So praktisch sind Smart-Home-Lichtschalter

Der Ecobee Switch Plus ist einer von vielen Smart-Home-Lichtschaltern auf dem Markt
Der Ecobee Switch Plus ist einer von vielen Smart-Home-Lichtschaltern auf dem Markt(© 2018 Ecobee)

Smarte Lampen wie etwa von Philips Hue, Ikea Tradfri oder Osram Lightify ermöglichen es euch, die Beleuchtung in eurem gesamten Zuhause im Handumdrehen anzupassen. Smart-Home-Lichtschalter sorgen dafür, dass ihr euch bei der Bedienung nicht allzu sehr umgewöhnen müsst und auch eure Gäste das Licht umstellen können.

Maximale Flexibilität

Standardmäßig bedient ihr smarte Lampen über die Smartphone-App des jeweiligen Anbieters oder über einen Sprachassistenten wie Alexa. Wer eine konventionelle Bedienmöglichkeit vorzieht, sollte über Smart-Home-Lichtschalter nachdenken. Unterputzmodelle unterscheiden sich optisch nicht von herkömmlichen Lichtschaltern. Ihr verbaut sie in der Wand, solltet dafür aber einschlägige elektrotechnische Erfahrung mitbringen.

Problemlos nachrüstbar sind hingegen Smart-Home-Lichtschalter, die ihr einfach samt Halterung an der Wand montieren oder ankleben könnt. Beispiele dafür sind etwa der "Hue Tap"-Schalter oder der "Hue Wireless Dimming Schalter". Diese könnt ihr nicht nur nahezu überall an der Wand anbringen. Letztere lassen sich auch aus der Halterung entfernen und mitnehmen – quasi als Fernbedienung für eure Beleuchtung.

Wenn euer intelligentes Beleuchtungssystem mehrere Räume umfasst, ergibt es Sinn, möglichst viele davon mit einem Smart-Home-Lichtschalter auszustatten. Dabei könnt ihr aber schnell mal den Überblick verlieren, wenn ihr diese aus der Halterung nehmt. Damit ihr die äußerlich identischen Schalter auseinander halten könnt, solltet ihr diese idealerweise beschriften.

Vielfältige Möglichkeiten

Über Smart-Home-Lichtschalter könnt ihr das Licht nicht nur an- und ausschalten oder dimmen. Bei einigen Modellen lassen sich einzelne Tasten auch mit sogenannten Szenen belegen. So ist es möglich, mit nur einem Knopfdruck eine Lichtkomposition zu aktivieren, an der mehrere smarte Leuchten auf unterschiedliche Weise beteiligt sein können. Das betrifft sowohl die Leuchtintensität als auch die -farbe. So könnt ihr etwa einstellen, dass sich eine Hälfte eurer Leuchten auf Knopfdruck rot und die andere blau färbt.

Je nach Modell könnt ihr über die App des Herstellers eure eigenen Szenen erstellen oder euch von Lichtdesignern erstellte Vorlagen herunterladen. Beides ist etwa mit dem "Hue Tap"-Schalter möglich. Wie ihr die Szenen genau aktiviert, hängt ebenfalls von dem Modell ab, für das ihr euch entscheidet. Bei manchen müsst ihr eine Taste mehrmals drücken, um euch durch verschiedenen Szenen zu schalten. Andere wiederum bieten für jede Szene einen eigenen Knopf.

Darüber hinaus könnt ihr über manche Lichtschalter nicht nur eure Beleuchtung steuern, sondern auch viele andere Smart-Home-Geräte. Möglich ist das etwa mit dem bereits erwähnten "Hue Tap"-Schalter, der euch in Verbindung mit der Hue Bridge sämtliche HomeKit-kompatiblen Geräte steuern lässt. Modelle wie der Ecobee Switch Plus wiederum bieten eine direkte Alexa-Integration und lassen nach einem Sprachbefehl beispielsweise Musik laufen.

Keine Stromverbindung erforderlich

Sofern ihr euch nicht für die Unterputzvariante entscheidet, müsst ihr euren Smart-Home-Lichtschalter in der Regel nicht mit dem Stromnetz verbinden. Modelle, die sich einfach an der Wand anbringen lassen, beziehen Strom entweder von Batterien oder funktionieren mit kinetischer Energie. Letztere stellt ihr beim Betätigen des Lichtschalters bereit: Allein durch den Druck auf den Lichtschalter erzeugt ihr die Energie, die der Smart-Home-Lichtschalter in dem Moment benötigt, um eure Beleuchtung zu steuern.


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