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Samsung Galaxy S22: Release, Kamera, Design und Co. – die große Übersicht

Samsung Galaxy S21+ Kamera Rückseite
Das Galaxy S22(+) sieht seinem Vorgänger (Bild) offenbar sehr ähnlich (© 2021 CURVED )
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Update

Wann findet Samsung-Galaxy-S22-Release statt, wie wird es aussehen und welchen Preis wird der Hersteller aufrufen? Diese und andere Fragen wollen wir in dieser Übersicht für euch beantworten, die auf den neuesten Gerüchten basiert.

Inhaltsverzeichnis:

Samsung Galaxy S22: Release später als erwartet?

Vorübergehend sah es nach einem Galaxy-S22-Release im Jahr 2021 aus. Unter anderem der Leaker Ice Universe war sich sicher: Das Galaxy S22 kommt noch im Dezember. Bemerkenswerterweise sprach er tatsächlich auch von einem Release und nicht etwa von einem Launch bzw. einer Vorstellung. Leider scheint es sich dabei um einen Irrtum zu handeln. Denn aktuellen Informationen zufolge hat Samsung den Galaxy-S22-Release verschoben. Der Launch erfolgt offenbar erst Ende Mitte bis Februar 2022. Das entsprechende "Galaxy Unpacked"-Event könnte kurz vor dem MWC 2022 (28. Februar) stattfinden.

Welche Galaxy-S22-Modelle kommen?

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit lässt sich sagen, dass Samsung mehre Galaxy-S22-Modelle vorstellen wird. Aller Voraussicht nach habt ihr die Wahl zwischen folgenden Geräten:

  • Galaxy S22
  • Galaxy S22+ bzw. Galaxy S22 Pro
  • Galaxy S22 Ultra

Interessant dabei ist unter anderem, dass für das Galaxy S22+ teilweise auch die alternative Bezeichnung Galaxy S22 Pro kursiert. Letzteres würde dafür sprechen, dass sich das Gerät nicht nur durch Größe und Akku vom Standardmodell unterscheidet. Das Galaxy S21+ (hier mit Vertrag) hebt sich darüber hinaus bekanntlich auch durch das Material der Rückseite vom S21 ab. Aber ein Galaxy S22 Pro müsste wohl noch weitere Vorteile gegenüber dem Standardmodell bieten, um den "Pro"-Zusatz zu verdienen.

Galaxy S21, S21+ und S21 Ultra im Größenvergleich
Auch die S21-Serie besteht aus drei Modellen (© 2021 CURVED )

Eine ganze Reihe von Vorzügen gegenüber dem Basis-S22 wird sicherlich das Galaxy S22 Ultra bieten. Dazu dürften unter anderem eine deutlich bessere Kamera und die Unterstützung für den S Pen gehören. Außerdem weicht das Design offenbar stark von dem der Schwestermodelle ab.

Wie sieht das Samsung Galaxy S22(+) aus?

Auch wenn der Galaxy-S22-Release wohl frühestens im Dezember 2021 erfolgt: Wir haben schon eine sehr genaue Vorstellung davon, wie es aussehen wird. Denn der zuverlässige Leaker Steve Hemmerstoffer hat das Galaxy-S22-Design bereits vorab gezeigt – und liegt bei Prognosen solcher Art in der Regel richtig. Viel ändert sich gegenüber dem Vorgängermodell anscheinend nicht:

Einer der wenigen nennenswerten Unterschiede scheint die Größe zu sein: Mit einer mutmaßlichen Bilddiagonale von 6 Zoll wäre das Galaxy S22 etwas kleiner als das S21 (6,2 Zoll) und das iPhone 13 (6,1 Zoll). Ein Pendant zum iPhone 13 mini wäre es dennoch nicht, denn das ist noch mal ein ganzes Stück kompakter (5,4 Zoll).

Die zweite kleine Neuerung betrifft das Kamera-Modul, das auf den ersten Blick genauso aussieht wie beim S21. Bei genauerem Hinschauen fällt jedoch auf: Es geht nicht mehr in den Rahmen über. Das trifft anscheinend auch beim Galaxy S22+ bzw S22 Pro zu, das offenbar das gleiche Design, aber ein größeres Display (6,55 Zoll) bekommt. Im Vergleich zum S21+ (6,7 Zoll) wiederum wäre der Bildschirm merklich geschrumpft.

Wie sieht das Samsung Galaxy S22 Ultra aus?

Während S22 und S22+ sich optisch wohl kaum von ihren direkten Vorgängermodellen unterscheiden, sieht das Galaxy S22 Ultra offenbar ganz anders aus als das S21 Ultra. Dafür ähnelt es aber einem anderen Samsung-Flaggschiff. Das Design erinnert verblüffend stark an das Galaxy Note 20 Ultra. Heißt: Statt einem abgerundeten Gehäuse wie bei den anderen Modellen erwarten uns hier offenbar kompromisslose Ecken und Kanten:

Das kolportierte Design würde auch erklären, warum es kein Note 21 bzw. Note 22 geben wird: Die S-Ultra-Reihe scheint die Galaxy-Note-Serie zu ersetzen. Im Grunde genommen könnte das Galaxy S22 Ultra, wie wir es hier sehen, nämlich auch Galaxy Note 22 heißen.

Denn es würde nicht nur vom Design her gut in die Note-Reihe passen, sondern bietet höchstwahrscheinlich auch das einstige Alleinstellungsmerkmal der Serie: die Unterstützung für den S Pen. Der digitale Eingabestift soll sich sogar wie bei den Note-Modellen im Gerät verstauen lassen. Das ist beim S21 Ultra noch nicht der Fall.

Galaxy S22, S22+ und S22 Ultra im Größenvergleich

Steve Hemmerstoffer hat nicht nur Bildmaterial zu den Galaxy-S22-Modellen veröffentlicht, sondern auch bereits die mutmaßlichen Abmessungen verraten. Wie groß und schwer Galaxy S22, S22+ und S22 Ultra sein sollen, seht ihr in dieser Übersicht:

  • Galaxy S22: 6 Zoll / 146 x 70,5 x 7,6 mm (167 Gramm)
  • Galaxy S22+: 6,55 Zoll / 157,4 x 75,8 x 7,6 mm (195 Gramm)
  • Galaxy S22 Ultra: 6,8 Zoll / 163,2 x 77,9 x 8,9 mm (228 Gramm)

Sollten diese Zahlen stimmen, wären S22 und S22+ etwas kleiner als ihre direkten Vorgänger. Das für die einzelnen Modelle angegebene Gewicht hat der Leaker Ice Universe in Erfahrung gebracht. Darüber hinaus hat er die Größenverhältnisse noch mal in einem Renderbild dargestellt, das ihr in folgendem Tweet seht:

Galaxy S22: Die Kameras im Überblick

Die Kameras des Galaxy S21 und S21+ unterscheiden sich leider nur unwesentlich von den Systemen ihrer Vorgängermodelle. Beim S22 und S22+ könnte sich dagegen mehr tun. Nach aktuellem Stand erwarten uns hier folgende Setups:

  • Galaxy S22: 50 MP (Weitwinkel) + 12 MP (Ultraweitwinkel) + 12 MP oder 10 MP (Tele)
  • Galaxy S22+: 50 MP (Weitwinkel) + 12 MP (Ultraweitwinkel) + 12 MP oder 10 MP (Tele)

Demnach würden Galaxy S22 und S22+ höher auflösende Hauptlinsen erhalten als ihre Vorgänger (50 MP statt 12 MP). Als Bildsensor könnte Samsungs ISOCELL GN5 dienen, obwohl der Hersteller mit dem ISOCELL GN1 und ISOCELL GN2 eigentlich zwei bessere Alternativen im Portfolio hätte.

Das Tele-Objektiv von S22 und S22+ soll zwar jeweils deutlich niedriger auflösen als bisher (12 MP oder 10 MP statt 64 MP). Dafür handele es sich aber auch um ein echtes Tele-Objektiv mit optischem Zoom. Beim S21 und S21+ ist das nicht der Fall. Hier setzt Samsung auf eine digitale Vergrößerung via Cropping, die zwar gut funktioniert, aber prinzipbedingt mit Bildverlusten einhergeht.

Für das Samsung Galaxy S22 Ultra kursierte in der Gerüchteküche lange Zeit eine 200-MP-Kamera. Nach aktuellem Stand wird es dazu allerdings doch nicht kommen. Laut Ice Universe sind 200 MP für das S23 Ultra aber eine denkbare Option:

Für die Galaxy-S22-Ultra-Kamera prognostizierte er in einem anderen, mittlerweile wieder gelöschten Tweet ein Setup, das sehr an das S21 Ultra erinnert:

  • Galaxy S22 Ultra: 108 MP (Weitwinkel) + 12 MP (Ultraweitwinkel) + 12 MP (Tele, 3x-Zoom) + 12 MP (Periskop, 10x-Zoom)

Die Maximal-Auflösung der Galaxy-S22 Ultra-Kamera liegt demnach erneut bei 108 MP. Komplettieren sollen die Quad-Kamera drei weitere Linsen, von denen eine ein Periskop-Objektiv zu sein scheint. Auch beim S22 Ultra setzt Samsung also offenbar wieder auf einen Super-Zoom (10x). Und: Wie bereits beim Vorgänger könnte der Hersteller als Alternative eine zweite Tele-Linse mit kürzerer Brennweite (3x) verbauen.

Preise: Wie viel wird das Galaxy S22 kosten?

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch keine verlässlichen Informationen darüber, wie viel Galaxy S22, S22+ und S22 Ultra kosten werden. Ein wenig spekulieren können wir aber schon mal. Beim S21 und S21+ hat Samsung ausstattungstechnisch einige Abstriche gemacht, um den Preis zu drücken. Offenbar war es dem Hersteller also wichtiger, die beiden Modelle günstig anzubieten als mit der bestmöglichen Ausstattung.

Bislang spricht nichts dafür, dass Samsung seine Strategie ändert. Demnach könnten die Preise für das Galaxy S22 und S22+ auf einem ähnlichen Niveau liegen – zumal sie ihren Vorgängermodellen sehr ähnlich sehen sollen. Sollte Samsung neben dem Design auch die Preise übernehmen, würden die Kosten zum Release wie folgt ausfallen:

Galaxy S22: ab 849 Euro
Galaxy S22+: ab 1049 Euro
Galaxy S22 Ultra: ab 1249 Euro

Das Galaxy S22 Ultra hat wohl zwar deutlich weniger mit seinem direkten Vorgänger gemein als die beiden günstigeren Modelle. Doch eine Preiserhöhung halten wir auch hier für eher unwahrscheinlich. Denn zum einen war das S21 Ultra bereits sehr teuer. Und zum anderen schielt Samsung mit einem Auge stets auf Apple, dessen iPhone 13 Pro Max eben genau für jene 1249 Euro erhältlich ist.

Galaxy S22: Welche Farben kommen?

Spannend ist auch, welche Galaxy-S22-Farben uns erwarten. Einige Designer haben sich darüber bereits Gedanken gemacht und ihre Vorstellungen in Konzepten veranschaulicht:

Die Geräte in dem Clip sind schick, doch wie die Galaxy-S22-Farben tatsächlich aussehen und welche überhaupt kommen, bleibt abzuwarten. Nach aktuellem Stand soll Samsung mindestens mit folgenden Ausführungen planen:

  • Galaxy S22: Schwarz, Grün, Rose Gold, Weiß
  • Galaxy S22+: Schwarz, Grün, Rose Gold, Weiß
  • Galaxy S22 Ultra: Schwarz, Weiß, Dunkelrot

Bei den genannten Galaxy-S22-Farben muss es allerdings nicht bleiben. Es ist gut möglich, dass Samsung weitere nachreicht. Wie die Vergangenheit gezeigt hat, könnte die Verfügbarkeit einzelner Farben andererseits auch auf bestimmte Regionen beschränkt sein.

Wie gut wird die Akku-Laufzeit?

Für nicht wenige womöglich mit kaufentscheidend: Was tut sich beim Galaxy-S22-Akku? Auch hierzu liegen bereits erste Zahlen vor, die zumindest für das Standardmodell aber nichts Gutes verheißen. Laut Ice Universe soll die Akku-Kapazität des Galaxy S22 nur 3700 mAh betragen – was gegenüber dem S21 (4000 mAh) ein Downgrade wäre. Die kompakteren Abmessungen relativierten dies seiner Meinung nach aber:

Ein Galaxy-Club-Bericht scheint die 3700 mAh für das Galaxy S22 zu bestätigen und verrät darüber hinaus die Akku-Kapazität der anderen beiden Modelle. Demnach komme es auch beim S22+ zu einem Downgrade gegenüber dem Vorgänger: Statt bisher 4800 mAh (S21+) soll der Akku nur noch 4500 mAh stark sein. Auch hier gilt es aber zu bedenken, dass das Gerät anscheinend kleiner ist.

Alles beim Alten heißt es dagegen wohl beim Galaxy S22 Ultra. Es soll wie das S21 Ultra 5000 mAh bieten. Hier noch mal die möglichen Akku-Kapazitäten im Überblick:

  • Galaxy S22: 3700 mAh
  • Galaxy S22+: 4500 mAh
  • Galaxy S22 Ultra: 5000 mAh

Wie sich das alles auf die jeweiligen Akku-Laufzeiten auswirken wird, bleibt abzuwarten. Tendenziell gilt: Weniger mAh bedeuten auch weniger Akku-Laufzeit. Ein effizienterer Chip als bisher und die offenbar kleineren Displays beim S22 und S22+ könnten den Kapazitätsverlust aber durch einen geringeren Strombedarf ausgleichen.

Wie schnell ist das Galaxy S22 aufgeladen?

Neben der Akku-Kapazität ist auch die Ladegeschwindigkeit von Interesse. Maßgeblich für diese entscheidend ist, mit wie viel Watt sich die Galaxy-S22-Modelle aufladen lassen. Diesbezüglich gab es zumindest für das S22+ und das S22 Ultra zunächst Erfreuliches zu berichten. Beide sollen Fast Charging mit bis zu 45 Watt unterstützen, hieß es. Nur das Standardmodell sollte auf 25 Watt beschränkt sein:

Inzwischen gibt es aber anderslautende Berichte: Aus einer 3C-Zertifizerung geht hervor, dass alle Modelle nur Fast Charging mit maximal 25 Watt bekommen. Das wäre im Vergleich zu Handys von Xiaomi oder Oppo ziemlich langsam. Auf der anderen Seite würde das Galaxy S22 damit immer noch besser dastehen als das iPhone 13 (20 Watt).

Wie findet ihr das? Stimmt ab!

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