Mehr Likes auf Instagram: Fünf Tipps für bessere Bilder

Peinlich !32
#Bike #Rad #Hamburg
#Bike #Rad #Hamburg(© 2015 CC: Flickr/Andreas Kambanis)

Fotos sind neben Videos der ultimative Treibstoff in den Social Networks. Allerdings gibt es ein paar Kernfaktoren, die ein normales Foto von einem erfolgreichen Instagram- oder Facebookbild unterscheiden. Für den maximalen Erfolg solltet Ihr an fünf Stellschrauben drehen.

Aber erst einmal gilt grundsätzlich die Regel: Behandelt jedes Eurer Bilder so, als ob es eine Werbung wäre - eine richtig gute natürlich. Wie jeder Top-Anzeige muss sie sofort den Betrachter fesseln, begeistern oder zum Nachdenken anregen.

1. Ein Foto muss den richtigen Ton treffen

Natürlich kann das Bild nicht reden. Tatsächlich kommt es auf die Farbe an. Unterschätzt niemals die Kraft der richtigen Kolorierung. Nach einer Studie von Neil Patel hat die richtige Farbe einen Einfluss von bis zu 85 Prozent auf unsere Kaufentscheidungen.

Die Sache mit dem richtigen Ton ist allerdings nicht ganz so einfach. Alleine die Frage nach dem Kulturkreis, in dem ihr Euch bewegt, hat bereits einen gehörigen Einfluss auf die Wirkung von unterschiedlichen Kolorierungen. Um einen Eindruck davon zu bekommen, klickt einfach mal auf diese Infografik.

Bei aller Theorie ist vor allem diese Information wichtig: Zwischen 2009 und 2011 untersuchte die US-Universität Georgia Tech über einhunderttausend Pinterest-Bilder auf den Zusammenhang zwischen Farbgebung und der Anzahl der Shares. Es zeigte sich, dass Aufnahmen, die Rot, Lila und Pink waren, häufiger geteilt wurden. Als regelrechte Bremsen entpuppten sich Grün, Schwarz, Blau und Gelb.

Bilder mit Rot, Lila und Pink werden häufiger geteilt(© 2015 CC: Flickr/Graeme Pow)

Diese Erkenntnisse bedeuten allerdings nicht, dass Eure Bilder nun komplett in Pink oder Lila sein müssen. Es reicht, wenn diese Signalfarben als Akzente zu sehen sind. Eine effektive Alternative kann es aber auch sein, Einzelobjekte, die Ihr fotografiert habt, mit der richtigen Hintergrund-Kolorierung zu unterlegen.

2. Ein perfektes Bild weckt Emotion

Erst einmal gilt die Regel: Nur wenn Ihr den festen Drang verspürt, ein Bild machen und posten zu müssen, dann hat es auch die Kraft, andere zu überzeugen. Denn nur dann hat es das emotionale Etwas.

Ein erster Kniff, um ein Foto emotional aufzuladen, ist die Wahl der richtigen Grundfarbe. Aus der Kunstforschung wissen wir längst, dass dunkle Töne traurige Gefühle verstärken, während Gelb und Orange natürlich für Fröhlichkeit und Spaß stehen.

Zudem zeigen Studien, dass es auch auf die richtigen Gefühle ankommt. Nicht jede Emotion löst den gleichen Sharing-Impuls aus. Am besten funktionieren Verlangen, Interesse, Begeisterung, Erstaunen und Heiterkeit.

Auf die richtigen Gefühle kommt es an: Heiterkeit funktioniert am besten(© 2015 CC: Flickr/Thomas Leuthard)

Wichtig: Ein emotionales Bild ist selten komplex. Im Einfachen liegt die stärkste Kraft. Je klarer und offensichtlicher die Message ist, umso besser. Bleibt die Frage: Wie lässt sich am effektivsten ein Gefühl von Übersicht und Einfachheit erzeugen? Indem Ihr stets die Regel im Kopf behaltet, dass weniger mehr ist. Also klare Bilder, nur ein Filter, klarer Fokus auf eine Aussage und möglichst einheitliche Farben.

3. Ein perfektes Bild braucht eine gewisse Relevanz

Denkt bei Euren Bildern immer daran, wer sie teilen soll. Nur dann könnt Ihr sie mit der nötigen Relevanz aufladen, sodass die richtigen Kontakte sie weiterreichen. Ihr müsst Euch also immer fragen: Würden meine Freunde dieses Foto teilen? Ob Ihr es sharen würdet oder nicht, ist dabei eigentlich irrelevant.

4. Der passende Text kann gute Bilder noch besser machen

Es gibt Aufnahmen, die eine oder zwei Textzeilen innerhalb des Bilder haben müssen. Erst dann wirken sie. An diesem Punkt verlassen wir natürlich kurz die Instagram-Welt, doch was macht man nicht alles für ein erfolgreiches Foto. Also, wenn Ihr Text in ein Foto einbauen wollt, spielt der richtige Schrifttyp eine wichtige Rolle.

Grundsätzlich müsst Ihr Euch bei Schrift immer im Klaren darüber sein, dass sie bestimmt Emotionen weckt und oft die Aufmerksamkeit vom eigentlichen Bild ablenkt. Geht also vorsichtig mit Text im Bild um. Wenn Ihr Euch nicht sicher seid, schreibt die Wörter testweise in drei verschiedenen Typos. Dann seht Ihr schnell die Unterschiede und könnt entscheiden, welche Schrift am besten zu Eurer Aussage passt.

Schrift lenkt oft die Aufmerksamkeit vom eigentlichen Bild ab(© 2015 CC: Crew Labs Inc., CURVED Montage)

5. Die Kraft der richtigen Hashtags

Anders liegt der Fall bei Hashtags. Im Gegensatz zu Text-Elementen sind diese Schlagworte alles andere als optional. Sie sind ein Muss. Denn gerade bei Instagram entscheiden sie darüber, ob Eure Fotos auch von anderen Nutzern gefunden und geteilt werden.

Mit Hilfe von Hashtags solltet Ihr aufzählen, was auf dem Bild zu sehen ist. Fotografiert Ihr ein Fahrrad, darf eines der passenden Schlagworte gerne #Bike oder #Rad lauten. Zudem sollte immer der Ort, an dem das Foto entstand, benannt werden. Auch nach Städten oder Plätzen suchen Nutzer häufig.

Die hohe Schule ist es natürlich, wenn der Hashtag noch eine überraschende und weiterführende Information enthält. Zum Beispiel: Das Foto eines Brautpaares wird emotional noch weiter aufgeladen, wenn Zusatzinfos wie #BaldZuDritt oder #LiebeAufDenZweitenBlick neben dem Bild stehen. So entstehen Nachfragen, Kommentare, kurz: Kommunikation. Und darum geht es doch.


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