Tipps und Tricks für gute Smartphone-Fotos

Auch mit der Smartphone-Kamera bleibt das Fotografieren eine Kunst
Auch mit der Smartphone-Kamera bleibt das Fotografieren eine Kunst(© 2013 istock.com/MalyDesigner)

Die Bildkomposition und eine ausreichende Beleuchtung sind nur zwei Faktoren, um schöne Smartphone-Fotos zu schießen. Auch wenn sie dem Nutzer weniger Funktionen und mehr automatische Einstellungen bietet als viele eigenständige Modelle, bleibt das Fotografieren eine Kunst. Wir verraten Euch, welche Dinge Ihr grundlegend beachten solltet.

Eine Smartphone-Kamera braucht in der Regel viel Umgebungslicht

Beim Fotografieren sind die richtigen Lichtverhältnisse entscheidend – vor allem eine Smartphone-Kamera benötigt eine helle Umgebung für gute Bilder. Das liegt zum einen an den eher schwachen Blitzlichtern, in der Regel können sie die Umgebung nur geringfügig aufhellen. Zum anderen ist der Sensor in der Kamera eines Smartphones kleiner als der in einem Fotoapparat, weshalb der Lichteinfall nur sehr gering ausfällt. Achte deshalb darauf, dass die Umgebung des Wunschmotivs ausreichend beleuchtet ist – bei Aufnahmen in Gebäuden sollten beispielsweise Lampen eingeschaltet sein. Die besten Fotos mit der Smartphone-Kamera gelingen in der Regel bei Tageslicht und Sonnenschein.

Die richtige Entfernung zum Motiv wählen

Damit das fotografierte Objekt nicht unscharf wird, sollte der Abstand zwischen der Smartphone-Kamera und dem Motiv mindestens 15 Zentimeter betragen. Gleichzeitig sollte der Abstand aber auch nicht zu groß sein, damit auf dem Foto auch genau das zu sehen ist, was es zeigen soll – etwa ein Busfahrplan. Gehe lieber näher an das Motiv heran, als den Zoom der Kamera zu benutzen, um die Qualität des Bildes zu erhöhen, und wechsle bei Nahaufnahmen in den Makromodus der Kamera, sofern vorhanden.

Bei der Bildkomposition die Drittel-Regel beachten

Für die Bildkompositionen gibt es einige allgemeine Regeln. Besonders hilfreich ist die Drittel-Regel an, die sich an der Proportionslehre des Goldenen Schnitts orientiert. Unterteile das Motiv gedanklich mit einem Raster von drei mal drei Feldern – manche Displays bieten hierfür eine Anzeige mit Gitterlinien.

Soll ein einzelnes Objekt im Fokus der Aufnahme stehen, ist der beste Platz dafür selten die Bildmitte, da das Foto dann wenig Spannung erzeugt. Besser ist es, wenn das Objekt – zum Beispiel ein Gesicht – auf der Grenze zwischen dem ersten und dem zweiten senkrechten Drittel des Bildes und die Augen auf Höhe der waagerechten Grenze zwischen den oberen beiden Dritteln liegt. Bei einer Landschaftsaufnahme hingegen sollte der Horizont nicht in die Bildmitte zu legen, sondern nur im oberen Drittel. Tritt nicht die Landschaft, sondern der Himmel in den Vordergrund, sollte es umgekehrt sein – der Himmel sollten dann die oberen beiden Drittel ausfüllen.

Zusammenfassung

  • Achte beim Fotografieren immer darauf, dass die Umgebung des Foto-Motivs hell genug ist.
  • Der Abstand zum Motiv sollte mindestens 15 Zentimeter betragen
  • Gehe immer nah genug an das Motiv heran und vermeide einen digitalen Zoom
  • Mit der Drittel-Regel lasst sich eine spannende Bildkomposition erzielen

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