Mit diesen Apps und Gadgets vergesst ihr nie wieder, wo ihr geparkt habt

Manchmal ist es gar nicht so einfach, sein Auto zu finden.
Manchmal ist es gar nicht so einfach, sein Auto zu finden.(© 2018 Shutterstock / Moopixel)

Wer schon einmal vergessen hat, wo er geparkt hat, kennt die Schnitzeljagd nach dem eigenen Gefährt. Und damit es nicht irgendwann wieder heißt "Ey Mann, wo is' mein Auto?", zeigen wir euch Apps und Gadgets, mit denen ihr euren Wagen sicher wiederfindet.

Das ist jedem schon einmal passiert: Ihr seid am Abend mehrmals um den Block gefahren, um einen Parkplatz zu finden und wisst am nächsten Morgen einfach nicht mehr, wo das Auto steht. Oder es ist auf dem riesigen Parkplatz oder im verwinkelten Parkhaus einfach nicht auffindbar. Das kommt auch vor, wenn ihr keine verrückte Nacht mit Außerirdischen und Weltuntergangsszenario hinter euch gebracht habt, wie Ashton Kutcher im Hollywoodfilm "Ey Mann, wo is' mein Auto?". Besonders verzwickt ist es, wenn gleich mehrere Leute ein Auto benutzen. Doch wir haben ein paar Tipps und Tools, wie ihr euch die lästige Suche sparen könnt.

Markieren und Fotografieren

Eine klassische Old-School-Lösung für alle, die sich ein Auto mit ihren Mitbewohnern teilen, ist der Stadtplan neben der Wohnungstür (am besten an einer Pinwand). Mit einer Stecknadel markiert der jeweils letzte Benutzer den Ort, wo das Auto abgestellt wurde. So kann es der nächste Fahrer leicht finden. Die digitale Variante ist, ein Foto vom Abstellort in der Whatsapp-Gruppe zu posten, in der alle versammelt sind, die das Auto nutzen. Einfach den Standort fotografieren funktioniert natürlich auch als Erinnerungsstütze, wenn ihr den Wagen unterwegs oder im Parkhaus abstellt. Wichtig ist natürlich, dass irgendwo Straßenname, Parkplatzebene oder Stellplatznummer zu sehen sind. Tipp: Smartphone-Fotos enthalten in der Regel GPS-Daten. Auf einem Android-Gerät lest ihr den Foto-Standort beispielsweise mit der App "Photo exif editor" aus. iOS-Nutzer öffnen in der Fotos-App das Bild und scrollen nach unten, um den Standort auf einer Karte zu sehen.

Smartphone als Navigator

Wer sich nicht nur merken will, wo sein Auto steht, sondern auch, wie er wieder dahin zurückfindet, kann die entsprechenden Funktionen in Google Maps oder in Apples Karten-App nutzen. Habt ihr euer Auto geparkt, öffnet ihr Google Maps und tippt auf den blauen Punkt. So markiert ihr eure Position per GPS. In dem Pop-up-Menu wählt ihr "Als Parkplatzstandort festlegen" aus. Fertig. Die Navigation bringt euch später hierhin zurück. Google Maps ist übrigens nicht nur für Android-Nutzer sondern auch im App Store für iPhone-Besitzer verfügbar.

Seit iOS 10 merkt sich die Karten-App auf dem iPhone nach Erreichen des Fahrziels automatisch den Standort eures geparkten Autos, sobald ihr euch vom Wagen entfernt. Um die Funktion nutzen zu können, müsst ihr das iPhone allerdings über Bluetooth oder CarPlay mit dem Auto verbinden. Wenn das der Fall ist, erhaltet ihr in der Karten-App eine Mitteilung, die euch auf den Standort eures Wagens hinweist. Falls ihr euer iPhone nicht mit dem Bordcomputer verbinden könnt, lässt sich der Standort auch anders markieren: Die Karten-App öffnen, auf eure aktuelle Position tippen und dann die Option "Standort markieren" auswählen.

Im Google Play Store oder in Apples App Store findet ihr zahlreiche weitere "Finde mein Auto"-Apps. Augmented Works zum Beispiel bietet eine iPhone-App mit Augmented Reality. Wenn ihr die App gestartet habt, seht ihr in 3D-Animation, in welcher Richtung euer Auto steht und könnt euch dorthin navigieren lassen. Außerdem merkt sich die App die nächstgelegene Straßenadresse, zeigt die Entfernung an sowie Datum und Uhrzeit, zu der ihr das Auto abgestellt habt. Eine der vielen Android-Apps ist "ParKing – Finde mein Auto automatisch". Diese App könnt ihr mit eurem Bluetooth-fähigen Bordcomputer verbinden, so dass ihr hier den Standort des Wagens auch automatisch speichern könnt, sobald ihr euch vom Auto entfernt.

Die Hardware-Varianten

Wer ganz sicher gehen will, kann seinen Wagen auch mit einem GPS-Tracker ausstatten. Das geht zum Beispiel mit Geräten wie Autoskope (circa 289 Euro). Es  übermittelt alle paar Sekunden die aktuelle Position, Geschwindigkeit und Messwerte wie die aktuelle Batteriespannung des Fahrzeugs. Voraussetzung ist der Einbau einer SIM-Karte. Das trifft auch auf den Alcatel Movetrack GPS Tracker zu. Der Tracker kann zwar "nur" den Standort angeben, ist dafür aber auch etwas günstiger (59 Euro).

Auch mit Pace (119 Euro) könnt ihr euer Auto zu einem Smartcar machen. Die App bietet neun Features, darunter ein digitales Fahrtenbuch, einen automatischen Notruf, eine Fehlercode-Analyse und neben dem Auto- auch einen Tankstellenfinder. Pace wird mit der Schnittstelle eures On-Board-Computers verbunden (serienmäßig bei fast allen Autos ab Baujahr 1996). So baut ihr eine ganz besondere Verbindung mit eurem Fahrzeug auf und wisst nicht nur immer, wo es steht, sondern auch, wie es ihm geht.

Ebenfalls viel mehr als dein Auto finden kann Drivelog Connect. Es ist ebenfalls eine Kombination aus einem externen Gerät (um die 60 Euro), das ihr mit der On-Bord-Diagnose verbindet (Modelle ab 2005), und der kostenlosen Smartphone-App. Allerdings ist die App Drivelog Connector aktuell nicht verfügbar.


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