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Smartwatches im Überblick: Diese Modelle sind zu gebrauchen

Apple Watch SE
Die perfekte Smwartwatch sollte nicht nur schick sein, sondern auch ordentlich Funktionen mitbringen (© 2020 Apple )
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26.04.21 von

CURVED Redaktion

Smartwatches werden immer beliebter. Die praktischen Begleiter für’s Handgelenk sind mittlerweile echte Kraftpakete, in denen reichlich Technik steckt. In unserem Smartwatch-Überblick lest ihr, welche Modelle sich vornehmlich für den Sport eignen und welche Smartwatches auch darüber hinaus viel zu bieten haben.

Ein digitales, individuell konfigurierbares Zifferblatt in einem robusten Gehäuse, dahinter ein Prozessor mit Sensoren und Konnektivitäts-Funktionen: Damit sind die Gemeinsamkeiten von Smartwatches bereits aufgezählt. Die Auswahl an Betriebssystemen und Funktionen ist so vielfältig wie verwirrend.

Daher haben wir für euch in diesem Smartwatch-Überblick fünf beliebte Modelle unter die Lupe genommen. Die Palette reicht von günstigen Smartwatches wie Huamis Amazfit GTS oder Fitbits Versa 2 bis zu hochpreisigen Geräten wie der Apple Watch SE.

Huawei Watch GT 2

Für zwei Dinge ist Hersteller Huawei bekannt: Geräte mit sehr viel Technik an Bord – und ein eigenes Ökosystem aus hauseigenen Prozessoren und Betriebssystemen, die mit Googles Android-Welt oder Apple-Produkten nur begrenzt kompatibel sind. Im Fall der Huawei Watch GT 2 heißt dies, dass die Uhr weder Musik von den einschlägigen Streaming-Anbietern noch von einem iPhone direkt abspielen kann.

Huawei Watch GT Update
Die Huawei Watch GT 2 versorgt euch beim Joggen mit Musik (© 2019 Courtesy of Huawei )

Musik könnt ihr mit der GT 2 trotzdem hören, müsst dafür aber den integrierten Musik-Player benutzen, der bis zu 500 Lieder in den Tiefen des 4 Gigabyte großen Gerätespeichers ablegt. Die Wiedergabe erfolgt per Bluetooth oder zur Not auch über den eingebauten Lautsprecher. Das indirekte Steuern von Diensten wie Spotify auf einem gekoppelten Smartphone ist grundsätzlich möglich. Genauso funktioniert auch das Telefonieren via Bluetooth.

Das Technik-Paket ist umfangreich. Eingebaut sind unter anderem GPS-Empfänger, Kompass, Herzfrequenzmesser, Bewegungssensoren und Barometer. Damit erfasst und protokolliert die Uhr eure Biodaten beim Sport oder in der City. Dank einem bis 5 ATM wasserdichten Gehäuse ist Schwimmen mit der GT 2 kein Problem.

Die etwas klobige Smartwatch im 42 oder 46 Millimeter messenden Gehäuse ist durch acht verfügbare Armband- und sechs Gehäusefarben reichlich individualisierbar. Die 42-Millimeter-Uhr hat ein 1,2 messendes AMOLED-Display. Im 46er-Gehäuse sitzt ein 1,39 Zoll großer Bildschirm. Wer mit der eingeschränkten Konnektivität der Uhr zurechtkommt, erhält für 229 Euro eine sehr solide und vielfältige Smartwatch.

Apple Watch SE

Nicht nur bei den Smartphones, auch bei den Smartwatches ist Apple klarer Marktführer. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sich Apple Watches gut mit den Handys desselben Herstellers vernetzen lassen. Wer mit dem Betriebssystem iOS zurechtkommt, der hat auch watchOS 7 schnell im Griff. Mit 32 Gigabyte Datenspeicher hat die Smartwatch reichlich Platz für Apps und Zifferblätter (“Faces”) aus dem App Store.

Apple Watch SE
Die Apple Watch SE orientiert sich optisch an älteren Modellen der Reihe (© 2020 Apple )

Rein äußerlich ist die Uhr kaum von der Apple Watch 6 zu unterscheiden. Dem günstigeren Preis geschuldet, verzichtet sie auf einige Features der großen Schwester. Am auffälligsten ist das fehlende Always-On-Display. Die Apple Watch SE zeigt Uhrzeit und Termine erst dann, wenn ihr den Arm hebt oder eine Taste drückt.

Zudem werkelt in der SE-Version noch der S5-Chip aus der von Apple nicht mehr angebotenen Apple Watch 5. Außerdem fehlen hier der Sensor für den Blutsauerstoff, das EKG und die Unterstützung für WLAN mit 5 GHz. Letzteres hat Apple erstmals mit der Apple Watch 6 bei seinen Wearables eingeführt.

Die Apple Watch SE wird im Aluminiumgehäuse angeboten. Dabei stehen zwei Varianten zur Auswahl: Die Apple Watch SE “GPS” und die “GPS+Cellular“, die auch ohne iPhone als selbständiges Smartphone funktioniert. Und das sogar im schnellen 5G-Mobilfunknetz. Zur Wahl stehen die Gehäusegrößen 40 und 44mm. Preislich beginnt die Smartwatch mit dem Apfellogo bei 299 Euro. Das größere Gehäuse kostet 30 Euro Aufpreis, die Cellular-Unterstützung 50 Euro.

Fitbit Versa 2

Als „Gesundheits- und Fitness-Smartwatch“ bewirbt der kalifornische Hersteller von Fitness-Trackern seine Smartwatches. Erwartungsgemäß liegt hier auch die Stärke der Versa 2, die sich bereitwillig mit anderen Fitnessgeräten oder einer digitalen Waage verbindet und im Unterschied zu manch anderer Smartwatch plausible Biodaten liefert.

Als einziges Gerät im Vergleich kommt die Fitbit Versa 2 ohne GPS-Empfänger daher. Beim Erfassen des Lauf-Kurses ist die Smartwatch auf ein mitgeführtes Smartphone angewiesen, dessen Positionsdaten sie übernimmt. Vollzugriff auf alle Funktionen der herstellereigenen App "Fitbit Coach" gibt es erst nach Abschluss eines kostenpflichtigen Abonnements. Dafür bietet es zahlreiche Extras nicht nur für ambitionierte Hobby-Sportler.

Das ist die Fitbit Versa 2
Die Fitbit Versa 2 ist, wie der Name schon verrät, ein Fitness-Experte (© 2019 Fitbit )

Die Versa 2 verknüpft sich auf Wunsch mit Amazon Alexa oder Android-Telefonen, sodass sowohl die Steuerung des Smart Homes als auch das Versenden von SMS oder WhatsApp-Nachrichten kein Problem ist. Die Bezahlfunktion Fitbit Pay ist in Deutschland hingegen noch exotisch und wird nur von wenigen Banken unterstützt.

Die Smartwatch im Sportuhr-typischen Aluminiumgehäuse mit 1,4-Zoll-AMOLED-Display ist hart im Nehmen. Als einzige Uhr im Vergleich hält sie laut Hersteller auch bei Tauchgängen bis 50 Meter Tiefe dicht. Lieferbar ist sie in den drei Farbkombinationen Schwarz/Carbon, Steingrau/Nebelgrau und Crème/Kupferrosé. Die UVP für diese nur in einer einzigen Größe mit den Seitenlängen 40 zu 40 Millimetern verfügbare günstige Smartwatch liegt bei 149,95 Euro.

Samsung Galaxy Watch 3

Optisch als klassische Armband-Uhr mit rundem Display ausgeführt, ist die Samsung Galaxy Watch 3 nicht auf den ersten Blick als Smartwatch erkennbar. Bedient wird der digitale Chronometer mittels drehbarer Lünette. Möglicherweise als letztes Modell aus der Watch-Reihe von Samsung geht diese Smartwatch noch mit dem Betriebssystem Tizen OS an den Start, womit die Auswahl an herunterladbaren Apps auf den hauseigenen Galaxy-Store begrenzt ist.

Galaxy Watch 3 Farben
Von links nach rechts: Die Galaxy Watch 3 in Mystic Black, Mystic Silver und Mystic Bronze (© 2020 Samsung )

Die Galaxy Watch 3 kommuniziert über Bluetooth 5, WLAN und NFC. Gegen Aufpreis gibt es die Uhr auch mit LTE-Chip und eSIM, wodurch sie zum eigenständigen Smartphone wird. Dem Exynos-9110-Prozessor stehen ein Gigabyte Arbeitsspeicher und 8 Gigabyte Datenspeicher zur Verfügung. Vorbildlich: Der GPS-Empfänger wird von weiteren Sensoren für Glonass- und Beidou-Satelliten flankiert.

Über die Health-App und in Verbindung mit einem Smartphone desselben Herstellers ist das integrierte EKG nutzbar. Der Ein-Kanal-Sensor sollte jedoch nicht als vollwertiger Ersatz für ein professionelles 12-Kanal-Elektrokardiogramm beim Hausarzt verstanden werden - auch wenn eine Zulassung der europäischen Gesundheitsbehörden vorliegt. Ebenso wie bei den weiteren Bio-Sensoren der Uhr ist hier eine gewisse Messungenauigkeit erkennbar, die nicht zuletzt der kompakten Bauform geschuldet ist.

Das Modell im 41 Millimeter-Gehäuse verfügt über ein 1,2 Zoll großes Display. Bei der 45-Millimeter-Variante misst der Bildschirm 1,4 Zoll. Lieferbar ist die Uhr als reines Bluetooth-Modell oder mit zusätzlicher LTE-Unterstützung. Das Top-Modell Galaxy Watch 3 Titanium besitzt statt des Edelstahl-Gehäuses eines aus Titan. Die UVP liegt zwischen 309 und 499 Euro, wobei der Straßenpreis mittlerweile deutlich niedriger ist.

Amazfit GTS

Technisch schlicht und eher als Einsteiger- oder reine Sportuhr konzipiert, kommt Huamis Amazfit GTS daher. Gegenüber der älteren Amazfit BIP vom selben Hersteller hat sie mit ihrem leuchtend-klaren AMOLED-Display im beachtlichen 1,65-Zoll-Format sichtlich gewonnen. Nicht ganz zufällig lehnt sich das kantige Design an das Aussehen der Apple-Smartwatches an.

Amazfit GTS 2
Die Amazfit GTS setzt stark auf Fitness-Funktionen (© 2021 )

Allerdings setzt Huami eher auf dedizierte Sportlichkeit und einen kompromisslos günstigen Preis. Die Amazfit GTS im 43-Millimeter-Gehäuse hat Bluetooth, NFC und USB-Anschluss an Bord. Ihre aktuelle Position ermittelt sie per GPS oder über das russische Glonass-Pendant. Integriert sind außerdem Pulsmesser, Beschleunigungssensor, Kompass und Barometer. Das Gehäuse besteht aus Aluminium und Kunststoff und ist bis 5 ATM wasserdicht. Gorilla Glas schützt das Display.

Gewöhnungsbedürftig ist die fehlende Erweiterbarkeit durch einen App Store. Alles, was die Uhr kann, ist bereits an Bord. Mobiles Bezahlen oder Download eines Musik-Players? Fehlanzeige. Dafür kommt das Gerät mit schlanken und durchdachten Funktionen daher. Lieferbar ist die Amazfit GTS in den Farbtönen Schwarz, Blau, Grau, Beige/Gold, Rosé und Rot. Für 139 Euro gibt es mit dieser günstigen Smartwatch eine kompromisslose Sportuhr, nicht mehr und nicht weniger.

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