Stromfresser adé: Mehr iPhone-Akkulaufzeit unter iOS 7

News, Games und Social Networks sind besonders akkuhungrig
News, Games und Social Networks sind besonders akkuhungrig(© 2011 istock.com/alzajac)

Wer unter iOS 7 keine Einbußen bei der Akkulaufzeit seines iPhones hinnehmen will, sollte ein paar einfache Optimierungen vornehmen. Denn: neues Betriebssystem, neue Funktionen, neue Stromfresser. Viele Features, die im Hintergrund heimlich am Akku zehren, sind zwar praktisch, aber nicht immer zwingend notwendig. Andere Energieverbraucher haben mitunter nicht einmal einen echten Nutzen und sind reine Geschmacks- oder Gewohnheitssache.

Optische Spielereien ohne echten Nutzen abschalten

Ein deutliche Veränderung von iOS 7 betrifft das Design: Waren vorherige Versionen schlichter, bietet die aktuelle Firmware animierte Hintergründe des Home Screens. Diese dynamischen Wallpaper können unter „Einstellungen | Hintergründe & Helligkeit | Hintergrund wählen“ festgelegt werden und bieten zwar etwas fürs Auge – sie reduzieren aber auch deutlich die Akkulaufzeit. Wähle daher lieber ein einfaches Foto oder Einzelbild.
Auch der sogenannte Parallaxe-Effekt, mit dem sich die App-Icons beim Neigen des iPhones über den Hintergrund bewegen, will berechnet werden und beansprucht die Batterie. Rufe daher das Menü „Einstellungen | Allgemein | Bedienungshilfen | Bewegung reduzieren“ auf und deaktiviere den Effekt, um den Energiehunger zu beschränken.

Mehr Akkulaufzeit durch weniger Hintergrundarbeit in iOS 7

Mit iOS 7 übernimmt das iPhone neue Aufgaben im Hintergrund, was natürlich auf die Akkulaufzeit schlägt. So können Updates sowie auf anderen Geräten gekaufte Apps, Musik und Bücher nun automatisiert und ohne weiteres Zutun heruntergeladen werden. Wer all das nicht zwingend sofort haben muss, sondern lieber in Ruhe daheim mit dem iPhone an der Steckdose erledigen mag, kann die Funktionen unter „Einstellungen | iTunes & App Store | Automatische Downloads“ deaktivieren.

Etwas Ähnliches bietet die neue Multitasking-Funktion, mit der einmal gestartete Apps selbst dann weiterlaufen, wenn sie nicht aktiv verwendet werden. Welche Anwendungen dies tun sollen und welche nicht, kann unter „Einstellungen | Allgemein | Hintergrundaktualisierung“ definiert werden, wo sich das Feature gegebenenfalls auch ganz abstellen lässt.

Übermäßige Funk-Aktivitäten einschränken

Der Klassiker unter den Akkusparmaßnahmen ist das Eindämmen der iPhone-Funkverbindungen. Wird Bluetooth gerade nicht gebraucht, sollte es ausgeschaltet werden. Gleiches gilt für die WLAN-Suche, wenn das iPhone das heimische Netzwerk verlässt. Beides lässt sich zügig an- und abstellen: Mit dem Finger vom unteren Bildschirmrand nach oben wird das neue Kontrollzentrum sprichwörtlich herausgezogen, wo Schaltflächen für WLAN und Bluetooth zu finden sind.

Außerdem lässt sich für jede App ganz nach Bedarf der Zugriff auf die Ortungsdienste gewähren oder verwehren – das iPhone verwendet unter anderem eine Kombination aus WLAN und GPS, um deinen ungefähren Standpunkt zu bestimmen, beispielsweise für Statusnachrichten bei Facebook. Die entsprechende Option findet sich unter „Einstellungen | Datenschutz | Ortungsdienste“.

Zusammenfassung

  • Features ohne tatsächlichen Nutzwert deaktivieren, zum Beispiel animierte Wallpaper oder den Parallaxe-Effekt
  • Prozesse im Hintergrund von iOS 7 zurückfahren, dazu zählen automatische Updates
  • Verbindungsaktivitäten von WLAN, Bluetooth und Co. einschränken

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