Mobil und Festnetz: Rückwärtssuche von Telefonnummern

Zeigen Handy oder Festnetztelefon eine unbekannte Nummer an, steigt bei vielen Menschen die Hemmschwelle, den Anruf entgegenzunehmen. Per Rückwärtssuche lässt sich der Anrufer aber oft identifizieren. Diese Möglichkeit kann auch dann hilfreich sein, wenn du dir den Namen eines Anrufers nicht merken konntest oder du den Namen eines Unternehmens nicht verstanden hast. Erfahre im Folgenden, wann eine Rückwärtssuche von Telefonnummern möglich ist und welche Seiten einen solchen Service anbieten.

Voraussetzungen für die Rückwärtssuche von Telefonnummern

Um über die Telefonnummer eines Anrufers seinen Namen zu ermitteln, muss derjenige seine Kontaktdaten freigegeben und der Inverssuche nicht widersprochen haben. Bei Privatpersonen kannst du mit der Rückwärtssuche dann oftmals Glück haben und den Namen oder sogar die Adresse ermitteln. Bei Unternehmen ist dies seltener der Fall, sie haben der Inverssuche häufig nicht zugestimmt. Das ist ärgerlich, da immer wieder hartnäckige, wenn nicht sogar betrügerische Werbefirmen hinter Anrufen mit unbekannter Nummer stecken.

Die Google-Suche ist die einfachste Möglichkeit

In einem solchen Fall kann eine einfache Google-Suche der Telefonnummer weiterhelfen. Häufig finden sich dann Foreneinträge, in denen sich andere Belästigte über die Werbeanrufe einer solchen Rufnummer beklagen. Aber auch dann, wenn du keine bösen Absichten hinter dem Anruf vermutest, kann die Eingabe der Telefonnummer im Google-Suchfeld die einfachste Form der Inverssuche sein. Womöglich stößt du dadurch auf ein Social-Media-Profil des Gesuchten oder auf einen Online-Telefonbucheintrag. Beachte allerdings, dass unterschiedliche Schreibweisen unterschiedliche Ergebnisse liefern können. Es kann sich also lohnen, die Telefonnummer mit oder ohne Leerzeichen, Schräg- oder Bindestrich im Suchfeld einzugeben.

Bei der Inverssuche auf die Dienste von Anbietern zurückgreifen

Viele Anbieter von Online-Telefonbüchern erlauben auf ihrer Seite auch die Rückwärtssuche von Telefonnummern. Statt einen Namen einzugeben und die dazugehörige Nummer zu erhalten, gibst du die im Display des Telefons angezeigte Nummer ein und erhältst den dazugehörigen Kontakt – sofern dieser die Inverssuche erlaubt. Eine umfangreiche Sammlung an Kontaktdaten bieten beispielsweise Das Telefonbuch und Das Örtliche der Deutschen Telekom, Klicktel und der dazugehörige Partnerdienst 11880 sowie das Branchenbuch GoYellow. Die Suche ist denkbar einfach: Telefonnummer eingeben, Suchen bestätigen, Ergebnisse abwarten. Führt auch die Inverssuche nicht zum Erfolg, bleibt immer noch die Möglichkeit, die unbekannte Nummer zurückzurufen und nach Namen sowie Anliegen zu fragen.

Zusammenfassung

  • Die Rückwärtssuche von Telefonnummern führt über Dienste nur dann zum Erfolg, wenn der Nummerninhaber seine Kontaktdaten freigegeben hat
  • Am einfachsten ist eine schnelle Google-Suche, allerdings kommt es hier auf die Schreibweise der Telefonnummer an
  • Verschiedene Internetseiten bieten die Inverssuche an, insbesondere die Anbieter von Online-Telefonbüchern
  • Ist der Anrufer per Rückwärtssuche nicht auszumachen, hilft nur ein Rückruf

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