Privatsphäre bei Facebook: Einstellungtipps für die App

Die Facebook-Server sammeln alle Eure Daten.
Die Facebook-Server sammeln alle Eure Daten.(© 2014 Facebook)

Mit dem Vormarsch von Smartphones und Tablets verschiebt sich auch die Nutzung von sozialen Netzwerken wie Facebook die mobilen Geräte. Auch in der Facebook-App lassen sich sinnvolle und wichtige Einstellungen der Privatsphäre vornehmen. Wir geben Euch Tipps, wie das geht.

Wie bei Facebook auf dem Desktop-PC sind auch in der mobilen App die Privatsphäre-Einstellungen nicht gleich sofort zu erkennen. Tippt auf die drei Striche am oberen rechten Rand der App. Dann müsst Ihr ziemlich weit nach unten scrollen, bis Ihr zu dem Punkt „Privatsphäre-Verknüpfungen“ kommt. Mit einem Tipp darauf kommt Ihr zu den entsprechenden Einstellungen. Tippt auf „Weitere Einstellungen“ und Ihr kommt in den Bereich, in dem Ihr genaue Einstellungen Eurer Privatsphäre vornehmen könnt.

Unter „Wer kann meine Inhalte sehen?“ könnt Ihr das Publikum für Eure zukünftigen und bisherigen Beiträge einschränken. Wenn Ihr nicht wollt, dass die ganze Welt Eure Posts sehen kann, solltet Ihr Euch auf jeden Fall nicht für die Option „Alle“ entscheiden. Es kann auch nützlich sein, seine Einträge nur für bestimmte Gruppen sichtbar zu machen.

Wollt Ihr anhand Eurer Telefonnummer gefunden werden?

Unter „Wer kann dir Freundschaftsanfragen“ senden könnt Ihr genau das festlegen. Hier gibt es die Optionen „Alle“ oder „Freunde von Freunden“. Die nächsten zwei Punkte betreffen die Suche nach Eurem Profil. Wenn Ihr Eure Handynummer oder Eure E-Mail-Aadresse sichtbar gemacht habt, kann Euer Profil nämlich mit deren Hilfe gefunden werden. Wenn Ihr das nicht wollt, setzt die Auswahl in diesem Punkt auf „Freunde“. Die Option „Nur ich“ stellt Facebook für diesen Punkt nicht zur Verfügung. Außerdem ist es möglich, Euer Profil nicht in öffentlichen Suchmaschinen anzeigen zu lassen. Deaktiviert dazu einfach den entsprechenden Punkt.

Facebook nutzt alles, was Ihr dem Netzwerk zur Verfügung stellt

Wenn Ihr richtig viel Zeit habt, könnt Ihr Euch einmal die Datenverwendungsrichtlinien von Facebook durchlesen. Zusammengefasst: Es gibt eigentlich keine Information über Euch, die Facebook nicht irgendwie verwendet – und viel davon hat mit Werbung zu tun. Daher ist es sinnvoll, dass Ihr die Kontrolle darüber habt, was Ihr über Euch preisgebt. Deshalb lohnt sich ein Blick in „Chronik und Markierungen“. Diesen Punkt findet Ihr wieder unter "Privatsphäre-Verknüpfungen" und "Weitere Einstellungen". Dort könnt Ihr festlegen, wer in Eurer Chronik posten darf. Je nachdem, wie viel Vertrauen Ihr in Eure Freunde habt, könnt Ihr es ihnen erlauben, etwas in Eurer Chronik zu schreiben. An Eurem Geburtstag kann das dazu führen, dass Ihr Dutzende Posts von Freunden in Eurer Chronik findet.

Grenzt das Publikum für Eure Beiträge ein!

Sinnvoll ist es, Beiträge, in denen Ihr von Freunden markiert wurdet, zu überprüfen, bevor sie in Eurer Chronik erscheinen. Dazu müsst Ihr die entsprechende Option auf „On“ stellen. Ihr könnt und solltet auch das Publikum für Eure Chronik und die darin erscheinenden Beiträge einschränken. Schon allein, damit Euer Chef nicht das Bier-Ex-Video von Euch zu sehen bekommt. Und auch die Markierungen, die andere in Beiträgen von Euch hinzufügen, solltet Ihr vorher überprüfen. Aktiviert dazu die entsprechende Option.

Zusammenfassung

  • Die Privatsphäre-Einstellungen zu finden ist nicht einfach, aber es lohnt sich, danach zu suchen
  • Achtet darauf nach welchen Kriterien andere nach Eurem Profil suchen können
  • Facebook verwendet alle Informationen, die Ihr ihm zur Verfügung stellt – gebt so wenig wie nötig von Euch preis
  • Ihr bestimmt, wer sehen kann, was Ihr und andere über Euch auf Facebook postet

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