Smartphone im Winter: So überstehen Akku und Display die kalte Jahreszeit

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Im Winter sind spezielle Handschuhe zur Bedienung des Smartphones empfehlenswert
Im Winter sind spezielle Handschuhe zur Bedienung des Smartphones empfehlenswert(© 2015 CURVED)

Gerade in der kalten Jahreszeit bibbern und frieren nicht nur zahlreiche CURVED-Leser, auch den Smartphones macht der eisige Winter zu schaffen. Bei Letzterem können wir Euch allerdings ein paar Ratschläge geben, damit zumindest Euer Mobilgerät und dessen Akku auch den frostigsten Temperaturen trotzen können.

Der kühle Akku

Die Winterkälte kostet Euch nicht nur die Möglichkeit, eine kurze Hose zu tragen, sondern auch Energie. Ein Akku verliert bei tiefen Temperaturen ebenfalls an Kapazität. Somit müsst Ihr Euch auf kürzere Standby- und Gesprächszeiten einstellen, sofern Ihr Euch mit dem Smartphone länger im Freien aufhaltet – oder die Heizung in Eurer Wohnung ausgefallen ist.

Abhilfe schafft es, wenn Ihr Eurem Mobilgerät etwas (Körper-)Wärme spendet. In der Hosentasche ist es daher weit besser aufgehoben als beispielsweise in einer eisigen Handtasche. Daher solltet Ihr stets darauf achten, Eurem Smartphone etwas Wärme zu spendieren und es nicht an kalten Orten liegen zu lassen, um ein Auskühlen zu verhindern.

Das frostige Gehäuse

Ein weiteres Winter-Problem für Euer Smartphone könnte ein Temperaturwechsel darstellen, wenn Ihr etwa bei Minustemperaturen mit dem Gerät unterwegs seid und Euch dann in einen gut beheizten Raum begebt. Es besteht nämlich die Gefahr, dass sich durch den schnellen Wechsel von kalt auf warm im kühlen Gehäuse Kondenswasser bildet.

Letztendlich kann dies zu Schäden an der Elektronik führen und hohe Reparaturkosten verursachen. Gerade deshalb empfiehlt es sich auch nicht, das Smartphone beispielsweise auf einer Heizung aufzuwärmen. Versucht lieber Euer Gerät langsam aufzuwärmen oder schaltet es vorübergehend aus, sollte nur ein abrupter Temperaturausgleich möglich sein. Gleiches solltet Ihr auch dann durchführen, bevor Ihr den Akku aufladet.

Die eisigen Display-Probleme

Euer Bildschirm kann genau wie der Akku unter den niedrigen Temperaturen im Winter leiden. Frost kann bei Smartphones nämlich dazu führen, dass Ihr das Touch-Display nicht mehr richtig bedienen könnt oder es nur noch träge reagiert. Auch deshalb empfiehlt es sich, das Gerät nach Möglichkeit etwas warm zu halten. Zusätzlich solltet Ihr wissen, dass sich die meisten Smartphone-Bildschirme nicht mit Handschuhen bedienen lassen. Ursprung dieses Problems ist, dass die Handwärmer nicht leitfähig sind und somit die Berührung nicht vom Gerät registriert wird. Abhilfe schaffen hier spezielle Handschuhe mit eingewebten leitfähigen Fasern.

Zusammenfassung:

  • Um im Winter die Entladung des Akkus zu verhindern, solltet Ihr Euer Smartphone nach Möglichkeit warmhalten
  • Es empfiehlt sich der Transport in der Hosentasche, um eine Unterkühlung der Technik durch Körperwärme zu verhindern
  • Vermeidet es, das Gerät in beispielsweise einer kühlen Handtasche zu transportieren oder im Auto liegen zu lassen
  • Im Winter ist es schädlich, wenn sich die Temperatur des Smartphones abrupt ändert. Der Wechsel von kalt zu warm kann die Entstehung von Kondenswasser fördern, wodurch Schäden an der Elektronik möglich sind
  • Wärmt Euer Gerät nicht beispielsweise mit der Heizung auf und versucht den Temperaturunterschied langsam auszugleichen
  • Solltet Ihr dafür keine Möglichkeit haben, empfiehlt es sich, das Smartphone vorübergehend auszuschalten
  • Wenn das Gerät stark abkühlt, kann das Touch-Display nicht mehr richtig funktionieren oder träge werden. Auch deshalb empfiehlt sich die permanente Zuführung von Wärme, wenn Ihr im Freien unterwegs seid
  • Das Touch-Display lässt sich nicht mit herkömmlichen Handschuhen bedienen. Spezielle Handschuhe mit Leitfähigkeit schaffen Abhilfe

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