Smart Home in Mietwohnungen: Diese Produkte lohnen sich

Smarte Lampen lohnen sich auch für eine Wohnung
Smarte Lampen lohnen sich auch für eine Wohnung(© 2016 Philips)

Selbst in einer Mietwohnung könnt ihr euch ein Smart Home einrichten. Einige Produkte bieten euch auch dann Vorteile, wenn ihr nur über wenige Räume verfügt. Welche Geräte ihr euch genauer anschauen solltet, erfahrt ihr in diesem Ratgeber. Zudem solltet ihr beachten, dass ihr nicht alle Gadgets ohne Zustimmung des Vermieters einbauen dürft. Welche Dinge ihr bei der Anschaffung generell im Auge haben solltet, erfahrt ihr in einem anderen Artikel.

Musik überall mit Multiroom

Gerade wenn ihr während des Kochens nicht dauerhaft am Herd steht, kennt ihr das: Ihr lauft durch die Wohnung, wechselt zwischen Küche und Wohnzimmer, doch die Musik läuft nur in einem der Räume. Praktischer ist es, wenn ihr Multiroom verwendet, damit eure Lautsprecher in allen Räumen einen Song synchron abspielen. Für Apple-Nutzer bieten sich dafür Sonos-Lautsprecher mit AirPlay 2 an – oder der HomePod. Über euer iPhone könnt ihr dann einfach auswählen, auf welchen Speakern die Musik laufen soll.

Multiroom ist aber auch mit anderen Geräten möglich. So bietet euch der Amazon Echo etwa die entsprechende Funktion. Natürlich klappt das ebenso mit Google Home. Für ältere Stereoanlagen oder Receiver gibt es zudem etwa Netzwerk-Player, die euch die Song-Wiedergabe in mehreren Räumen zugleich erlaubt. So müsst ihr nicht unbedingt auf die eher kleineren eigenständigen WLAN-Lautsprecher setzen, sondern könnt (wenn vorhanden) größere Standlautsprecher in euer Multiroom-System einbinden.

Smarte Lichter und Schalter für alle Räume

Egal wie viele Räume eure Mietwohnung hat: Smarte Lampen dürften sich immer lohnen. Zunächst solltet ihr aber euer Wohnzimmer mit den Gadgets bestücken. Systeme wie Philips Hue, Osram Lightify oder Ikea Tradfri bieten euch auch bunte Birnen, die viele verschiedene Farben annehmen können und dimmbar sind. Das könnt ihr besonders stimmungsvoll einsetzen, wenn ihr zum Beispiel Besuch habt.

Erstellt einfach verschiedene Szenen für kleine Sit-in-Partys, für einen gemütlichen Fernsehabend oder für Spiele-Sitzungen. Ihr werdet schnell merken: Der Raum wirkt durch die bunten Farben unter Umständen gemütlicher, als wenn nur das grelle weiße Licht zum Einsatz kommt. Wollt ihr keine farbigen Lampen, ist immerhin die Dimm-Funktion noch sehr praktisch und kann zu einer guten Stimmung beitragen.

Für euren Flur bietet sich eine smarte Lampe mit Bewegungsmelder an. Dann leuchtet das Licht dort nur, wenn sich hier jemand aufhält. Mit den Gadgets könnt ihr die Beleuchtung zudem vom Smartphone aus regeln. Habt ihr irgendwo in der Wohnung das Licht angelassen und seid schon im Bett, müsst ihr nicht mehr Aufstehen. Über Routinen könnt ihr das Licht am Morgen übrigens zum Aufwachen langsam automatisch heller werden lassen.

Vorsicht bei Umbauten

Während ihr zum Beispiel smarte Lampen, Thermostate und (die meisten) Sensoren problemlos in eine Mietwohnung integrieren könnt, dürft ihr längst nicht alle Smart-Home Geräte nachrüsten. Intelligente Rollladen, die selbstständig hoch- oder runterfahren, solltet ihr ohne Absprache mit dem Vermieter nicht einbauen. Grundsätzlich wird es problematisch, sobald ihr Umbauten an der Wohnung vornehmen müsst.

Solltet ihr durch euer Vorhaben dann auch noch Leitungen beschädigen, kann es teuer für euch werden. Wollt ihr euch Stress ersparen, empfehlen wir euch nur Smart-Home-Geräte zu verbauen, bei deren Demontage ihr eure Räume problemlos in den Urzustand versetzen könnt – sodass etwa keine Löcher in der Wand zurückbleiben.


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