Samsung Galaxy S6 edge: Tipps für schönere Fotos

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Das Galaxy S6 edge bietet Euch eine Vielzahl an Modi und Filtern für Fotos
Das Galaxy S6 edge bietet Euch eine Vielzahl an Modi und Filtern für Fotos(© 2015 CURVED)

Das Samsung Galaxy S6 edge ist zwar ein Top-Smartphone mit einer hervorragenden Kamera, doch das alleine ist noch kein Garant für vorzeigbare Fotos. Dabei sind nur wenige Grundlagen nötig, damit Eure Schnappschüsse gelingen. Hier erhaltet Ihr eine Einführung in das Kamera-Menü des Galaxy S6 edge, die Einstellungsoptionen sowie einige Tipps abseits von Hard- und Software; etwa, wie Ihr das Smartphone am besten haltet, was Ihr bei der Bildkomposition beachten solltet oder wie Ihr ein gutes Motiv für Fotos erkennt.

Das Kamera-Menü: Einstellungen à la carte

Samsung hat mit dem Galaxy S6 edge ein ungewöhnliches Smartphone auf den Markt gebracht, das auf den ersten Blick durch den Bildschirm mit seinen zwei abgeknickten Seitenkanten auffällt. Die Änderungen im Gegensatz zu Vorgängermodellen erstrecken sich aber bis unter die Oberfläche. So erstrahlt auch die Benutzerführung für die Kamera in neuem Licht, sodass sich auch Besitzer älterer Samsung-Geräte auf einige Umstellungen gefasst machen müssen.

Am oberen Rand des Vorschaubildschirms sind fünf Menüpunkte platziert: Ganz links das Zahnrad für die Kameraeinstellungen, daneben folgen in der Reihenfolge LED-Blitz, Auslöseverzögerung und HDR-Modus sowie ganz rechts das Zauberstab-Symbol für Filtereffekte. Ein Klick auf das Einstellungen-Icon führt Euch auf dem Galaxy S6 edge in ein Menü. Hier lassen sich Bildgröße, Videostabilisierung und Co. ein- und ausschalten und ein Raster einblenden, auf das wir später noch mal eingehen.

Zeitlupe, Zeitraffer und Co. – Aufnahmemodi ändern

Über den Vorschaubildschirm gelangt Ihr per Button oder per Geste noch in ein zweites Menü. Wischt dafür entweder von der linken Seite nach rechts oder tippt auf den Button in der linken unteren Ecke mit der Aufschrift "Modus". Hier stellt Ihr die unterschiedlichen Aufnahmemodi ein. Bei "Auto" überlasst Ihr dem Galaxy S6 edge alle Fotoeinstellungen für Aufnahmen, während Euch "Pro" die volle manuelle Kontrolle über ISO-Zahl, Blendenöffnung, Fokus oder Weißabgleich verleiht. Näheres erläutern wir Euch weiter unten.

"Selektiver Fokus" bietet Euch die Möglichkeit, zwei Fokuspunkte in einem Foto einzustellen, beispielsweise ein nahes und ein weiter entferntes Objekt, während der Rest dazwischen unscharf bleibt. Achtung: Die Resultate nehmen einiges an Speicherplatz in Anspruch und belegen bisweilen 25 MB – pro Bild. Bei "Panorama" hingegen ist der Name Programm. Wählt ihn an, um Landschaftsaufnahmen mit Überbreite zu erfassen. "Zeitlupe" und "Zeitraffer" sind ebenfalls selbsterklärend – und benötigen ebenfalls viel Speicherplatz.

"Virtuelle Tour" ist eher Spielerei denn ernst zu nehmendes Feature: Es erlaubt Euch, ein Objekt von mehreren Seiten aufzunehmen und danach per Neigungssensor des Galaxy S6 edge frei anzuschauen.

Allgemeine Foto-Regeln

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, aber mit wenigen Anfänger-Tipps lassen sich bereits ansehnliche Ergebnisse erzielen. Eine der wichtigsten Regeln für die Bildkomposition ist die sogenannte Drittel-Regel, bei der es um eine Bildaufteilung nach dem Goldenen Schnitt geht. Zu diesem Zweck lässt sich das eingangs erwähnte Raster einblenden, das als Hilfsmittel dient. Das Motiv sollte dabei nicht zentral im Bild stehen, sondern auf mindestens einer der Linien liegen.

Ähnliches gilt beispielsweise für manche Landschaftsaufnahmen: Statt den Horizont genau in die Mitte zu setzen, sollte das Verhältnis von Himmel und Erde eins zu zwei betragen – oder umgekehrt, je nachdem, was Ihr fotografiert. Bezieht bei der Wahl des Motivs auch helle und dunkle Flächen in die Bildkomposition mit ein. Das Ziel sollte immer lauten, ein ausgewogenes Ergebnis zu liefern. Mit der Zeit bekommt Ihr ein Auge für solche Feinheiten. Dann lohnt sich auch der Einsatz der manuellen Einstellungen auf dem Galaxy S6 edge, die Euch mehr Freiheit bieten.

Der Pro-Modus schnell erklärt

Ohne allzu sehr ins Detail zu gehen, sollen hier einige Grundlagen erläutert werden, die Euch der Pro-Modus des Galaxy S6 edge bietet. Mit "Farbton" legt Ihr einen Farbfilter für das Bild fest und erhöht die Sättigung oder bleicht es aus, um nur einige zu nennen. Mit "Manueller Fokus" setzt Ihr einen Fokuspunkt, indem Ihr einfach auf dem Screen das Objekt antippt, das Ihr scharf gestellt haben möchtet.

Der "Weißabgleich" passt die Farben an die Beleuchtungssituation an, also daran, ob das Motiv von Sonnenlicht erhellt wird oder von einer Lampe. "ISO" ist die Lichtempfindlichkeit. Dabei gilt: Je höher der Wert, desto weniger Licht benötigt eine Aufnahme, aber umso mehr verrauscht das Resultat. Mit dem "Belichtungswert" hellt Ihr das Bild zusätzlich auf oder dunkelt es ab.

Zusammenfassung

  • Auf dem Vorschaubildschirm findet Ihr die Icons für Kameraeinstellungen, LED-Blitz, Auslöseverzögerung, HDR-Modus und Filter
  • Wischt auf dem Vorschaubildschirm von links nach rechts, um das Menü für Aufnahmemodi zu öffnen
  • Das geht alternativ mit dem Button "Modus"
  • Beherzigt beim Aufnehmen Eurer Fotos die Drittel-Regel und macht Euch die Bildaufteilung bewusst
  • Der Pro-Modus des Galaxy S6 edge hält erweiterte Einstellungen bereit

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