ > „Benutzung“ einige spannende Benutzerstatistiken. Schaut einfach mal nach: Ihr werdet erstaunt sein. 


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