Selfies machen: So erstellt Ihr die perfekten Porträts

Beim Selfie ist der Bildausschnitt selten ideal
Beim Selfie ist der Bildausschnitt selten ideal(© 2014 CC: Flickr/ComBron)

Richtiges Licht, originelle Perspektive, ruhiger Hintergrund: Was für professionelle Fotos gilt, kann auch ein Selfie enorm aufwerten. Deshalb solltet Ihr den ein oder anderen Tipp im Hinterkopf behalten, wenn Ihr die Kamera des Smartphones auf Euch selbst richtet.

Über allen anderen Tipps steht im Falle der spontanen Selbstporträts eine Maxime: Übertreibt es nicht. Denn wie so oft gilt es auch hier, das richtige Maß zu treffen – denn schließlich sollen Selfies vor allem eines: authentisch aussehen.

Licht und Hintergrund

Wer ein Selfie machen will, sollte trotz der Spontanität auf das richtige Licht achten, denn das ist entscheidend dafür, ob das Bild am Ende gut aussieht oder nicht. Sorgt deshalb dafür, dass Euer Gesicht sich nicht im Schatten befindet. Da das Licht in der Regel von oben kommt, hilft es meistens, den Kopf ein wenig zu heben.

Berücksichtigt den Hintergrund des Bildes – schließlich wollt Ihr Euch selbst oder Eure Freunde mit dem Selfie in den Vordergrund stellen und nicht Unbeteiligte. Außerdem möchten diese vielleicht nicht gerne auf einem Foto im Internet veröffentlicht werden. Wenn sich die Möglichkeit ergibt, ist eine einfarbige Fläche oder eine möglichst ruhige Szenerie der ideale Hintergrund.

Haltung und Abstand

Eine Körperhaltung, die zumindest ein wenig Spannung aufweist, sieht auf jedem Foto gut aus – auch auf einem Selfie. Vermeidet deshalb eine allzu schlaffe oder entspannte Haltung; es sei denn, das Selfie soll genau das zum Ausdruck bringen.

Macht beim Selfie mit der Smartphone-Kamera den Arm so lang wie möglich, um eine gute Perspektive zu erhalten – und haltet beim Fotografieren selbst den Arm so ruhig Ihr könnt. Tipp: Auch wenn die Auflösung meist schlechter ist, sollte die Frontkamera genutzt werden, um ein Selfie zu machen. So seht Ihr genau, was auf dem Foto festgehalten wird. Im Zeitpunkt des Schnappschusses solltet ihr dann aber nicht mehr auf den Bildschirm, sondern in die Kamera-Linse gucken – so schaut ihr die Betrachter Eures Selfies später direkt an.

Auswahl und Nachbearbeitung

Vor der Veröffentlichung eines solchen Schnappschusses solltet Ihr Euch genau überlegen, welches Bild Ihr wirklich im Internet veröffentlichen wollt. Eine Aufnahme kann zwar die Stimmung eines Augenblickes gut wiedergeben, aber trotzdem ungeeignet sein, um sie der Welt per Instagram oder Facebook zu präsentieren.

Auch bei der Nachbearbeitung gilt: Weniger ist mehr. Die Authentizität des Bildes soll schließlich nicht durch eine Vielzahl an Filtern verschleiert werden. Trotzdem kann es sinnvoll sein, zum Beispiel den Hintergrund mit ein wenig Unschärfe zu versehen. Tipp: Eine gute App für die direkte Nachbearbeitung auf dem iPhone ist beispielsweise Tadaa. Abseits davon gibt es für das iPhone aber auch zahlreiche weitere interessante Apps.

Zusammenfassung

  • Achtet auf ausreichendes Licht und einen möglichst ruhigen Hintergrund
  • Bringt Euren Körper in Position und verleiht ihm ein wenig Spannung
  • Nutzt bestenfalls die Frontkamera des Smartphones, damit ihr seht, was ihr fotografiert
  • Überlegt Euch vor der Veröffentlichung genau, welches Bild Ihr wirklich im Internet verewigen wollt
  • Übertreibt die Nachbearbeitung nicht, um die Authentizität des Selfies zu erhalten

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