Smart-Home-Rauchmelder: Darum lohnen sich die intelligenten Gadgets

Ein smarter Rauchmelder sorgt für Sicherheit in eurem Haus oder eurer Wohnung
Ein smarter Rauchmelder sorgt für Sicherheit in eurem Haus oder eurer Wohnung(© 2018 Unsplash/Pixasquare)

Mit einem smarten Rauchmelder könnt ihr euch und eure eigenen vier Wände besser schützen. Schon ein defektes Kabel oder eine im Backofen vergessene Mahlzeit könnten schnell zum Brand führen. Das Smart-Home-Gadget sorgt anders als die gewöhnlichen Rauchmelder dafür, dass ihr selbst unterwegs alles im Blick habt. Zudem haben einige Modelle Zusatzfunktionen, durch die ihr euer Haus noch besser schützen könnt – sogar vor Einbrechern.

Das sind die Vorteile der smarten Variante

In vielen Regionen sind Rauchmelder mittlerweile Pflicht – wieso also nicht gleich eine smarte Ausführung installieren? Das intelligente Gerät piept nicht einfach nur los. Habt ihr es einmal eingerichtet und mit eurem Smart Home verbunden, könnt ihr euch auch Benachrichtigungen auf das Smartphone schicken lassen, wenn eine Rauchbildung erkannt wird. Das ist nicht nur unterwegs von Vorteil: Wenn ihr euch in einem Raum befindet, in dem ihr den Alarm eines Melders normalerweise nicht hören könntet, warnt euch euer Smartphone vor der Gefahr.

Habt ihr mehrere smarte Rauchmelder oder zusätzlich smarte Sirenen, können alle diese Gadgets piepen, sobald ein Melder Rauch bemerkt. Im Ernstfall ist das deutlich sicherer und könnte Leben retten. Praktisch: Einige Modelle verbinden sich auf Wunsch auch direkt untereinander, ganz ohne Smart-Home-Hub. Noch mehr Möglichkeiten habt ihr, wenn ihr bereits mehrere Smart-Home-Geräte besitzt, die ihr mit eurem Rauchmelder vernetzen könnt. Abhängig von den vorhandenen Produkten und eurer Steuerzentrale steigt dadurch der Funktionsumfang merklich.

Das bringt euch Vernetzung mit anderen Smart-Home-Geräten

Ihr solltet einen intelligenten Rauchmelder nach Möglichkeit mit weiteren smarten Geräten vernetzen. So könnt ihr sogar steuern, dass Rollladen hochfahren, sobald in einem Raum Rauch erkannt wird. Ein smartes Fenster könnte sich dann zudem selbst öffnen, um den für euch giftigen Rauch aus dem Raum zu lassen. Verbindet ihr das System dann noch mit smarten Lampen, schaltet sich im Ernstfall das Licht in der gesamten Wohnung oder in dem gesamten Haus ein.

Ein smarter Rauchmelder ist aber nicht nur zur Warnung vor Feuer praktisch. Ihr könnt diesen (abhängig vom Hersteller) etwa auch mit smarten Sensoren vernetzen. Öffnet sich dann in eurer Abwesenheit zum Beispiel ein Fenster, kann der Rauchmelder als Alarmsirene fungieren und so möglicherweise die Einbrecher vertreiben. Gleichzeitig erfahrt ihr von dem Vorfall auf eurem Smartphone. Mit welchen weiteren Gadgets ihr euer Zuhause schützen könnt, erfahrt ihr in einem anderen Ratgeber.

Worauf ihr beim Kauf achten solltet

Ihr könnt natürlich nicht  jeden beliebigen smarten Rauchmelder kaufen. Gerade wenn ihr mehrere dieser Gadgets anschaffen wollt, solltet ihr alle von einem Hersteller beziehen. Wichtiger ist, welchen Funkstandard der Melder nutzt, damit er womöglich über eine bereits vorhandene Steuerzentrale vernetzt werden kann. Ihr solltet zusätzlich checken, ob euer Hub ein Modell ausdrücklich unterstützt – selbst wenn die Funkstandards identisch sind.


Weitere Artikel zum Thema
iPhone: Werden Pass und Führer­schein bald über­flüs­sig?
Michael Keller
Unterwegs könnte das iPhone bald noch nützlicher werden
Könnt ihr euch bald mit dem iPhone ausweisen? Apple arbeitet offenbar daran, noch mehr offizielle Dokumente zu digitalisieren.
Mehr­wert­steu­er­sen­kung macht Handys und Mobil­funk­ver­träge ab Juli güns­ti­ger
Guido Karsten
Mit der Mehrwertsteuersenkung sind vielerorts auch Handys und Mobilfunkverträge günstiger.
Um die Auswirkungen der Coronakrise abzufedern wurde eine Mehrwertsteuersenkung beschlossen. Auch Handys und Mobilfunkverträge werden damit günstiger.
Apple Pay ohne Kredit­karte nutzen: Commerz­bank bietet neue Lösung
Michael Keller
Smart8Apple Pay ermöglicht das kontaktlose Bezahlen via iPhone oder Apple Watch
Die Commerzbank ermöglicht nun die Nutzung von Apple Pay – ohne Kreditkarte. Dazu nutzt das Geldinstitut einen Trick.