Mehr Follower bei Twitter bekommen: So klappt es

Erst lesen, dann twittern? Heutzutage nicht immer so.
Erst lesen, dann twittern? Heutzutage nicht immer so.(© 2014 CC: Flickr/clasesdeperiodismo)

Twitter ist eines der am schnellsten wachsenden sozialen Netzwerke der Welt. Mehr als 1,5 Milliarden Menschen tummeln sich mittlerweile auf dem Kurznachrichtendienst. Da kann ein einzelnes Profil schnell mal untergehen. Damit das nicht passiert, geben wir Euch Tipps, wie Ihr Euer Twitter-Profil interessanter machen könnt und mehr Follower generiert.

Verwendet interessante Bilder

Vor allem Euer Profilfoto sollte so gestaltet sein, dass es bei anderen Interesse erweckt. Ein einfaches Passbild ist langweilig. Versucht, mit Eurem Foto bereits klar zu machen, worum es Euch mit Eurem Twitter-Account geht. Einfaches Beispiel: Schreibt Ihr über Fußball, nehmt ein Foto von Euch im Stadion oder beim Fußballspielen oder eines, auf dem Ihr zusammen mit einem Star zu sehen seid. Auch das Hintergrundfoto sollte entsprechend gewählt werden.

Zeigt Aktivität

Alle zwei Monate mal einen Tweet abzusetzen, reicht nicht aus, um mehr Follower zu gewinnen. Versucht, möglichst täglich bei Twitter aktiv zu sein. Damit steigt die Chance, dass Eure Tweets re-tweeted werden. Noch wichtiger ist, dass Eure Beiträge auch interessant und aktuell, im besten Fall sogar neu sind. Um noch einmal das Fußball-Beispiel aufzugreifen: Drei Stunden nach einem Bundesligaspiel müsst Ihr niemandem mehr das Ergebnis mitteilen. Bedenkt auch, dass Eure Leser am Wochenende Infos von Euch erfahren wollen.

Gerade wenn Ihr sehr aktiv seid und viele Follower bekommen wollt, solltet Ihr darauf achten, dass Ihr als Person auch für andere Nutzer interessant seid. Tragt daher kurz und knackig eine Biografie in Euer Profil ein, was die Follower von Euch erwarten können, wer Ihr seid – und warum es spannend sein sollte, Euch im Blick zu behalten.

So sollen Tweets aussehen: Bilder, Hashtags und Länge

Auch für den Tweet an sich gibt es einige Anmerkungen, die Ihr im Hinterkopf behalten solltet. Da wäre zum einen die Länge: Bekanntermaßen könnt Ihr maximal 140 Zeichen pro Nachrichten absetzen. Der Social-Media-Forscher Dan Zarella kommt zu dem Schluss, dass ein Post idealerweise 120 bis 140 Zeichen umfassen sollte. Allerdings solltet Ihr auch darauf achten, dass sich längere Tweets mit kürzeren Beiträgen abwechseln.

Nicht nur beim Profilfoto, auch allgemein gilt: Mit Bildern könnt Ihr schnell Aufmerksamkeit erreichen, wenn diese denn gut und interessant sind. Manchmal macht es daher mehr Sinn, statt eines geschriebenen Twets eher auf die Optik zu setzen und das eine oder andere Foto zu teilen – denn ein Bild kann mehr als 140 Zeichen sagen.

Hilfreich sind auch die Hashtags, die Ihr nutzen könnt und auch verwendet solltet. Die Schlagworte hinter der Raute sind dafür da, einen Tweet einem bestimmten Thema zuzuordnen. Per Hashtag erreicht Ihr Leute, die die gleichen Interessen haben wie Ihr. Behaltet auch die trendigen Topics im Auge. Setzt Ihr zu ihnen eine Nachricht ab, ist die Chance, dass Eure Popularität auf Twitter steigt, ungleich höher.

Werdet nicht nervig

Natürlich ist es nur recht und billig, per Twitter auch auf Eure Arbeit aufmerksam zu machen. Wenn Ihr aber Leuten etwas verkaufen wollt, müsst Ihr das so dezent und subtil wie möglich darstellen. Ein ständiges "Kauft das!" oder immer wieder Verlinkungen auf Eure Produkte werden von Followern schnell als aufdringlich angesehen.

Was Euch auch mehr Follower bringt, aber auch nicht zu häufig versucht werden sollt: Bittet gezielt einige Eurer Kontakte, dass sie interessante Beiträge von Euch teilen – so werdet Ihr einer größeren Zielgruppe bekannt.

Zusammenfassung

  • Fotos mit interessanten Motiven oder ausgefallener Bildsprache machen neugierig - seien es Profilfotos oder geteilte Bilder
  • Auswertungen zeigen, dass ein Tweet idealerweise zwischen 120 und 130 Zeichen lang ist
  • Macht Euch als Person interessant, unter anderem über das Profilfoto, die Biografie und Euren Schwerpunkt, den Ihr thematisch abdeckt
  • Versucht, täglich interessante und aktuelle Tweets zu verfassen
  • Mit Hashtags findet Ihr einfacher Gleichgesinnte – und erlaubt es Euren Followern, verwandte Tweets zu finden
  • Werbung wird schnell als nervig empfunden

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