Tipps: Mehr Kindersicherung für das iPad und iPhone

Die Kindersicherung im iPad unterbindet teure App-Einkäufe.
Die Kindersicherung im iPad unterbindet teure App-Einkäufe.(© 2014 CC: Flickr/flickingerbrad)

Wenn der Nachwuchs unbemerkt Apps herunterlädt, kann das schnell teuer werden – Eltern sollten beim iPhone und iPad daher auf eine Kindersicherung setzen. Denn aus pädagogischer Sicht ist es sinnvoll, dass die Kleinen sich frühzeitig mit der Technik vertraut machen.

Der Bequemlichkeit halber bietet iTunes die Möglichkeit, Benutzername und Passwort eingespeichert zu lassen, damit ein schneller Zugriff auf das App-Angebot möglich ist. Auch wenn dies praktisch ist: Eltern sollten das Passwort für iTunes nicht im iPad eingespeichert haben. Ansonsten kann es passieren, dass die Kinder im App Store surfen und gedankenlos Anwendungen herunterladen können. Problematisch ist auch, dass die Sitzungen selbst nach dem Beenden von iTunes noch einige Zeit aktiv bleibt. Wird das Programm ohne Logout geschlossen, könnten die Kleinen innerhalb von 15 Minuten ohne erneute Eingabe des Passworts noch Apps einkaufen.

Zugriff auf Apps konfigurieren

Mit einer Einstellung der Speicherung des Passworts ist es aber nicht getan. Als Kindersicherung bietet iOS zudem die Möglichkeit, dass bestimmte Funktionen oder Inhalte nur eingeschränkt auf dem iPhone oder iPad genutzt werden können. Geht dazu in das Menü "Einstellungen | Allgemein |  Einschränkungen" und legt fest, welche Apps und Einstellungen ohne Weiteres genutzt werden dürfen – und welche nicht.  Dort könnt Ihr zum Beispiel bestimmen, dass die Kameranutzung, der iTunes Store und das Löschen von Apps nur mit entsprechender Berechtigung erlaubt ist.

Ist alles konfiguriert, müsst Ihr nur noch auf "Einstellungen aktivieren" tippen. Bei der Erstbenutzung ist noch erforderlich, dass Ihr einen Code festgelegt. Dieser ist notwendig, um Änderungen an diesen Einschränkungen zurückzunehmen oder diese wieder aufzuheben.

Die Kinder aufklären

Unabhängig von einer Kindersicherung gilt natürlich: Das Herumspielen mit dem Apple-Tablet oder Smartphone sollte im Idealfall unter Aufsicht der Eltern geschehen, oder aber auf speziellen Kinder-Geräten. Nur so ist gewährleistet, dass die Kleinen zum einen nichts kaputtmachen oder teure Apps herunterladen. Zum anderen dient dies natürlich auch dem Selbstschutz der Kinder, damit sie keine unangemessenen Seiten oder Programme aufrufen. Denn so lernen die Kleinen, wie sie richtig mit einem Smartphone oder Tablet umgehen.

Zusammenfassung

  • Viele Apps können durch In-App-Käufe hohe Kosten verursachen, wenn sie von Kindern benutzt werden
  • Als Kindersicherung sollten Passwörter nicht auf dem iPone oder iPad gespeichert bleiben, was insbesondere für den App Store gilt
  • In den Einstellungen von iOS könnt Ihr definieren, welche Funktionen und Apps nur eingeschränkt verfügbar sein soll
  • Wichtig ist: Aus pädgogischer Sicht können Kinder schon im jungen Alter mit einem Smartphon oder Tablet hantieren, dann aber am besten unter Aufsicht der Eltern oder aber mit speziellen Geräten für die Kleinen

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