Zum Semesterstart: Wie Apps Studentenleben erleichtern

Verschiedene Apps erleichtern den Weg durch den Uni-Dschungel
Verschiedene Apps erleichtern den Weg durch den Uni-Dschungel(© 2014 CC: Flickr/Mich-a-el)

Ihr habt etliche Möglichkeiten, euch den Uni-Alltag durch Apps fürs Smartphone oder das Tablet besser zu organisieren. Termine im Auge behalten, Informationsbeschaffung, Dokumentverwaltung, Unterstützung beim Lernen oder einfach die Suche nach der Mensa-Alternative – für alles findet Ihr Lösungen.

Den Terminkalender im Auge behalten

Absolut unverzichtbar angesichts Pflichtveranstaltungen, hoher Lernaufwände, Nebenjobs und so weiter ist die Organisation der täglichen Termine. Mit entsprechenden Apps wie Stundenplan für iOS oder Stundenplan Deluxe auf Android-Smartphones sollte es Euch leichter fallen, alle wichtigen Veranstaltungen im Blick zu behalten. Erinnerungen kommen so zu rechten Zeit, Prüfungstermine erscheinen nicht mehr so fürchterlich plötzlich und Ihr schaufelt euch mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben frei.

Lebenslanges Lernen per Smartphone

Bei zahlreichen Studiengängen kommt es auch heute immer noch darauf an, Wissen in kurzer Zeit für die Prüfung zu inhalieren. Mit AnkiDroid Karteikarten oder Flashcards Deluxe, beide für Android, legt Ihr Euch im Handumdrehen Karteikarten an, die Ihr anschließend überall abrufen könnt. Nie mehr fluchen, wenn Ihr auf einer längeren Bahnfahrt bemerkt, dass das Lehrbuch zu Hause liegt! Dasselbe gilt für eine App wie Weltgeschichte, die angehenden Historikern das nötige Datenfutter liefern, oder Speed Anatomy (auch für Android) für Studenten der Medizin. Auch wenn es Professoren nicht gern hören: Wikipedia (iOS/Android) hilft nahezu immer. Erweiterte Möglichkeiten der Informationsbeschaffung bietet außerdem WolframAlpha: Diese App liefert für iOS und Android auf fast jede Frage eine Antwort.

Effektiv an einem Strang ziehen

Eine Gruppenarbeit lässt sich am besten mit einer Cloud-Lösung abwickeln. Dateien in gemeinsamen Dropbox-Ordnern abzulegen (Android und iOS) oder ein Dokument zu mehreren via Quip (ebenfalls für Apple- und Android-Systeme) zu bearbeiten, das kann viel Hin- und Hergeschicke ersparen. Wenn es in der Vorlesung am Freitagmorgen ausnahmsweise einmal nicht zu voller Aufmerksamkeit reicht, nehmt ihr den Monolog des Lehrenden zum Beispiel mit dem Vorlesungs-Rekorder für iOS auf oder fotografiert den Tafelanschrieb dank CamScanner sowohl mit Android- als auch auf Apple-Geräten präzise ab, um später nachzuarbeiten.

Heureka – nie mehr Gedanken verlieren

Ein Geistesblitz für die Abschlussarbeit, aber nichts außer dem Smartphone in der Tasche? Legt Euch Notizen in einer Mind-Map an. Mindjet Maps für Android ist eine mögliche Lösung, um in den entscheidenden Momenten produktive Gedanken zu sammeln. Wer zu Schusseligkeit neigt, kann sich mit Remember the Milk eine strukturierte To-Do-Liste auf seinem Apple- oder Android-Gerät anlegen, um wichtige Erledigungen nicht mehr zu vergessen.

Auch ein leerer Bauch studiert nicht gern

Da das Studentenleben nicht ausschließlich in Hörsälen und Seminarräumen stattfindet, sind Anwendungen wie mensa.app für Android und iOS ebenfalls nützlich, um zu wissen, welche Mensa die leckersten Gerichte im Angebot hat. Weil Wohnungsnot Studenten bekanntlich besonders hart trifft, ist es praktisch, sich bei der Suche nach einer Bleibe von Immobilien Scout24 (Android/iOS) oder anderen Programmen unterstützen zu lassen. Von allen Möglichkeiten, sich den angesagtesten Club oder die coolste Bar anzeigen zu lassen, ganz zu schweigen...


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