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Tipps: So reduzierst du die Handystrahlung

Heutzutage ist Handystrahlung allgegenwärtig.
Heutzutage ist Handystrahlung allgegenwärtig. (© 2014 CC: Flickr/TANAKA Juuyoh (田中十洋) )
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28.01.14 von

Curved Redakteur

Wenn du viel mobil telefonierst, machst du dir vielleicht Sorgen, dass die Handystrahlung schlecht für deine Gesundheit sein könnte. Wie du die Strahlung reduzierst, erfährst du in unseren Tipps. Zwar ist nicht geklärt, ob von Mobiltelefonen tatsächlich eine Gefahr für die Gesundheit ausgeht, doch wenn du mit ein paar Tricks vorbeugst, bist du in jedem Fall auf der sicheren Seite.

Der SAR-Wert drückt die Strahlenbelastung aus

Mit dem Begriff „Handystrahlung“ ist die hochfrequente elektromagnetische Strahlung gemeint, die von Mobiltelefonen, aber auch von anderen kabellose Geräten, Radiostationen und Mikrowellenöfen ausgeht. Der SAR-Wert des Handys gibt Aufschluss darüber, wie viel Strahlung das Gerät abgibt. Die spezifische Absorptionsrate (SAR) wird in Watt pro Kilogramm (W/kg) angegeben. Der gültige Grenzwert liegt bei 2 W/kg, die meisten aktuellen Handys kommen auf einen Wert zwischen 0,3 und 1,5 W/kg – wobei der tatsächliche Wert von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird: Telefonierst du im Auto oder ist der Empfang schlecht, erhöht sich der SAR-Wert. Schon beim Kauf eines neuen Handys solltest du auf einen niedrigen SAR-Wert achten.

Tipp: Nur bei gutem Empfang telefonieren

Mit ein paar einfachen Tricks ist es ganz leicht, strahlungsarm mit dem Handy zu telefonieren. Die erste Regel lautet, möglichst nur bei gutem Empfang zu telefonieren. Denn: Das Gerät sendet immer nur mit der Leistung, die notwendig ist. Je schlechter der Empfang, desto höher der SAR-Wert. Aus diesem Grund ist auch der Ausbau der Netze positiv zu bewerten, da er für besseren Empfang sorgt und so die Strahlenbelastung gering hält.

Das Headset ist bei den meisten Handys als Zubehör Standard. Wer mit dem Headset telefoniert, anstatt sich das Gerät ans Ohr zu halten, verringert die Strahlenbelastung um bis zu 90 %. Telefonierst du doch mit dem Handy am Ohr, solltest du die Antenne nicht versehentlich mit dem Finger abdecken. Tipp: Wo genau sich die Antenne im Gerät befindet, zeigen einige Hersteller in der Bedienungsanleitung.

In geschlossenen Räumen steigt die Handystrahlung an

In Gebäuden ist die Verbindungsqualität mitunter schlecht, weil Hindernisse wie etwa andere Gebäude den Empfang beeinträchtigen. Wer sich drinnen – beispielsweise am Fenster – einen Ort sucht, an dem der Empfang besser ist, senkt die Strahlenbelastung beim Telefonieren. Auch im Auto ist die Handystrahlung mitunter besonders hoch, da die Karosserie den Empfang beeinträchtigt. Aus Gründen der Verkehrssicherheit ist es selbstverständlich, nur mit Freisprecheinrichtung zu telefonieren. Positiver Nebeneffekt: Die Handystrahlung sinkt.

Wer im Zug telefoniert, sollte den Tipp befolgen, sich in einen sogenannten Repeater-Wagen zu setzen – sie sind leicht am Handysymbol zu erkennen. Diese Wagen sind mit einer Außenantenne ausgestattet, um den Handyempfang zu verbessern. Verfügt der Zug nicht über Repeater-Wagen, ist die Strahlenbelastung am geringsten, wenn du am Fenster telefonierst. Außerdem ist der Empfang am Bahnhof besser als auf freier Strecke.

Zusammenfassung

  • Der SAR-Wert gibt die Handystrahlung an: je geringer der Wert, desto geringer die Belastung
  • Kaufe ein Handy mit niedrigem SAR-Wert und telefoniere nur bei gutem Empfang
  • Das Telefonieren mit dem Headset oder der Freisprecheinrichtung senkt die Strahlenbelastung
  • In Zügen auf das Handysymbol achten und nur in diesen Repeater-Wagen telefonieren
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