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Smartphones im Winter? Darum solltest du dein Handy vor Kälte schützen

iPhone 12 mit Frost überzogen
Maßlos überzogen, doch so tiefgefroren sollte euer iPhone 12 niemals sein. (© 2021 CURVED )
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25.02.21 von

CURVED Redaktion

Klirrende Kälte in den Wintermonaten macht nicht nur uns zu schaffen. Sie setzt auch dem Akku in deinem Smartphone ordentlich zu. Bei zu großer Kälte ist dieser schneller leer oder das Handy geht einfach aus. Warum das so ist und was du dagegen machen kannst, liest du in unserem Beitrag.

Bei Minusgraden packen wir uns mit Schal, Mütze und einer dicken Jacke ordentlich ein. Auch das Smartphone ist kälteempfindlich und sollte geschützt werden. Wenn ihr den Eindruck habt, dass der Akku des Handys bei Kälte schneller leer ist, dann habt Ihr recht. 

Warum sich der Akku bei Kälte schneller entleert 

Grund für die schnellere Entladung des Handy-Akkus bei Kälte sind elektrochemische Prozesse im Inneren. Damit Strom fließt, braucht es elektrisch geladene Teilchen, die zwischen den unterschiedlichen Polen wandern können. Das kennt ihr sicher noch aus dem Physikunterricht. Die in den meisten Akkus verwendeten Lithium-Ionen schwimmen in einer Trägerflüssigkeit. Wird es kalt, wird die Flüssigkeit zäh. Die elektrischen Teilchen bewegen sich langsamer. Dadurch erhöht sich der sogenannte Innenwiderstand. Da das Smartphone aber eine konstante Spannung benötigt, sinkt bei Kälte seine Kapazität schneller ab, bis der chemische Prozess zum Erliegen kommt. Vereinfacht gesagt: Der Akku hat bei höherem Innenwiderstand schneller weniger Druck, um das Gerät mit Strom zu versorgen. Im schlimmsten Fall kann sich der Akku “tiefentladen”. Das bedeutet, dass der chemische Prozess stark geschädigt ist. Der Akku erreicht nie wieder seine volle Ladung.

Klar ist: Je größer die Akkuleistung unter normalen Bedingungen, umso besser ist die Ausgangslage auch im Winter. Wir haben für euch mal eine Liste der “Smartphones mit besonders langer Akkulaufzeit” zusammengestellt.

So schützt ihr das Handy am besten vor Kälte

Eine ganz einfache Maßnahme zum Kälteschutz: Tragt das Smartphone nicht in den Außentaschen Eurer Kleidung, sondern möglichst dich am Körper. Die dicke Winterjacke schützt also nicht nur euch, sondern auch das Handy. Doch es gibt noch mehr Tipps, wie ihr euer Gerät vor Kälte optimal schützt:

  • Nützlich sind Schutzhüllen. Das kann die “klassische” Handysocke sein oder eine Hülle aus Neopren. Beides sieht vielleicht nicht stylish aus, hält aber klirrende Kälte ab.
  • Lasst das Handy möglichst in der Tasche. Telefoniert also lieber mit einer Freisprecheinrichtung. Die Kälte ist nicht nur schlecht für den Akku. Durch die im Inneren produzierte Wärme kann sich Kondenswasser bilden. Wasser und Strom sind nie eine gute Idee, das Handy kann Schaden nehmen.
  • Deaktiviert den Ortungsdienst. Damit der Akku bei Kälte insgesamt länger durchhält, schaltet ihr euer GPS am besten nur ein, wenn ihr es tatsächlich braucht. Denn um die Position exakt zu bestimmen, muss euer Handy ständig Verbindungen zu den Funkmasten aufnehmen. Das kostet Strom und belastet den Akku.
  • Vermeidet rasche Temperaturwechsel! War das Handy mit euch längere Zeit in der Kälte, lasst es beim Reinkommen noch eine Weile in Ruhe. So kann sich die Temperatur eures Smartphones langsam an die Umgebung anpassen. Andernfalls droht auch hier die Bildung von Kondenswasser. Bevor das Handy also wieder an die Ladestation kommt oder ihr es nutzt, wartet lieber ein paar Minuten.

Falls ihr länger bei großer Kälte draußen unterwegs sein wollt (oder sogar müsst), ist die Anschaffung eines speziellen Outdoor-Handys vielleicht eine gute Idee. Die wenigsten Geräte dieser Kategorie verdienen einen Design-Preis, sie sind aber von Haus aus besser geschützt.

Bei diesen Temperaturen fühlt sich das Smartphone wohl

Kälte schadet also dem Akku. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass hohe Temperaturen keinen Einfluss auf die Lebensdauer haben. Generell mögen es moderne Akkus zwar eher warm, aber trotzdem solltet ihr auf die von den Herstellern empfohlene Betriebstemperatur achten. Die findet ihr in der Gebrauchsanweisung des Smartphones.

An dieser Stelle sind sich die großen Hersteller recht einig:

  •     Apple: Temperaturbereich zwischen 0 ºC und 35 ºC
  •     Huawei: Betrieb zwischen 0 ºC und 35 ºC
  •     Nokia: Gibt eine “Batterietemperatur” zwischen 15 ºC und 25 ºC an
  •     Samsung: Betrieb zwischen 0 ºC und 35 ºC

Andere Hersteller warnen vor “großer Kälte oder Hitze”.

Checkliste: Handy bei Kälte richtig nutzen

  •     Handy am besten in Schutzhülle packen.
  •     Smartphone am Körper tragen.
  •     Möglichst nicht draußen nutzen, z. B. Freisprecheinrichtung verwenden.
  •     Ortungs- und Hintergrunddienste nur aktivieren, wenn diese gebraucht werden.
  •     Bei der Rückkehr ins Warme das Handy einige Minuten ruhen lassen. Erst wenn es        sich langsam wieder erwärmt hat, solltet ihr es wieder nutzen oder laden.

 

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