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Schaumi-Handy: Falsch geschrieben und trotzdem richtig gelandet

Xiaomi Mi 11 Lite 5G
Es heißt zwar Xiaomi- und nicht Schaumi-Handy, doch das kann mal passieren (© 2021 Xiaomi )

Ihr seid hier gelandet, weil ihr auf der Suche nach einem Schaumi-Handy seid. Nun zunächst einmal herzlichen Glückwunsch, ihr seid hier richtig. Dennoch müssen wir euch darauf hinweisen, dass es eigentlich "Xiaomi-Handy" heißt. Nicht, dass ihr euch am Ende wundert.

Inhaltsverzeichnis

Nicht Schaumi-Handy – es schreibt sich Xiaomi!

Wir Deutschen machen es uns gern leicht, wenn es um das Integrieren von Fremdwörtern in die eigene Muttersprache geht. Da wird aus "Friseur" eben mal "Frisör" oder das "Portemonnaie" zum "Portmonee". Wir schreiben die Sachen eben gern so, wie wir sie aussprechen. Da ist es nicht verwunderlich, dass viele bei Google "Schaumi-Handy" eingeben. Was auf den ersten Blick nach einem Shampoo für Smartphones klingt, meint einfach nur die chinesische Marke "Xiaomi".

Doch schämen braucht ihr euch dafür sicher nicht, denn zumindest die Aussprache des Fremdwortes ist vollkommen korrekt. Wir sprechen Xiaomi, was übersetzt "Hirse" bedeutet, tatsächlich Schaumi aus. Das bestätigt uns der Muttersprachler Chinesevid, der euch das Wort in einzelne Silben zerlegt:

Schaumi Poco und Schaumi Redmi: Die Xiaomi-Marken

Gleiches gilt auch für die Xiaomi-Marken Poco und Redmi. Auch hier herrscht offensichtlich große Verwirrung bezüglich der Namensschreibweise. Bei Google gehen ständig Suchanfragen wie "Schaumi Poco X3" ein, womit selbstverständlich das Poco X3 von Xiaomi gemeint ist. Genauso ist es auch bei dem "Schaumi" Redmi Note 10 Pro 5G (hier mit Vertrag).

Redmi und Poco gehören zwar zu Xiaomi, sind aber als eigenständige Marken unterwegs. Poco-Smartphones eignen sich in erster Linie für Einsteiger. Sie kosten in der Regel zwischen 150 Euro und 300 Euro und bieten eine solide Grundausstattung. Wer etwas mehr ausgeben möchte, greift zur Redmi-Marke, wo die Preise eher zwischen 250 Euro und 500 Euro liegen. Unter dem Namen Xiaomi verkaufen die Chinesen überwiegend teurere und höherwertige Geräte, wie das Xiaomi 11T (mit Vertrag).

Noch mehr Verwirrung: Schaumi Mi 11, Schaumi 11T und Schaumi Mi Note 10

Als ob ein komplizierter Herstellername und drei verschiedene Marken nicht schon genug wären, gibt es auch noch unzählige verschiedene Modelle. Hier haben selbst gestandene Tech-Enthusiasten manchmal Schwierigkeiten den Überblick zu behalten.

Grundsätzlich gilt wieder: Kein Modell heißt "Schaumi", sondern immer "Xiaomi". Bei der Hauptmarke lassen die Chinesen in Zukunft den Zusatz "Mi" weg. Bedeutet: Der Nachfolger des Xiaomi Mi 11 (hier mit Vertrag) wird höchstwahrscheinlich Xiaomi 12 heißen. Beim Xiaomi 11T, dem Herbstflaggschiff der Hauptreihe, sehen wir diese Veränderung schon.

Hinzu kommt außerdem noch die Note-Serie, die anders als bei Samsung nicht auf Business-Kundschaft abzielt, sondern eine leicht abgespeckte Version der Flaggschiffreihe ist. Bei Xiaomi-Mix-Modellen erwarten euch hingegen allerhand Innovationen.

Das Namensproblem ist wohl bald vergessen: Xiaomi will ganz nach oben

So lustig Fauxpas wie "Schaumi-Handy" auch sein mögen, sie werden uns wohl nicht mehr lange unterlaufen, denn die Marke hat sich in den letzten Jahren zu einer absoluten Marktmacht entwickelt. Xiaomi nutzte die Gelegenheit, als Huawei schwer getroffen vom US-Bann taumelte und verleibte sich Marktanteile des Konkurrenten ein.

Mittlerweile hat Xiaomi sogar Apple beim weltweiten Marktanteil überholt. Als Nächstes soll der ewige Platzhirsch Samsung vom Thron gestürzt werden. Dass das möglich ist, hat Xiaomi bereits in Europa unter Beweis gestellt, wo es seit 2021 die Nummer Eins ist. In Deutschland sieht die Sache noch anders aus, da die Chinesen sich hier erst 2019 um die Verbreitung bemühen, doch die Akzeptanz steigt rasant.

Wie findet ihr das? Stimmt ab!

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