PlayStation 4 und Xbox One: Alles über Dritthersteller-Controller

Ihr müsst die Standard-Controller von PS4 und Xbox One nicht unbedingt nutzen
Ihr müsst die Standard-Controller von PS4 und Xbox One nicht unbedingt nutzen(© 2018 CURVED)

Die Original-Controller für PS4 und Xbox One sind bereits sehr gut zum Spielen geeignet. Doch gerade, wenn ihr zum Beispiel auf der Suche nach einem zweiten Gamepad seid, könnte sich ein Dritthersteller-Controller lohnen. Zum Beispiel, wenn ihr das Eingabegerät nur ab und zu benötigt, um mit Freunden zu spielen, die euch besuchen – womöglich wollt ihr für diesen Einsatzzweck nicht den Preis für ein Original-Gamepad zahlen. Es gibt aber auch Eingabegeräte, die mehr Präzision und Tasten als die Originale bieten. Worauf ihr beim Kauf achten solltet, erfahrt ihr in diesem Ratgeber.

Vorteile von Drittanbieter-Controllern

Ein Drittanbieter-Controller zeichnet sich (meist) nicht nur durch einen günstigeren Preis als die Originale für Xbox One und PlayStation 4 aus. Einige Modelle bieten euch ein etwas anderes Layout, wodurch ihr einige Tasten womöglich noch komfortabler erreichen könnt. Auch liegen die verschiedenen Gamepad-Formen unterschiedlich gut in der Hand. Es gibt zum Teil sogar Alternativen zum DualShock 4, die wie ein Xbox-Controller aufgebaut sind.

Es gibt aber auch Gamepads, die teurer als die Originale sind. In der höheren Preisklasse findet ihr Exemplare, die aus hochwertigen Materialien gefertigt sind und über präzisere Analog-Sticks verfügen. Zudem haben einige Modelle Zusatztasten, die ihr mit weiteren Aktionen belegen könnt. Über Buttons habt ihr dann etwa schnell Zugriff auf bestimmte Einstellungen. Zudem könnt ihr zum Teil ganze Sequenzen über einen Tastendruck abrufen – wobei das gerade bei Prügelspielen ein unfairer Vorteil sein dürfte.

Einschränkungen bei der Nutzung

Ein günstiger Dritthersteller-Controller bietet euch unter Umständen einige Features nicht. So ist es möglich, dass dieser ohne Vibration daherkommt oder etwa ein Anschluss für Kopfhörer fehlt. Viele Geräte bieten euch auch keine Wireless-Funktion, sodass ihr sie direkt über Kabel mit der PS4 oder Xbox One verbinden müsst. Ihr müsst bei einigen Gamepad-Modellen zudem darauf verzichten, eure Konsole direkt über den PS- oder Xbox-Button einzuschalten. So bleibt euch nur noch die Möglichkeit, euch zum Spielesystem zu bewegen, um es direkt anzustellen.

Worauf ihr beim Kauf achten solltet

Wenn ihr die Möglichkeit habt, einen Controller vor Ort in einem Laden auszuprobieren, solltet ihr auf ein paar Dinge achten. Zunächst ist wichtig, dass euer Wunsch-Gamepad gut in der Hand liegt und ihr alle Tasten problemlos erreichen könnt. Probiert außerdem die Analogsticks aus und achtet darauf, ob sich diese gleichmäßig bewegen und einen angenehmen Widerstand bieten. Betätigt ihr die Knöpfe, merkt ihr womöglich selbst schnell, ob diese gut funktionieren oder ob sie das Potenzial zum Festhaken haben.

Generell solltet ihr nicht zum günstigsten Modell greifen, das ihr findet. Es ist dann gut möglich, dass die Qualität des Controllers mangelhaft ist. Und nichts ist ärgerlicher, als wenn das Gamepad schon nach wenigen Wochen Nutzung Fehler aufweist, sodass eure Spielfigur etwa permanent nach links läuft, obwohl ihr den Analog-Stick gar nicht berührt. Mit so einem Defekt wäre das Eingabegerät daher schon für die meisten Games direkt unbrauchbar.


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